Traditionelle Rollenbilder würden immer noch die Berufswelt und die Ausbildungswege junger Menschen beeinflussen, und trotz zahlreicher Informationsangebote durch Schulen, Verbände und Politik würden viele Mädchen unter den 350 verschiedenen Ausbildungsberufen schwerpunktmäßig „klassische Frauenberufe’” wählen, so Mix.
Diese Entscheidung hat für die Frauen in den meisten Fällen zur Folge, dass sie weniger als Männer verdienen und im Alter schlechter abgesichert sind.
Die Gleichstellungsbeauftragten von Landkreis und Stadt Celle, Katharina Sander und Brigitte Fischer, wollen darauf hinarbeiten, dass sich junge Frauen gegenüber anderen Berufsbildern offener entscheiden und sind sich einig, dass hier noch mehr Aufklärungsarbeit geleistet werden muss, um Mädchen an die sogenannten MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) heranzuführen, aber umgekehrt Jungen auch für die Berufe im sozialen Bereich zu interessieren, die überwiegend von Frauen ausgeübt werden wie Erzieherin und die Pflegeberufe. Das Thema „Atypische Berufe“ soll daher verstärkt in den Fokus gerückt werden.
Ausführlichere Informationen erhalten Sie neben der Agentur für Arbeit auch bei den Gleichstellungsbeauftragten von Stadt – Brigitte Fischer 05141-12568 - und Landkreis Celle – Katharina Sander 05151-9090201
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BU: Brigitte Fischer, Sabine Mix und Katharina Sander bei der Eröffnung des letzten Celler Frauenforums.


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