„Museum am Mittag“ im Kunstmuseum Celle lüftet ein Briefgeheimnis
Bei „Museum am Mittag“ im Kunstmuseum Celle flattert am kommenden Mittwoch, 4. Juli 2012 um 13 Uhr eine geheimnisvolle Briefsendung aus dem Jahr 1972 ins Haus: Nicht aus federleichtem Papier, sondern aus handfestem, bemalten Holz.
Darin formuliert der niedersächsische Künstler Karl Schaper (geb. 1920) ein besonderes Anliegen an den „Oberförster W. Borke“. Die Zeilen bieten mit einem Augenzwinkern reichlich Anlass zur Spekulation und richten zugleich den Blick auf einen Künstler, der mit seinen Materialbriefen eine imaginäre Korrespondenz mit lebenden und toten Personen des öffentlichen Lebens pflegte. In einem kurzweiligen 10-Minuten-Vortrag leitet Tatjana Nerger die Nachverfolgung dieser Briefsendung ein, stellt den Künstler vor und nähert sich in gut verdaulichen Häppchen dem Briefgeheimnis. Im Anschluss an diese Kunst-Spurensuche können die Besucher wie immer einen schmackhaften Imbiss in geselliger Runde genießen.
Treffpunkt für „Museum am Mittag“ ist am Mittwoch, 4. Juli 2012 um 13 Uhr das Foyer des Kunstmuseums. Eintritt inklusive Imbiss und Getränk 6,50 €. Weitere Informationen unter www.kunst.celle.de.
Über den Autor
Verwandte Artikel
Schreibe einen neuen Kommentar
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.

