4. Celler Lange Nacht der Kirchen
Am Freitag, dem 14. September 2012 laden die Celler Innenstadtgemeinden zur 4. Langen Nacht der Kirchen ein. „Sehen Hören Entdecken…“ – unter diesem Motto haben die Kirchen wieder ein buntes Programm zusammengestellt. Die Lange Nacht beginnt mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Stadtkirche. Danach öffnen auch die Ludwigskirche, die Martin-Luther Kirche und die Evangelisch-reformierte Kirche ihre Türen.
Gospelmusik, Vorträge und Meditationen, Kunst, Essen und Trinke. Informationen, Bilder-Ausstellung und ein nächtlicher Taizégttesdienst: Das sind nur einige Höhepunkte in vier Celler Innenstadtkirchen. Zwischen den Programmpunkten sind die Kirchen bequem auch zu Fuß zu erreichen. Das Programm im Überblick:
Ev.-luth. Stadtkirche Celle
Stadtkirche St. Marien
www.kirche-celle.de
18.00 Uhr
Ökumenischer Begrüßungsgottesdienst
Vertreter aller Gemeinden feiern einen gemeinsamen Gottesdienst zum Beginn der Langen Nacht der Kirchen.
19.00 Uhr
Gospelmusik mit Gospel4Life
Eike Formella und seine große Gospelformation
Der Gospelchor Gospel4Llife ist die größte der vier Formationen, die der Unterlüsser Musiker Eike Formella ins Leben gerufen hat und leitet. Bis zu 90 Frauen und Männer stehen auf der Bühne, wenn der charismatische Formella zum Konzert einlädt. Gospel4Life bietet groovige Lieder, die mit großer Emotion daherkommen.
20.30 Uhr
Eine Meditation über die Freiheit
Prof. Dr. Richard Schröder, Berlin
Prof. Dr. Richard Schröder macht sich in seiner Meditation Gedanken über die individuelle Sehnsucht nach einem freiheitlich bestimmten Leben und den Stellenwert, der der Freiheit in der Moderne zugemessen wird. Dabei kommt Schröder auch auf seine Erfahrungen in der ehemaligen DDR zu sprechen und gibt seinen Ausführungen immer wieder eine ganz persönliche Note. Der streitbare Philosoph und Theologe Schröder geht auch der Frage nach, welchen Beitrag das lutherische und christliche Freiheitsverständnis für das gegenwärtige Nachdenken über die Freiheit leiste kann.
Der Berliner Theologe und Philosoph Prof. Dr. Richard Schröder gehörte nach dem Mauerfall 1989 sowohl der demokratisch gewählten Volkskammer der DDR als auch dem Bundestag an. Seit 2001 ist er Mitglied des Nationalen Ethikrates der Bundesrepublik Deutschland.
22.00 Uhr
Junger Chor Celle singt seine „best of“
Leitung: Egon Ziesmann
Der Junge Chor Celle gehört seit 1977 zu den Spitzenchören in Norddeutschland. Markenzeichen des Chores ist seine Eigenständigkeit und Flexibilität, die sich bis heute in all seinen Auftritten und Konzerten zeigt. Weltliche und geistliche Chorwerke von der Renaissance bis zum 20. Jahrhundert, folkloristische Chorsätze aus der ganzen Welt, populäre und jazzige Chorwerke sowie die immer vorhandenen Spirituals und Gospels prägen bis heute seine Programme. So fühlt sich der Chor stilistisch fast überall heimisch.
Der Junge Chor Celle ist ein A-cappella-Chor und sieht sich deshalb dem reinen Chorklang gegenüber besonders verpflichtet. Die Größe des Chores pendelt zwischen 30 bis 40 Mitgliedern.
Röm.-katholische Kirche St. Ludwig
Kanonenstraße 1
www.dekanat-celle.de
www.st-ludwig.de
19.00 Uhr
“Zwischen geistlicher und weltlicher Musik”
Konzert des Madrigalchors Stephan Heib
20.30 Uhr
“Vasalisa, die Weise”
Märchen und Deutung aus Sicht der Frauenseelsorge
(mit Dipl. Theologin Sonja Wessendorf)
22.00 Uhr
“Was die Queen kann!”
Einführung in die Musik für die Königin der Instrumente
(Dekanatskirchenmusiker Klaus-Hermann-Anschütz)
Ev.-reformierte Kirche
Hannoversche Str. 61
www.reformiert.de
www.baptisten-celle.de
19.00 Uhr
Mime und Clown
Mr. Kläuschen – begeistert Jugendliche, Kinder, Familien und Erwachsene
20.30 Uhr
Sounds of GOSPEL mit dem CELLEbration-Chor
22.00 Uhr
Bibeltexte & Musik
23.30 Uhr
“Nach(t)gedanken”
Martin-Luther Kirche
Concordia-Gemeinde
und Christusgemeinde (SELK)
www.concordia-gemeind-celle.de
www.selk-celle-lachendorf.de
19.00 Uhr
Das Vaterunser – wichtigstes Gebet der Christenheit.
Vortrag von Pastor Dr. Peter Söllner
Es ist keinesfalls übertrieben, das Vaterunser als wichtigstes Gebet der Christenheit zu bezeichnen. Vielleicht ist es sogar das einzig wirklich Funktionierende in der weltweiten Ökumene, hat es doch Jesus persönlich eingesetzt. Dennoch bestehen bis heute gravierende Missverständnisse dieses Gebets. Sie kreisen insbesondere um folgende Fragen: Was heißt „heilig“ wirklich? Was meinte Jesus mit „Reich Gottes“? Meint „dein Wille geschehe“ einen bloßen Fatalismus – Gott als Spieler und die Menschen als Marionetten? Was zählt alles zum „täglichen Brot“? Wer muss zuerst vergeben: Gott oder der Mensch? Führt Gott in Versuchung? Ist es der Böse oder das Böse, von dem Gott erlösen soll? Was heißt „Herrlichkeit in Ewigkeit“? Und schließlich: Welche Bedeutung hat „Amen“?
Zugespitzt lautet die Frage deshalb: Wie hatte Jesus das Vaterunser wirklich gemeint?
20.30 Uhr
Zehn Bilder zum Vaterunser von der Künstlerin Regina Piesbergen
Die Künstlerin Regina Piesbergen stellt ihren Vaterunser-Zyklus mit zehn Bildern vor. Diese Bilder sind ein Geschenk an die Martin-Luther-Gemeinde in Schwerin und wurden eigens zur 4. Langen Nacht der Kirchen nach Celle gebracht. In eindrucksvoller Weise hat Regina Piesbergen mit diesen zehn Bildern ein Gesamtkunstwerk zum Vaterunser geschaffen. Die christliche Symbolik von Formen und Farben ist überall zu entdecken. Es macht große Freude, die „kleinen Details“ zu entdecken, die dann zu ganz großen Aussagen führen.
22.00 Uhr
Alpha und Omega – christliche Rockmusik mit Tiefgang
Wir sind „Alpha & Omega“
Unsere Band besteht nun seit 20 Jahren. In dieser Zeit gab es einige Wechsel unter den Musikern. Unsere jetzige Besetzung gibt es seit 4 Jahren. Freunde bezeichnen unseren Musikstil als gut gemachten, eingängigen Folkpop mit selbst geschriebenen deutschen Texten über Gott und die Welt zum Nachdenken und Mitsingen. Besonderen Wert legen wir auf unsere Texte, Satzgesang und ein gut durchdachtes Arrangement. Nach unseren ersten beiden CDs „So weit von mir“ (2001) und „Phönix“ (2008) kam im vergangenen Jahr die dritte CD „Alles Anders“ auf den Markt. Wir haben in den letzten 20 Jahren viel Bühnenerfahrung gesammelt. Konzerte auf den Kirchentagen in Hannover, Köln, Bremen und Dresden waren Höhepunkte. Auch Auftritte in Gottesdiensten gehören zu unseren Angeboten.
Die Besetzung
Dirk Rolof – Vocals, Gitarren
Andreas Frankenstein – Vocals, Percussion
Andreas Veller – Vocals, Keyboards
Ali Durna – Bass
Gary Rushton – Saxophone, Flöten, Klarinetten, Percussion
Frank Kapelle – Technik
23.30 Uhr
Taizé-Andacht
Schon ein Klassiker zur Celler Langen Nacht der Kirchen ist die abschließende Taizé-Andacht. Diese wird in einem ökumenischen Geist gefeiert, der diesen Namen endlich auch einmal verdient. Der Gründer der ökumenischen Bruderschaft von Taizé, Frère Roger, der vor sieben Jahren in einem Gottesdienst ermordet wurde, brachte diese Gesinnung einmal treffend auf den Punkt: „Mache deine Wohnräume zu einem Ort, an dem andere immer willkommen sind, zu einem Haus des Friedens und gegenseitigen Verzeihens.“
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