„Energie und Klimaschutz sind zwei eng miteinander verknüpfte aktuelle Themen, die uns alle betreffen. Eine gesicherte und bezahlbare Energieversorgung sowie Klimaschutzstrategien, die auch den zukünftigen Generationen eine lebenswerte Zukunft ermöglichen, sind die größten Herausforderungen, vor denen wir stehen“, sagte der niedersächsische Minister für Umwelt und Klimaschutz, Hans-Heinrich Sander, heute anlässlich des bundesweiten Tages der Energie.
Der Umweltminister unterstrich in diesem Zusammenhang die Bedeutung neuer Energiespartechnologien, die mehr Effizienz, eine bessere Nutzung der Energieträger und letztendlich bezahlbare Energie für den Verbraucher schaffen. „Die Entwicklung umweltfreundlicher Technologien zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Nutzung regenerativer Technologien ist klimapolitisch notwendig und bietet den niedersächsischen Unternehmen große Wachstumspotentiale“, betonte Sander.
Vor diesem Hintergrund müssten sparsame Energieerzeugung, effiziente Energienutzung und Klimaschutz als gemeinsame Ziele verfolgt werden. „Energetische Maßnahmen sind aber nur sinnvoll, wenn sie für den Einzelnen auch bezahlbar sind. Ohne die Bereitschaft der Bürger zum Energiesparen führe letztendlich kein Weg zu einem geringeren Energieverbrauch. Wer Klimaschutz leisten will, muss die Menschen auf diesem Weg mitnehmen und Anreize schaffen“, bekräftigte Sander.
Einige konkrete Praxisbeispiele seien nach Ansicht Sanders:
• Gemeinsam mit den Unternehmerverbänden Niedersachsen hat das Niedersächsische Umweltministerium das Förderprojekt „Transferzentren Energieeffizienz“ initiiert, das in den vergangenen 20 Monaten 71 Unternehmen an insgesamt sieben Standorten in Niedersachsen bei der Umsetzung von Konzepten für ein besseres Energiemanagement und mehr Energieeffizienz fachlich beraten hat.
• Durch den Start einer neuen Landesinitiative „Energetische Sanierung und Einsatz erneuerbarer Wärmeenergien im Gebäudebestand“ will Niedersachsen in enger Kooperation mit den Kammern, Verbänden und gesellschaftlichen Gruppen Anreize für energetische Gebäudesanierungen schaffen. Zielgruppe der Landesinitiative sind Ein- und Zweifamilienhäuser insbesondere in den ländlichen Gebieten. Um die energetischen und wirtschaftlichen Potentiale umfassend auszuschöpfen, soll im Zuge der Sanierungen für eine qualifizierte Baubegleitung geworben und diese auch gefördert werden. „Niedersachsen setzt statt ordnungspolitischer Mittel gezielt auf das Eigeninteresse der Hausbesitzer und Vermieter“, betonte Sander.
• Da Stromsparen den Geldbeutel und die Umwelt schont und lediglich die Bereitschaft erfordert, in effiziente Technik zu investieren, informiert das Umweltministerium schon seit langem über die Möglichkeiten der Energieeinsparung in privaten Haushalten. Die Broschüre „Energiespartipps“ hilft dabei, Energiefresser im Haushalt aufzuspüren und gleichzeitig Geld zu sparen. www.umwelt.niedersachsen.de
• Das Energiesparmobil Niedersachsen informiert zu allen Themen wie Altbausanierung, Energieeinsparung, Dämmen und Heizen sowie über öffentliche Fördermittel bei klimaschützenden Maßnahmen am Haus. Vor Ort wird eine kostenfreie Energieberatung durch Fachkräfte der Schornsteinfegerinnung angeboten. Das Energiesparmobil wird durch den NABU Niedersachsen in Kooperation mit dem Landesinnungsverband für das Schornsteinfegerhandwerk Niedersachsen betrieben und aus Projektmitteln des Landes Niedersachsen gefördert. www.energiesparmobil.de
• Einen umfassenden Überblick des Themenkomplexes der Energiewirtschaft und des Klimaschutzes bietet die Broschüre des Niedersächsischen Umweltministeriums „Mit Energie für Klimaschutz“.

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