„Ich arbeite drei Jahrzehnte in der JVA – es ist das erste Mal, dass uns der Oberbürgermeister an Weihnachten besucht und das ehrt uns sehr“, freut sich Hans-Jürgen Wölki, Leiter des allgemeinen Vollzugsdienstes an der Trift in Celle. Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende besuchte ihn und seine Kollegen am Heilig Abend und überreichte als Dank für Ihren Dienst einen Obstkorb der Stadt.
Mende: „Ich möchte einfach ein Zeichen setzen und mich bei jenen bedanken, die auch an solch wichtigen Feiertagen ihren Dienst tun. Gerade JVA-Beamte verdienen nun wahrlich nicht im Übermaß und es ist nicht selbstverständlich, dass sie private Wünsche hinten anstellen, um den Gefangenen und damit auch der Gesellschaft insgesamt Weihnachten so schön wie möglich zu gestalten.“
Mende erlebt direkt vor Ort, dass auch an Weihnachten genug zu tun ist. Ein Gefangener wird gerade aus Vechta verlegt und beschäftigt Polizei- und Justizbeamte. Bis eine Abordnung den Obstkorb empfangen kann, vergeht über eine halbe Stunde. „Unser Dienst geht eben vor“, entschuldigt sich Abteilungsleiter Uwe Batke. Rund 320 Mitarbeiter verrichten ihren Dienst in der JVA. Die Küche habe im Laufe des Monats etwas Geld angespart, damit es auch für die Insassen zu Weihnachten etwas Besonderes geben kann.
Während Mende zum nächsten Termin ins Deutsche Rote Kreuz antritt, besucht am anderen Ende der Stadt Bürgermeister Dr. Udo Hörstmann eine ganz andere Einrichtung, das Hospizhaus in Wietzenbruch. Die 10 Einzelzimmer sind sämtlich belegt, gerade einen Tag vorher mit einem neuen Patienten, weiß Leiterin Marlies Wegner zu berichten. Auch ihr dankt Hörstmann mit einem Obstkorb und kann mit ihr über die Arbeit auch fachsimpeln: Der Urologe nimmt gerade an einer Fortbildung im Bereich Palliativmedizin teil.
„Ob ich das später auch in der Praxis schaffe, weiß ich nicht“, gesteht der Urologe. „Täglich mit Sterbenden und dem Tod konfrontiert zu sein, geht doch schon sehr nah.“ Wegner beruhigt: „Das kann und muss man lernen.“ Heute wird sie schon Abends nach Hause kommen, aber noch lange nicht zur Ruhe – denn als Pastorenfrau in Wienhausen gibt es noch mehr zu tun, erst recht am Heiligen Abend.

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Ja, es sind viele Menschen welche an Fest- & Feiertagem arbeiten müßen, damit alles seinen gewohnter Gang gehen kann.
Dort wo Menschen & Tiere beherbergt und transportiert werden gibt es halt die 365 Tage als verpflichtende Arbeitstage ….
Ein Glück gibt es viele Freiwillige welche die “Dienstverpflichteten” zur Seite stehen ..
Danke an A L L E welche den Dienst für & am Nächsten tun.