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GEW: “Alle Lehrerstellen müssen erhalten bleiben, wir brauchen sogar mehr”

In einer GEW-Presseerklärung heißt es im Original-Wortlaut:

Ministerpräsident McAllister muss dafür sorgen, dass Wulffs Versprechen nicht gebrochen wird.
Alle Lehrerstellen müssen erhalten bleiben, bis die seit 2003 aufgebaute Überlastung wieder abgebaut ist, bis es in allen Schulformen wieder normale Klassengrößen gibt und bis es bei der Personalausstattung wieder die „Luft“ gibt für Vertretung, Förderung und Schulleben, die die Schwarz-Gelbe Regierung 2004 den Schulen entzogen hatte. Die GEW erinnert daran, dass die Rückgabe des Lehrerarbeitszeitkontos noch Jahre dauern wird. An den Gymnasien beginnt diese 2012, an den Berufsschulen erst 2013.

Wulff hatte der Lehrerschaft versprochen, dass die unter seiner Regierung aufgebaute Überlastung mit dem Rückgang der Schülerzahlen wieder abgebaut würde.

Da die Regierung den Schulen zusätzliche Aufgaben wie Ganztagsbetrieb und Inklusion überträgt, muss sie das erforderliche zusätzliche Personal finanzieren.

Die GEW fordert das Kabinett und besonders den Ministerpräsidenten mit ihrer Begrüßungsaktion auf, diese Aufgaben in den Haushaltsbeschlüssen abzusichern und den Kultusetat für 2012 und die kommenden Jahre deutlich zu erhöhen.
Gemeinsam mit ver.di und der Gewerkschaft der Polizei tritt die GEW für eine solide Finanzierung des Öffentlichen Dienstes ein.

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