Der CeBus-”Härtetest”
Nach ihrem aufschlussreichen CeBus-Härtetest am vergangen Freitag wurden Nadin Bisewski und Bernd Skoda von der CeBus-Geschäftsführung zu einem gemeinsamen Gespräch eingeladen.
Nadin Bisewski, Landtagskandidatin der BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, und Bernd Skoda, Sprecher im Fahrgastbeirat der CeBus, waren einen Vormittag lang mit den Linienbussen quer durch Celle unterwegs. Begleitet von Petra Cohrs aus Westercelle – selbst sehbehindert – wurden über fünf Stunden Fahrtzeiten, Umsteigen, Pünktlichkeit getestet. Dabei sprachen sie mit vielen Fahrgästen und wurden von der Lebenshilfe beim Haltestellengespräch nicht nur mit vielen spannenden Gesprächspartnern sondern sogar mit Kaffee und Gebäck überrascht. „Vom Blick in den Fahrplan weiß man nicht um die wirklichen Nöte der Fahrgäste, die erfährt man nur durch Gespräche und indem man es selber ausprobieren!“ begründet Nadin Bisewski die Bustour.
Die Geschäftsführung der CeBus, vom Härtetest überrascht, lud Bisewski und Skoda am darauffolgenden Dienstag ein und nahm sich viel Zeit für das Gespräch über die Kritik der Bürger. Der nahezu ruhende Abend- und Wochenendverkehr, fehlende Angebote für PendlerInnen, der Weg hin zur Barrierefreiheit, aber vor allem die Frage wie CeBus attraktiv für die Kunden werden könnte, waren nur einige Themen über die gesprochen wurde. Weit mehr als 60 Anmerkungen, Fragen und Kritikpunkte sowie etwas Lob hatten die Fahrgäste und Bürger während der Bustour auf zwei Plakatseiten hinterlassen.
Neben den zweiseitigen Mängeln, die allein auf den am Freitagvormittag befahrenen Strecken von Nadin Bisewski notiert wurden, war der Fahrplan ein dominierendes Thema des Gesprächs. Skoda dazu: „Der allgemeine Tenor ging dahin, dass vor der Fahrplanumstellung größere Zufriedenheit gegeben war. Man sollte sich schleunigst der Verantwortung stellen und den alten Zustand wieder herstellen.“
CeBus habe sich nun Zeit erbeten, die Probleme abzustellen und zu einem neuerlichen Test in ein paar Monaten eingeladen. „CeBus hat uns viel versprochen – wir werden sie beim Wort nehmen und sehen, was beim nächsten Mal besser ist!“ freut sich Bisewski.
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