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BKK MOBIL Triathlon: Nienhagener Alexander Brennecke will nach dem Sieg greifen

Der Countdown läuft. Etwa 450 Einzelstarter und 30 Staffeln sind heiß auf ihren Start beim 28. Celler Triathlon. Das sind etwas weniger als in den Vorjahren, was wohl auf die zuletzt sehr herbstlichen Witterungsbedingungen und auf die Sommerferien in Niedersachsen zurückzuführen ist. Die Kapazitäten der Organisatoren des SV Altencelle werden diesmal also nicht ganz ausgereizt sein.

2011-09-04 Maschsee-Triathlon 027 triathlon-bkkDennoch ist man darüber beim Veranstalter nicht besonders traurig. 540 Sportler im Otto-Schade-Stadion und auf den Strecken sind eine Zahl mit der die Organisatoren vom SV Altencelle gut leben können. „Etwas weniger Betrieb auf der Radstrecke bedeutet gleichzeitig auch weniger Stress für Sportler und Streckenpersonal“, sagt Hans-Joachim Strehlau vom Organisationsteam. „In puncto Sicherheit und Qualität kommt uns diese Entwicklung sogar ein wenig entgegen. Nachmeldungen am Veranstaltungstag sind deshalb uneingeschränkt möglich. „Kurzentschlossene können sich also mit voller Startplatzgarantie auf den Weg nach Celle machen“, ergänzt Organisationschef Butzi Brüchert.

Hochspannung verspricht die Frage nach dem Sieger. Vorjahresgewinner Eike Hübenthal vom VFL Wolfsburg, der vor kurzem den Triathlon in seiner Heimatstadt für sich entscheiden konnte, trifft auf den jungen Nienhagener Alexander Brennecke, der zur Zeit in Köln studiert und trainiert. Dieser ist nicht nur Niedersachsenmeister über die Olympische Distanz sondern auch frischgebackener Deutscher Militärmeister. Eine Wachablösung beim Kampf um Platz Eins ist also alles andere als ausgeschlossen. So könnte erstmals in der Geschichte des Celler Triathlon ein „Einheimischer“ den Sieg für sich beanspruchen. Ob der Vorjahreszweite Timo Kuhlmann von Hannover 96 oder „Altmeister“ Ulf Bartels aus Wolfenbüttel in den „Kampf der Giganten“ eingreifen können bleibt abzuwarten. Bei den Frauen bahnt sich ein Zweikampf zwischen Anja Vogelsang (Hannover 96) und Ines Rössler (VFB Fallerleben) an. Beide kennen den Celler Wettkampf gut und mußten sich im Vorjahr mit den Plätzen Zwei und Drei begnügen.

Und auch sonst findet man einige „prominente“ Namen in der Starterliste. Da sind zum Beispiel Mario Heise, Vorstandsvorsitzender der BKK Mobil oder Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende, die beide als Einzelstarter in den Wettkampf gehen. Raimund Schulz vom SV Langenhagen ist in Celle ein alter Bekannter. Der topfitte 61-jährige wurde in diesem Jahr in seiner Altersklasse erneut Europameister über die Ironmandistanz. Ganz besonders freut die Altenceller Veranstalter der Abstecher der Garßener Bundesligafrauen zum Triathlon. Unter dem Motto „Handball meets Triathlon“ schicken die Garßener mit gleich sechs Staffelteams nämlich ihre gesamte Mannschaft inklusive Trainer Christian Hungerecker ins Rennen!

Den Altenceller Triathlonmachern kommt es vor allem darauf an Teilnehmern und Zuschauern ein perfekten Wettkampf zu bieten bei dem das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Dass dazu trotz aller Routine viel Arbeit von Nöten ist, versteht sich von selbst. Der organisatorische Aufwand solch ein Großevent auf die Beine zu stellen ist enorm. Mehr als 150 Helfer, darunter Polizei, Feuerwehr und Hilfsdienste, werden am Sonntag im Einsatz sein. Und so hoffen die Altenceller Organisatoren vor allem, dass alle Teilnehmer unfallfrei über die Strecke kommen und dass ihnen die Technik keinen Streich spielt. Dabei ist der Celler Triathlon in erster Linie eine Breitensportveranstaltung auf der zum allergrößten Teil Hobby- und Jedermann Triathleten ihre Ausdauer unter Beweis stellen.

bkk-triathlonDas Schwimmen erfolgt in der Aller, der Start befindet sich in Höhe der Lachtemündung. Die Teilnehmer sollten deshalb den 10 minütigen Fußmarsch dorthin in ihren Zeitplan einkalkulieren. Die Schwimmstrecke ist 600 Meter lang. Die augenblickliche Wassertemperatur beträgt 18 Grad. Gestartet wird in 5 Gruppen mit 7 Minuten Zeitabstand. Die Zugehörigkeit zur richtigen Startgruppe wird durch unterschiedliche Farben der Badekappen kenntlich gemacht.Der erste Startschuss fällt um Punkt 10 Uhr.

Die 27 Kilometer lange Radstrecke verläuft ab Celle über Altenhagen, Bostel, Garßen bis zum Wendepunkt nach Alvern und von da wieder zurück nach Celle. Gleich zu Beginn geht es über die Pfennigbrücke. Diese ist deshalb während des Triathlon für Passanten voll gesperrt! Offizielle Schiedsrichter werden wieder für die Einhaltung des Windschattenfahrverbotes sorgen und wenn nötig Zeitstrafen aussprechen. Im Allgemeinen ist während des Rennens im Bereich der Fahrradstrecke mit Verkehrsbehinderungen zu rechen. Autofahrer werden um Geduld und Verständnis gebeten.

Die Laufstrecke ist ein einmal zu durchlaufender 7 Kilometer langer Rundkurs. Er führt entlang der Aller bis zur Gertrudenkirche in Altencelle und von da über den Apfelweg und den Allerdeich zurück ins Otto-Schade-Stadion. Hier wird der Sieger gegen 11.15 Uhr erwartet. Zur Stärkung nach dem Wettkampf gibt es Bananen, Melonen, Isotonische Getränke und alkoholfreies Bier. Die Zeiterfassung erfolgt elektronisch mittels Transponder und ermöglicht so die Messung der einzelnen Splitzeiten. Die Veranstaltung wird vom „Celler Sportchef“ Rüdiger Heinrich moderiert, der selbst aktiver Triathlet ist.

So können sich die Zuschauer in der angenehmen Atmosphäre im und um das Otto-Schade-Stadion wieder auf einen spannenden Wettkampf freuen und die Faszination Triathlon hautnah erleben. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen. „Ein kurzer Schauer geht, aber bloß kein Dauerregen“, so lautet die einhellige Meinung der Altenceller Triathlon-Macher.

Weitere Infos unter www.triathlon-celle.de.

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