CelleHeutePODCAST: McAllister in Eversen: “…künftig Selbstgespräche mit mir allein”
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Locker, gut gelaunt, gelöst – Auf dem Heidjerfest in Eversen genoss der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister sichtlich das beinahe zu heiße Wetter (wer wagt es, nach diesem “Sommer” darüber zu klagen?), das bunte Treiben und die etlichen “Shake Hands” mit den Einwohnern. Begleitet vom Gastgeber und Bundestagsabgeordneten Henning Otte, dem Landtagsabgeordneten Thomas Adasch, dem Bergener Bürgermeister Rainer Prokop und dem Ortsbürgermeister von Eversen Gerd Friedrich.
Obwohl alle im politischen Geschäft zu Hause, wunderten sie sich beinahe, wie viel Zeit sich McAllister nahm, bis Otte schon mal drängelte – aber nur, um endlich ein kühles Bier im Gasthaus seines Bruders zu trinken. Und der Ministerpräsident nahm sich erneut Zeit für ein “echtes” Interview mit CelleHeute – um diese “Sommerloch-Serie” damit dann aber auch wirklich abzuschließen - gibt schließlich Wichtigeres im Leben; zum Beispiel das Heidjerfest.
Die 16jährige Kimberly versuchte schon mehrfach vergeblich, dem Landesvater persönlich zu begegnen und dieses Mal hatte das Mitglied der Jungen Union einen Plan: Sie malte Portraits von ihm und in der Tat – damit erweichte sie sein Herz. So viel Mühe wäre an diesem Tag gar nicht nötig gewesen, und doch freute sich McAllister über ihre Kunst und spendierte ein Eis. Wenige Meter weiter überreichte ihm ein Antiquitätenhändler Postkarten aus den 50er Jahren aus seiner Heimatstadt Bederkesa – jetzt war der gebürtige Schotte sichtlich gerührt und präsentierte sie stolz noch während des Interviews.
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David McAllister zum Sommerinterview und Eversen
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Henning Otte zum Heidjerfest
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Es wäre nicht gerecht, das Heidjerfest nur um den hohen Besuch herum zu beschreiben – alle drei Jahre fand es am Wochenende nun zum fünften Mal statt. Zahlreiche Attraktionen, alle paar Meter Livemusik auf drei Bühnen entlang der alten Dorfstraße, ein fröhliches Treiben zwischen „fröher und hüüt“ haben das Dorf regelrecht in eine Erlebnismeile umgebaut. Everser und umliegende Handwerksbetriebe zeigten durch Ausstellungen, Vorführungen und Demonstrationen ihr handwerkliches Können, ob Schafschur, Töpfereien oder einen leckeren echten Honig.
Abseits des Protokolls und ohne in unser Mikrofon politisch korrekt sein müssen, lobte McAllister die Organisation und freute sich über jeden Small-Talk. “Das genieße ich sehr und nur so erlebt man Niedersachsen”. Ein junger “Demonstrant” störte ein wenig die Idylle und protestierte gegen die Studiengebühren. Doch auch hier zeigte der Ministerpräsident Dialogbereitschaft und wunderte sich, dass jemand im Jahr 1500 Euro Gebühren zahlen müsse – doch gerade als es ins Detail ging, wurden beide – na klar – von der nächsten Musikkapelle unterbrochen.
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Kommentare (2)
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Claus Schlaberg
“Wer nie auf dem Heidjerfest war, kann politisch nichts werden”
Was diese Aussage bedeuten kann, muss man sich klarmachen.
Mathias Leenders
Sie bedeutet wahrscheinlich, dass Herr Weil nicht da war und damit die Landtagswahl quasi entschieden ist…