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Celle/Batman – Freundschaft ja, Partnerschaft vielleicht

Rund 1200 Celler Bürgerinnen und Bürger sprechen sich für eine Städtepartnerschaft mit Batman aus. Eine entsprechende Unterschriftenliste übergaben heute Leyla Özden und Salih Yalti vom Organisationsteam im Êzidischen Kultur-Zentrum Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende im Neuen Rathaus. Er kann sich anstelle der gewünschten Partnerschaft eine “Städtefreundschaft” vorstellen, weil eine solche Kooperation nicht ohne Komplikation sei. Batman sei die erste Stadt mit einer völlig anderen Religionsstruktur, daher wolle er die offizielle Annäherung behutsam angehen. Özden ist jedoch sicher: “Die Bevölkerung ist längst bereit, wir müssen nur die Politik überzeugen. Aber eigentlich vertreten Politiker ja das Volk, insofern habe ich Hoffnung, dass es klappt.” In der Erklärung der Unterschriftenaktion heißt es, ungekürzt und unkommentiert:

“Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren der Fraktionen im Celler Stadtrat,
seit fast 50 Jahren sind Celler mit kurdischem Migrationshintergrund ein fester Bestandteil dieser Gesellschaft. Die ehemaligen Gastarbeiter und auch die Bundesrepublik Deutschland gingen zunächst davon aus, dass es eine Rückkehr dieser Bevölkerungsgruppe geben wird; doch die Migrantinnen und Migranten blieben. Celler Kurdinnen und Kurden machen mit ca. 7.000 – 9.000 Menschen etwa 12% der Bevölkerung in Celle aus. Sie sind heute in vielen Bereichen des alltäglichen, wirtschaftlichen und sozialen Lebens ein wichtiger Bestandteil.

Integration – richtig verstanden – meint einen gegenseitigen Prozess der Bürgerinnen und Bürger mit und ohne Migrationshintergrund, in welchem es um Anerkennung und Toleranz im demokratischen Rahmen und um ein Miteinander geht. Die Förderung und Ermöglichung der Teilnahme aller am gesellschaftlichen Leben ist das Wichtigste und für einen effektiven und nachhaltigen Integrations- und Partizipationsprozess unabdingbar.

Das Êzidische Kultur-Zentrum fördert einen zivilgesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kommunalen/politischen Austausch zwischen Celle und Batman (Südosten der Türkei, kurdisch Elîh), da ca. 85% der in Celle lebenden Kurdinnen und Kurden ursprünglich aus der Region Batman kommt. Im Vordergrund stehen vor allem Begegnungen zwischen Menschen sowie ein kultureller Austausch, welche bis jetzt auf eine positive Zustimmung gestoßen sind.

In den 60er und bis Mitte der 70er Jahre waren es u.a. Firmen aus Celle, die an den Erdölbohrungen in Batman beteiligt waren – die erste historische Begegnung zwischen Celle und Batman. Während die Kontakte zwischen den Kurdinnen und Kurden aus Celle mit Batman nie ganz abgebrochen waren, hat das Verhältnis seit über zwei Jahren eine ganz besondere Form angenommen. Wir sind beeindruckt von dem Interesse und der Bereitschaft zur Unterstützung von Celler Bürgerinnen und Bürgern, die uns entgegengebracht wird. Diese Offenheit und dieses Potential, das wir daraus für unser Zusammenleben in Celle, aber auch für eine Völkerverständigung als Weltbürgerinnen und Weltbürger erkennen können, machen uns stolz, Teil dieser Stadt zu sein! Es zeigt uns, dass vor allem die Menschen in Celle bereit sind, den begonnen Austausch mit Batman fortzuführen. Auch die nicht aus Batman stammenden Kurdinnen und Kurden aus Celle sprechen sich für eine Städtepartnerschaft zwischen Celle und Batman aus. Auch diese halten solch eine Städtepartnerschaft für einen überfälligen Schritt zur Förderung der Integration und Partizipation.

Die Annäherungen zwischen Celle und Batman sehen in der intensiven Form wie folgt aus:

Anfang 2010: Anfrage des stellvertretenden Bürgermeisters von Batman, Herr Serhat Temel, an Herrn Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende, ihn unverbindlich kennenlernen zu dürfen
Frühjahr/Sommer 2010: Das Êzidische Kultur-Zentrum bereitet das Programm des Besuchs von Herrn Temel vor
September/Oktober 2010: Herr Temel und die Beauftrage für Außenfragen der Stadt Batman besuchen Celle und Berlin.
Seit Januar 2011: Eine Schulklasse der Grundschule Altencelle beginnt eine Brieffreundschaft mit der Kindergruppe der Musikschule „Canda Bîhar“ (dt. „Kultur des Frühlings“) in Batman; vermittelt werden Kultur, Musik u.a.
Februar 2011: Das Êzidische Kultur-Zentrum lädt zu einem Runden Tisch zu Batman in den eigenen Räumlichkeiten ein, bei dem 40 Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft teilnehmen.
Anfang 2011: Die Stadt Batman lädt Herrn Mende und Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Runden Tisches nach Batman ein
Mitte März 2011: Eine 20-köpfige Celler Delegation – darunter Herr Oberbürgermeister Mende und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Gewerkschaft, Kirche und sozialen Einrichtungen – fliegt nach Batman.
Anfang Mai 2011: Es kommt zu einem resümierenden Treffen der Batman-Gereisten
1. Mai 2011: Die Gewerkschaften ver.di in Celle und KESK in Batman senden sich Grußbotschaften zu, die auf den jeweiligen Feierlichkeiten verlesen werden
Mai 2011: Der Künstler Hîvron aus Batman kommt zu einem Abend einer „Musikalischen Erzählung“ zu den Christen in Kurdistan nach Celle in die Reformierte Kirche; eingeladen vom Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Celle, von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, der Reformierten Kirche und dem Êzidischen Kultur-Zentrum
Mai 2011: Der neue Beauftragte für Außenfragen der Stadt Batman kommt nach Celle und lernt verschiedene Einrichtungen und Vereine kennen
Juni 2011: Kirsten Lühmann (MdB) ist zur Beobachtung der türkischen Parlamentswahlen in Batman und Umgebung, begleitet vom Êzidischen Kultur- Zentrum;
August 2011: Eine Jugendliche aus Batman nimmt am Internationalen- Jugendworkcamp in Bergen-Belsen teil
September 2011: Ein Journalist aus Batman kommt nach Celle, um die hiesigen Kommunalwahlen zu beobachten und um verschiedene Einrichtungen kennenzulernen; eingeladen von Kirsten Lühmann (MdB) und dem Êzidischen Kultur-Zentrum, mit finanzieller Unterstützung der Celler Bürgerstiftung, der Deutschen Hugenotten- Gesellschaft, dem Büro von Kirsten Lühmann (MdB) und der Stadt Batman
Seit Oktober 2011 läuft das Frauenprojekt „Grenzenlos“ zwischen dem Deutschen Frauenring, dem Êzidischen Kultur-Zentrum und der Fraueneinrichtung SELIS in Batman; gefördert aus niedersächsischen Landesmitteln; dieses Tandem-Projekt wird zwei Jahre andauern.
Oktober 2011: Der Künstler Hîvron aus Batman besucht anlässlich seines Deutschlands-Konzert-Aufenthalts das Êzidische Kultur-Zentrum in Celle, trifft auf ezidisch-kurdische Künstlerinnen und Künstler und Jugendliche, besucht die Eröffnungsveranstaltung des Frauenprojekts „Grenzenlos“ im Neuen Rathaus und wird Ehrenmitglied des Atelier 22 in Celle
Frühjahr 2012: Die Kinder-Musikgruppe der Musikschule „Canda Bihar“ in Batman nimmt am Kinderprojekt der CD-Kaserne „Ich bin STARK“ mit einem eigenen musikalischen Beitrag teil. Das Lied der Kinder aus Batman „Zarokên Cihanê“ (dt. „Weltkinder“) ist auf der dazugehörigen CD zu hören.
April 2012: Das Atelier 22 in Celle versteigert Bilder von Kindern, die in der kurdischen Stadt Wan im Südosten der Türkei im von der dortigen Stadtverwaltung betreuten Kinderzelt gemalt wurden, um die Erlebnisse der starken Erdbeben im vergangenen Jahr zu verarbeiten. Die Bilder sind von einer Mitarbeiterin der Stadt Batman – die vor Ort in Wan im Kinderzelt vorübergehend mitgewirkt hat – über das Êzidische Kultur- Zentrum Celle an das Atelier 22 weitergetragen worden. Der Erlös kommt den Kindern in Wan zugute.
1. Mai 2012: Die Gewerkschaften KESK in Batman und ver.di in Celle schreiben sich gegenseitige Grußbotschaften.
Mai 2012: Die Yamaha Music School und das Êzidische Kultur-Zentrum laden zu einem Benefizkonzert für die „Essensbank“ in Batman in den voll besetzten Beckmann Saal ein. Die Essensbank ist eine Sozialeinrichtung für von schwerer Armut betroffenen Menschen in Batman. Herr Oberbürgermeister Mende übernimmt für dieses Konzert eine Schirmherrschaft. Die Spenden aus dem Konzert und auch aus der Kollekte des gemeinsamen Gottesdienstes der Reformierten Kirche kommen der Essensbank zugute.
Mai 2012: Eine Vertreterin der Fraueneinrichtung SELIS in Batman kommt im Rahmen des gemeinsamen Frauenprojektes mit dem Deutschen Frauenring Celle und dem Êzidischen Kultur-Zentrum nach Celle und lernt neben den Projektpartnern auch weitere Einrichtungen kennen.
Es bestehen weitere, konkrete Projektpläne:
Im Sommer 2012 wird erneut eine Jugendliche aus Batman am Internationalen Jugendworkcamp in Bergen Belsen teilnehmen.
Im Herbst 2012 werden zwei Mitarbeiter der Abteilung „Garten und Landschaft“ der Stadtverwaltung Batmans zum Erfahrungsaustausch für bis zu zwei Wochen in der gleichen Abteilung der Stadt Celle eingesetzt werden.
Für Herbst 2012 plant das Autonome Frauenhaus Celle ihr Know-How in Batman zu vermitteln, wo das erste Frauenhaus aufgebaut werden soll. Eine Dame aus der ASF beabsichtigt, mitzugehen.
Für Herbst 2012 plant Kirsten Lühmann (MdB) einen erneuten Besuch Batmans.
Das Atelier 22 in Celle und das Atelier des „Halk Evi“ (dt. „Volkshaus“) in Batman planen für Winter 2012/2013 und Frühjahr 2013 Ausstellungen von Bildern von Künstlerinnen und Künstlern aus Batman und Celle in beiden Städten. Dies soll der Beginn weiterer künstlerischer Begegnungen sein.
Die CD-Kaserne und das Êzidische Kultur-Zentrum planen das erste Deutsch- Kurdische Festival, zu dem u.a. ein/e Künstler/-gruppe aus Batman eingeladen werden soll.
Die Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten und das Êzidische Kultur-Zentrum planen mit einer Jugendbegegnungsstätte in Batman zwei Jugendbegegnungen in Celle und Batman.

Herr Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende und der stellvertretende Bürgermeister von Batman, Herr Serhat Temel, übernehmen die Schirmherrschaft.
- Der Fußballverein SV-Dicle wirbt für die Teilnahme an einem Fußball-Freundschafts-
Spiel in Batman zwischen Sportlern aus Celle und Batman für 2013.
- Die Sozialbetreuerin des geplanten, ersten kommunalen Kinderbetreuungszentrums
der Stadt Batman plant einen Aufenthalt im Kindergarten Waldweg und dem Kindergarten des Deutschen Roten Kreuzes.
Es bestehen noch offene Anfragen:
- Ein Künstler aus Batman fragt bei der Stadt Celle an, für September 2012 eine Fotoausstellung zur 12.000 Jahre alten Stadt Hasankeyf im Eingangsfoyer des Neuen Rathauses organisieren zu dürfen. Hasankeyf gehört zur Provinz Batman.
- Das Frauenatelier „Hêvî“ (dt. „Hoffnung“) in Batman fragt bei der BBS III um einen Austausch zwischen Fachpersonal und Schülerinnen in der Kosmetik und im Friseurswesen an.

Neben den freundschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Kontakten zwischen Celle und Batman ist uns ein politisches Bekenntnis der Stadtverwaltung wichtig. Nach fast 50 Jahren Kurdinnen und Kurden in Celle halten wir es für legitim, solch eine Anerkennung zu erfahren. Wir sind hier in Celle zu Hause. Die Entscheidung „Für-oder-Gegen eine Partnerschaft mit Batman“ wird für uns ein Gradmesser dafür sein, wie ernst die Stadtveraltung und die politischen Entscheidungsträger in Celle Integration nehmen und besonders ob sie tatsächlich die Wurzeln eines großen Teils der Bevölkerung anerkennen.
Uns sind die finanziellen Engpässe der Kommunen in Deutschland bekannt; Celle ist damit kein Einzelfall. Allerdings werden bei der Entscheidung von Verteilungen des Budgets immer Prioritäten gesetzt. Für uns spielt die Geldsumme, mit der solche eine Städtepartnerschaft gefördert werden sollte, (zunächst) keine Rolle. Sofern 12% der eigenen Bevölkerung ernsthaft anerkannt werden, darf diese Frage unserer Meinung nach auch nicht zur Disposition stehen. Mehr noch als die finanzielle Frage ist die symbolische Bedeutung von Wichtigkeit: Die Stadt Celle würde vermitteln, dass die kurdischen Migrantinnen und Migranten als ein Teil dieser Stadt anerkannt werden. Für die Integration in Celle und die Botschaft an Bürgerinnen und Bürger mit und ohne Migrationshintergrund wäre solche eine symbolische Wirkung sehr wichtig und angebracht. Eine Städtepartnerschaft würde Mitbürgerinnen und Mitbürger, die in Projekten mitwirken, motivieren, würde den kurdischen Migrantinnen und Migranten eine Anerkennung gegenüber ihrer Migrationsgeschichte aussprechen und Vertrauen fördern sowie anderen Mitbürgerinnen und Mitbürger signalisieren, dass wir alle gemeinsam Teil dieser Stadt sind. Uns ist ferner bekannt, dass die Stadt Celle bereits viele Partnerstädte hat. Vergangene Entscheidungen sollten jedoch nicht zum Anlass genommen werden, gegenwärtige Fragen, die für unser gesellschaftliches Leben von Wichtigkeit sind und absolut im Zeichen der Zeit stehen, auszuschließen. Anders als die vergangenen Entscheidungen für Partnerstädte, bei denen leider oftmals einzelne Personen und Gruppen entschieden haben, geht es im Fall Celle-Batman um eine breite Unterstützung in der Bevölkerung. Es geht um einen Akt der Fairness und des Anerkennens von Gegenwertigkeiten.

Den finanziellen Engpässen der Stadt Celle kann im Falle einer Städtepartnerschaft zwischen Celle und Batman damit entgegnet werden, dass z.B. die Stadt Celle einen dem eigenen Etat möglichen Betrag zur Verfügung stellt. Unterstützung kann ein zu gründender Förderverein leisten, der sich insbesondere um die Anfragen von Fördergelder spezialisiert. Die bisher stattgefundenen und stattfindenden Projekte verdeutlichen, dass viel Interesse in Celle vorhanden ist, nach Mittel zu suchen und auch eigene Mittel zum Einsatz kommen. Insofern ist nicht davon auszugehen, dass die Stadt Celle an ihre finanziellen Grenzen stoßen würde.
Unterschriftensammlung

Das Êzidische Kultur-Zentrum in Celle hatte ein Interesse zu erfahren, wie die Celler Bevölkerung zu einer Städtepartnerschaft mit Batman steht. Dies wurde über eine Unterschriftensammlung von Mitte Februar bis Mitte Mai 2012 abgefragt. Besonders hervorzuheben sind die ErstunterzeichnerInnen: Salih Yalti (Êzidisches Kultur-Zentrum in Celle und Umgebung), Dr. Hans-Georg Sundermann (Superintendent, Ev.-luth. Kirchenkreis Celle), Dr. Andreas Flick (Pastor der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Celle), Paul Stern (Vorsitzender DGB Celle), Helmut Joachim (Geschäftsführer, Yamaha Music School in Celle), Eine Welt Arbeitskreis e.V., Wiebke Welsch-Rolf (Schulleiterin, Grundschule Altencelle). Die Unterschriftensammlung war ein voller Erfolg: Über 1.000 Celler Bürgerinnen und Bürger befürworten eine Städtepartnerschaft mit Batman. Da das Êzidische Kultur-Zentrum ohnehin fast 800 Mitgliederfamilien hat, haben wir besonders Wert auf nicht-ezidische Unterschriften gelegt. Die Erstunterzeichner und alle Unterschriften verdeutlichen die Vielfalt der Unterstützung: Frauen und Männer, Kirchliche Einrichtungen, Gewerkschaften, Schulen, Kultur und Soziales, Akademiker und Arbeiter, Schüler und Rentner.

Es ist das erste Mal, dass eine Frage der Städtepartnerschaft von der Celler Bevölkerung gewollt und breit unterstützt wird. Dies ist eine Besonderheit. Wir hoffen, dass der Celler Stadtrat den Wunsch der Celler Bevölkerung annimmt und die Entscheidung gefällt wird, Batman zu einer Partnerstadt Celles zu machen.

Die Idee der Städtepartnerschaften entstand in den 50er Jahren – nach dem Zweiten Weltkrieg – mit der Absicht, Frieden zwischen den Völkern zu fördern. In diesem Verständnis der Völkerverständigung verstehen wir unser Engagement für eine Annäherung zwischen Celle und Batman.

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Kommentare (1)

  • Lutz Hahlbrock

    Ich finde, dass die Städtepartnerschaft mit BATMAN eine gute Sache für die Integration in Celle wäre. Vielleicht kann man diese Städtepartnerschaft auch machen, ohne den Haushalt der Stadt Celle zu belasten.

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