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Hambühren hält an Standorten von Schulen fest

Der Schulausschuss der Gemeinde Hambühren hat sich in seiner Sitzung mit eindeutiger Mehrheit für eine Einführung einer Ganztagsgrundschule an beiden Grundschulstandorten mit ergänzender Hortbetreuung ausgesprochen. Die Verwaltung soll beauftragt werden, zusammen mit beiden Grundschulen und Vertretern der Fraktionen, die bisherigen Lösungen zu überarbeiten.

In diesem Zusammenhang wehren sich Ausschussmitglieder und Verwaltung vehement gegen die Darstellung des Schulplaners die beiden Grundschulen seien Sanierungsfälle. Seitens der Gemeinde wurden regelmäßig größere Geldsummen für die Unterhaltung und den Ausbau der Grundschulen bereitgestellt. Der Schulfachplaner könne die Gebäudesubstanz der Grundschulen anhand seines Kurzbesuches und der zur Verfügung stehenden Pläne nicht beurteilen.

Gleichzeitig sprechen sich die Ausschussmitglieder für den Erhalt des Haupt- und Realschulstandortes in der Versonstraße mit der Umwandlung in eine Oberschule mit Ganztagsangebot aus. Die vom Planer ins Spiel gebrachte Aufgabe des Standortes stellt im Hinblick auf die vom Landkreis getätigten Investitionen in diese Schule und der positiven Schülerzahlentwicklung in Hambühren keine nachvollziehbare Option dar. Als einzige Gemeinde im Landkreis ist die Grundschülerzahl in Hambühren von 1995/1996 zu 2010/2011 um 3,4% gestiegen. Der Landkreisschnitt weist hingegen ein Schrumpfen von 19,4% aus. Darüber hinaus fehlen im Schulgutachten die finanziellen Auswirkungen von Schulverlegungen, Schulschließungen und notwendigem Schülertransport komplett. Ohne diese Basisinformationen kann eine Schulplanung nicht abschließend beurteilt werden. Von daher gibt es Überlegungen, einen Experten zur Überprüfung der vorgestellten Planungen einzuschalten.

Vor allem der Zeitpunkt der Veröffentlichung des Gutachtens erscheint hier mehr als ungeschickt gewählt worden zu sein. Da zurzeit die Anmeldungen für die weiterführenden Schulen anstehen, sind insbesondere die Eltern durch die Vorschläge des Gutachters stark verunsichert.

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Kommentare (1)

  • wx99

    Ich kann den kritischen Bemerkungen zu dem Gutachten nur zustimmen! Die Verunsicherung hat bei den Anmeldungen definitiv zu einer Verschiebung geführt, die ohne die vorzeitige Veröffentlichung, und dies ist vielleicht sogar bewußt getan worden, um Behauptungen im Gutachten, wie zum Beispiel: “die Schule X wird Schüler verlieren” zu untermauern! Alle “Betroffenen” Schulen und Gemeinden müssen sich fragen, ob hier nicht eine gezielte Informationstaktik von einzelnen Politikern oder des Gutachters vorliegt!?

    Ach ja:
    Auch die SPD gehört jetzt zum Kreis der “Umfallerparteien”. Nachdem bei der Sitzung des Schulausschusses des Kreistages die Prüfung einer Gesamtschule (man mag dazu stehen, wie man möchte) ein NO GO – Kriterium war und zum Eklat geführt hat, ist eine Woche später abgeblich diese Forderung “einstimmig” vom Tisch! Wahrscheinlich auch die Eltern- und Gemeindebeteiligung, denn bis zum 15. August sind doch hoffentlich alle im Urlaub und haben keine Zeit sich zu wehren :-) !!!

    ein Betroffener

    Bei diesen

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