Auf den Spuren szubiner Menschen – Schüler präsentieren Arbeiten
Zum Thema „Auf den Spuren szubiner Menschen in Bergen“ haben sich Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Hauptschule in Bergen und der Allgemeinen Oberschule aus Szubin/Polen eine Woche lang mit den Lebensläufen der zum Teil vertriebenen und geflüchteten szubiner Menschen in Folge des Zweiten Weltkrieges beschäftigt (CelleHeute berichtete).
Die Jugendlichen interviewten Zeitzeugen und deren Angehörige, recherchierten in Dokumenten aus der damaligen Zeit und bereiteten ihre gesammelten Erkenntnisse in einem Film und einer Ausstellung auf. Unterstützt und pädagogisch begleitet wurden die 12 Schüler von den beiden Lehrerinnen Annett Donath von der Anne-Frank-Schule und von Bernadeta Kowalska von der polnischen Schule. Bei einer abschließenden Präsentation in der Anne-Frank-Schule stellten sie gemeinsam ihre Ergebnisse vor. Auch Bergens Bürgermeister, Rainer Prokop, und der Schulleiter der Anne-Frank-Schule, Wilfried Lilie, würdigten die Arbeiten der Jugendlichen in ihren Ansprachen.
„Dieses Projekt zeigt uns, wie wichtig es ist und wie spannend und aufschlussreich es für junge Menschen sein kann, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen“, betonte Prokop in seiner Rede und fügte hinzu, „es freut mich ganz besonders, dass die Zusammenarbeit mit der Anne-Frank-Schule schon seit langer Zeit so gut besteht und auch künftig in Form der Oberschule weitergeführt werden kann.“
Für eine musikalische Untermalung während der Präsentation sorgte die Schulband unter der Leitung von Christian Hohls. „Wir können uns gut vorstellen, dass die deutschen Schüler im nächsten Jahr nach Szubin kommen, damit wir diese Arbeit weiter fortsetzen können“, sagte Bernadeta Kowalska.
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