„Seit mehr als sieben Wochen sind sie verschwunden: Miriam, Lisa, Jonas und Benjamin. Der eigene Vater hat die vier Geschwister entführt – in eines der gefährlichsten Länder der Welt.“ So beginnt „stern.tv“ im Internetauftritt die Geschichte der vom Vater entzogenen vier Kinder aus Hermannsburg. Eine tragische Geschichte, die auch in einem medialen Nebenschauplatz mehr Fragen aufwirft als Antworten gibt. Rückblick:
Am 25. April hatte Axel Hüls seine vier Kinder zu einer vermeintlichen Fahrradtour abgeholt. Seit der Trennung hat die Mutter Katja Hüls das alleinige Sorgerecht. Der streng religiöse Vater brachte sie jedoch nicht zurück, sondern hatte nach CelleHeute.de-Recherchen Pässe, Geburtsurkunden und Sparbücher der Kinder mitgenommen. Anschließend reiste er mit ihnen in den Sudan – ausgerechnet einem Land, in dem Christen alles andere als willkommen sind und in dem Bürgerkrieg herrscht.
Nach über sechs Wochen, am 7. Juni 2011, entscheidet sich die Polizei Celle zu einem öffentlichen Fahndungsaufruf (CelleHeute.de berichtete). Seitdem sind auch seriöse Medien daran interessiert, der Hermannsburgerin zu helfen. Weniger seriöse denken eher an Auflage und Quote, aber der Zweck heiligt die Mittel: Je mehr Öffentlichkeit, desto besser sind die Chancen, die Kinder lebend zu finden. Könnte man meinen, doch alle Anfragen werden von einem „Medienberater“, der seitdem der Mutter zu Seite steht, verneint. Fast alle.
Mark Krümpel ist sein Name, ehemals Redakteur der Celleschen Zeitung und seit 2009 hauptberuflich Pressesprecher der Hamburger Hafen und Logistik AG. Zunächst versprach er in einer Mail vom 9. Juni: „ich werde mit Frau Hüls sprechen und mich noch mal bei Ihnen melden.“ Einen Tag später, am 10. Juni bittet er um Verständnis dafür, … „dass Frau Hüls derzeit noch keine Interviews geben möchte.“ Bei CelleHeute.de und fehlhaber.medien als TV-Produktionsfirma laufen derweil Anfragen verschiedener Fernsehsender mit entsprechenden Recherche- und Umsetzungsgesuchen auf, die aufgrund des bis dato vermeintlich offenen Dialoges abgelehnt werden müssen.
Unterdessen sammelt die ehemalige Kirchengemeinde des vermeintlichen Entführers, die SELK, Spenden für die Familie und verkündet das entsprechend auf ihrer Homepage.
Im Hintergrund jedoch informiert Krümpel seinen ehemaligen Arbeitgeber am 14. Juni, dass die Hermannsburgerin einen TV-Auftritt bei stern.tv habe. Wir bekommen davon zur zufällig mit und fragen nach den Gründen über die Bevorteilung eines Senders. Doch, anstelle einer Antwort folgt nur eine ausweichende Mail: „Ich möchte Sie kurz darüber informieren, dass Frau Hüls heute Abend bei Stern TV ein Interview geben wird. Unser Angebot, in Kontakt zu bleiben, besteht weiterhin.“ Dieser Kontakt wird jedoch unterbrochen, entsprechende Anfragen werden nicht weiter beantwortet.
Die eigentliche Brisanz: Es wäre nicht das erste Mal in der Mediengeschichte, dass sich hier ein Einzelner oder mehrere am Leid anderer bereichern. So genannte „Exklusiv-Verträge“ sind nicht ungewöhnlich. So soll „Bunte“ einer vermeintlichen Ex-Geliebten von Jörg Kachelmann 50.000 Euro für ein Interview gezahlt haben – das berichtet jedenfalls sogar der „stern“. Auch im Fall des in der Türkei monatelang verhafteten Marco Weiß aus Uelzen hatte sich ein „Medienberater“ das Vertrauen der Familie erschlichen. Daraufhin hatten die Eltern einen Exklusivvertrag über die Geschichte ihres Sohnes mit dem Fernsehsender RTL geschlossen. Für die anderen Medien gab es auszugsweise Zitate und ein paar Bilder vom Jungen. Man spricht hier von einer Summe über 80.000 Euro.
Ob und wie viel „Honorar“ auch im Fall Hüls gezahlt wurde, ist unklar. “stern.tv” teilt auf Anfrage von CelleHeute.de lediglich mit: „Nach Rücksprache mit unserer Chefredaktion können wir Ihnen keine Auskunft geben.“Trotzdem hält die SELK weiter am Spendenaufruf fest und sagt: “Zu ihrer Anfrage, ob Frau Hüls einen Exklusivvertrag mit dem Sender RTL abgeschlossen hat, kann ich Ihnen nichts sagen. Alle Entscheidungen und Hintergründe zum Umgang mit den Medien fällt meines Wissens allein Frau Hüls unter Beratung der Polizei und ihres Medienberaters Herrn Krümpel.“
Ein Polizeisprecher stellt jedoch klar, dass Katja Hüls zumindest von der Polizei nicht beraten wird, wem sie Auskunft erteilen sollte und wem nicht.
Ein Journalist einer großen Tageszeitung bringt die Sache auf den Punkt: “An dieser Story sind alle deutschen und internationalen Top-Medien dran, da ist jede kleine Info oder jedes Foto heiß gehandelte Ware – und irgendwann ist jeder käuflich… Jeder amerikanische oder britische Chefreporter würde sich über solche Bedenken nur kaputtlachen.” Offenbar nicht nur Amerikaner und Briten.
Leitartikel 16.6.2011


Empfehlen
Geld verdirbt den Charakter.
Vielleicht sitzen die Kinder im Bayr. Hinterwald und warten auf den Geldregen.
Zitat aus dem Artikel: […] der streng religiöse Vater […] ???
Wie bitte, ist seine Handlung mit seiner religiösen Ansicht vereinbar??? In welche Kirche oder Gemeinde geht dieser Mensch???
Um Himmels (!) Willen! Was hat uns denn diese Susisoundso da für einen Hirnkranken aufgetischt? Na, immerhin scheint er selbst “irgendwie” zu spüren, dass er mental nicht ganz koscher ist: Er traut sich nicht einmal, sein Impressum zu veröffentlichen; zumindest hat er es so gut versteckt, dass es nicht auffindbar ist.
Wir haben Susi bereits heute morgen um Hinweise zum Impressum gegeben. Wie gewohnt löschen wir Beiträge, wenn wir innerhalb 24 Stunden keinen seriösen Verfasser ausfindig machen können. Also: Noch wenige Stunden Gelegenheit für Sie, mit einem Anwalt Ihrer Wahl (durchschnittliche Begabung genügt), rund 10000 Euro für ein fehlendes Impressum einzuklagen:)…
@mallehai:
wie kann man denn bitte nur so etwas schreiben? ich kenne die mutter und es geht ihr bestimmt nicht um einen geldsegen!!!!!!!!!!!!absolut blöder kommentar-sorry, aber ist so!! will hier niemanden angreifen, wenn sich jemand angegriffen fühlt, dann entschuldige ich mich nun dafür, aber so ein statement abzugeben finde ich in dieser situation wirklich nicht angebracht. es mag durchaus sein, das versch. sender geld bieten, aber wiegt das geld alles auf,wenn man seine kinder wieder haben möchte?es sagt doch jeder immer er würde alles dafür tun, das es seinen kindern gut geht! die angst möchte glaube ich niemand durchmachen und es ist auch niemanden zu wünschen, aber so etwas kann nur jemand schreiben, der absolut gefühlskalt ist!!!
Lieber Herr Neumann, unsere Recherchen haben ergeben, dass sich hinter “geiernotizen.de” ein gewisser Stefan Friedrich Pohl aus Leipzig verbirgt. Er betreibt offenbar nebenberuflich eine “Werbeagentur” und hält aber auch dort ein Impressum für nicht notwendig. 20000 Euro winken:) http://www.crealog-leipzig.de/
Liebe “blacky30″. Vielelicht mag anstelle Gefühlskälte auch Erfahrungswerte mallehai zu diesem Kommentar bewogen haben, den er mit einem “vielleicht” ja auch relativiert. Es wäre nicht das erste mal, dass fingierte Entführungen Polizei und Öffentlichkeit täuschen. Das will hier niemand unterstellen – dennoch bleiben Ungereimtheiten. Jeder stimmt ihnen zu, dass eine Mutter alles für ihre Kinder tun würde. Umso befremdlicher ist das Verhalten – denn wenn sie Kinder (und Mann) finden will, warum bedient sie sich dann nicht aller Medien, um nichts unversucht zu lassen? Hier ist die Schuld sicher nicht bei einer unerfahrenen verzweifelten Mutter als vielmehr bei einem offenbar abgebrühten Medienprofi zu suchen. Unser Rat: Wenn Sie Frau Hüls tatsächlich kennen, bewahren Sie sie doch vor einem zweiten Schicksal und klären sie entsprechend auf.
Lieber Peter Fehlhaber,
wenn ich hier mal einhaken dürfte:
auch ein Vater will für seine Kinder (eigentlich) immer das Beste !
Und da wir über die internen Familienverhältnisse nur wenig bis gar nichts wissen, außer aus der BILD, Stern TV, Cellesche Z., welche nicht zwingend richtig sein müssen (!), kann man nicht nur vom Vater als “Täter” sprechen. Warum ist er so aus dem Ruder gelaufen, es gibt sicher Gründe ?
Väter haben gegenüber Müttern (fast) immer die schlechteren Karten, wenn es um das Sorgerecht geht, seine Kinder zu sehen, etwas mit ihnen gemeinsam zu unternehmen, reisen etc. !
Väter sind (meistens) nur Zahlmeister…
Also bleiben wir ruhig neutral und geben nicht immer zwangsläufig den Vätern die Schuld am Scheitern einer Ehe und den daraus folgenden Schäden für die Kinder, die (fast) immer die Verlierer sind.
Trotzdem allen noch einen schönen ruhigen Sonntag.
Natürlich wollen auch Väter das beste – bezweifelt das jemand? Hier hält sich aber jemand (oder mehrere, das wird erst im Rückblick deutlich) offenbar nicht an in Deutschland geltendes Recht. Alles andere zu be-urteilen steht mir nicht zu.
Sehr geehrter Herr Fehlhaber,
es ist eine Frechheit so etwas zu behaupten. Ich denke Sie sind einfach nur Storrygeil und denken nicht einmal nach was sie da eigentlich schreiben.
So etwas kann nur jemand schreiben der selber keine Kinder hat.
In solcher Situation möchte keiner von uns stecken ,in der sich die Mutter befindet. Und dann noch Menschen die hilfsbereit sind so in den Dreck zuziehen, dass kann ich nicht gut heißen.
Achso, ich kann mir gut denken warum die Mutter nicht mit allen Medien sprächen will. Schließlich gibt es auch in der Medienwelt schwarze Schafe. Die sich viele Sachen aus den Fingern saugen um “die beste Storry” zu haben. Man brauch nur mal sich das mit den Promi´s ansehen. Die werden total zerflückt. Darüber sollte man mal nach denken.
Mallehai:
zu Ihnen!!!!!!!!!!
Es ist mehr als unangebracht, so ein Komentar zu schreiben.
Ich glaube Sie haben sich den Artikel entweder nicht durchgelesen oder Sie verstehen nicht worum es hier eigentlich geht.Es geht ganz allein um die armen Kinder.Die jetzt in einem Land sind wo unruhen und Krieg herscht.
Blacky30b:
Ich finde es toll das Sie Ihr Meinung hier so stark zum Ausdruck bringen. Ich sehe es auch so. Manche Leute haben nichts besseres zu tun als sich über anderen die Meuler zuzerreißen. Und meistens dann noch die Unwahrheit zu Dokomentieren. Jeder sollte erst vor seiner Tür kehren.
Mein tiefstes Mitgefühl für diese Familie. Ich hoffe das die Kinder bald wieder bei ihrer Mutter sind und außer Gefahr gebracht werden.
Schade, liebe “Tanja”, dass auch Sie außer polemischen Rundumschlägen keine Fakten liefern können. Ob Sie etwa auch was zu verbergen haben und mehr wissen?
Schöne Grüße
Peter Fehlhaber
Sehr geehrter Herr Fehlhaber.
Vielen dank für Ihre E-mail.
Ich habe nichts zu verbergen und muss Sie leider enttauschen ich weiß auch nicht mehr. Muss man was zu verbergen haben um einfach nur seine Meinung zu äußern? Ich denke einfach, so wie Sie vorgehen ist es nicht richtig. Es tut mir leid Ihnen sagen zu müssen, es gibt Menschen die haben Gefühle und auf dies sollte man nicht darauf rumtretten. Man sollte lieber das Leid anderer teilen. Stellen Sie sich doch einfach mal vor, Sie währen in so einer Situation. Ich bin selber Mutter und währe ich an der Stelle der Mutter (Katja H.) und hätte so einen Schrott gelesen. Ich hätte Sie verklagt wegen Rufmord. Glauben Sie mir, ich hätte mich dann an allen gewendet nur nicht an Sie. Man sollte Hilfestellungen der Familie bieten und sie nicht niedermachen in ihren schweren Zeiten. Wo ich auf diesen Artikel gestoßen bin, stellten sich meine Nackenhaare hoch. Es ist traurig zu sehen (lesen), wie gefühlskalt manche Menschen in unsere Gesellschaft sind.
Sehr geehrte “Tanja”,
Meinung hin oder her – in der Sache kommen wir da nicht voran. Finden Sie es denn überhaupt und gar nicht merkwürdig, dass sich niemand, auch der “Pressesprecher” nicht, zu den Vorwürfen äußert und/oder wegen Rufmordes zu Felde zieht? Wäre es nämlich einer, hätten sie das längst in die Wege geleitet. Bitte lesen Sie den Bericht doch noch einmal ganz aufmerksam und prüfen neu, ob hier tatsächlich der Mutter etwas unterstellt wird. Ich sehe es nicht so.
Schöne Grüße
Peter Fehlhaber
Liebe Tanja,
in erster Linie ist es außerordentlich frech von Ihnen, wie Sie sich hier äußern.
Herr Fehlhaber weder darauf bedacht, “die beste Storry” zu publizieren noch ist er “Storrygeil”.
btw: Man beachte die Rechtschreibung..
Es ist nicht rational zu erklären weswegen Sie hier zu hysterische Ausrastern neigen, selbst wenn es wirklich Ihre eigene Meinung sein sollte.
Aus ungeklärten Gründen scheinen Sie Herrn Fehlhaber eher als privaten Blogger eingestuft zu haben. Denn dann wäre es verständliche, warum Sie sich über einen solchen Artikel zu die Haare raufen.
Da CelleHeute jedoch ein Nachrichtenportal (Zeitung) ist, das von qualifizierten Journalisten geleitet wird, die sich beste Mühe geben, die Informationen wahrheitsgetreu darzustellen und weiterzugeben, sowie die Artikel sachlich in informationsbezogen zu verfassen, sehe ich keinen Grund, sich auf zuregen.
Die “Argumentieren” anscheinend mit “Schaum vorm Maul”, in diesem Fall viel zu emotional. Versuchen Sie doch einfach mal den Artikel in seiner Kühle und Sachlichkeit zu genießen, dann wird man nämlich sehr schnell feststellen, dass an der Berichterstattung nicht auszusetzten ist.
Rechtschreibung hin oder her…
Ich finde es einfach witzig, wie sich in diesem Fall der eine Kommentator über die andere Kommentatorin u. A. wegen deren Fehler echauffiert und selbst…na egal ;)
Letztlich geht es um den Fall und dieser scheint noch nicht geklärt zu sein. Sind wir doch einfach mal still als Außenstehende und interpretieren hier nicht irgendeinen Müll herein oder beziehen die Position für Frau oder Herrn Hüls !
Sorry, aber “tanja” scheint wirklich keine Leuchte zu sein und ihr Kommentar ist fast schon asozial.
Aber egal, mag es jetzt auch widersprüchlich klingen, vielleicht hat sie trotzdem größeres Sozialverhalten als manch anderer Zeitgenosse (?)
Allen noch einen schönen Abend…
Heilige Einfalt!
Da setzt man sich, urlaubsreif im Ausland weilend, spätabends an den Computer, um Nachrichten aus der Heimatstadt zu konsumieren und wird mit einem derart schlichten Artikel über die
vermeintlich von Geldgier gesteuerte Medienauswahl der Frau Hülst geärgert, dass man nur noch
denken kann: Ich glaub’, mein Schwein pfeift!!
Ein lokales Internet-Nachrichtenmedium, dass versucht, sich wohlfeil als qualitativ bessere Alternative zur CZ abfeiern zu lassen, macht auf derart provinzielle Weise auf beleidigte Leberwurst, dass man geneigt ist, seinen Urlaub um eine Woche zu verlängern und anschließend aus Trotz ein Vier-Jahres-Abo bei der CZ abzuschließen. Wir wollen nicht den Teufel an die Wand malen! Zu empfehlen wäre dem nach Talent dürstenden Schreiberling, mal zu versuchen, sich in die Situation des sich um seine Kinder sorgenden Opfers Frau Hülst hineinzuversetzen, sich dabei zudem der bunten Horde der bundesdeutschen Medien zu erwehren und möglicherweise ja noch eine Kleinigkeit selbst dazu beizutragen, dass die alptraumhafte Situation möglichst rasch beendet wird.
Zu viel verlangt für einen abgewiesenen Steckenpferdjournalisten, der die Chance seines Lebens
auf ein echt voll emotional-spannendes Opferinterview wie eine Seifenblase zerplatzen sah?
Offensichtlich leider ja!
Bernd Ruddat
Bedenklich, dass Sie sich – nach immerhin offenbar mindestens vier Wochen Urlaub – ein solch tragisches Thema für das Austragen einer persönlichen Fehde ausgesucht haben – ich finde den Rat daher sehr weise, sich tatsächlich einmal in die Rolle des Opfers zu versetzen.
Herr Ruddat, hier muss ich Herrn Fehlhaber “unter die Arme greifen”. Sie scheinen wirklich nichts verstehen zu wollen. Aus meiner selbst erlebten Kölner Medien-Erfahrung darf ich Ihnen hiermit sagen: Sowohl Stern TV und RTL sind mit die miesesten Sensations-Berichterstatter, die wir in Deutschland haben. Ich selber habe mal einen Mann von RTL aus meinem Büro herausgeworfen, als ich seine Identität erkannte. Er wollte unerkannt einen Bericht über unsere Tätigkeit im humanitären Bereich verfassen. Während andere Medien sich auf ehrlichem, aber gefährlichem Wege (sogar ihr Leben in Gefahr bringen) Informationen beschaffen, drücken sich diese Leute davor und holen sich mit Bestechungen durch die Hintertür fragwürdige Informationen. Geld ist absolut kein guter Ratgeber. Sensation und Zuschauer-Quote ist angesagt. Ich sage das mal nur so. Hoffentlich bleiben Sie noch etwas im Ausland und erholen sich gut.
Herrje, wieder nichts verstanden! Zur Erläuterung: Herr Fehlhaber, der mir persönlich völlig unbekannt ist, verfasst einen Artikel, der dem Opfer einer Straftat erstens unterstellt, sich persönlich an seiner Opferrolle
finanziell zu bereichern, was schon mal völlig abstrus und beleidigend ist und glaubt tatsächlich, er oder irgendein anderes Medium in Deutschland hätten “ein Recht” auf ein Interwiev oder auch nur einen Kontakt zu dem Opfer.
Damit stellt er Frau Hüls auf ein Regalbrett mit lieben Mitmenschen, die aus exibitionistischen oder beruflichen Gründen bewusst die Öffentlichkeit suchen und sich dem ganzen Trara der Medienlandschaft freiwillig aussetzen. Als Opfer einer Straftat wie im vorliegenden Fall voller Angst und Sorge zuhause zu sitzen und sich dann noch pausenlos mit news-gierigen Medienvertretern auseinandersetzen zu müssen, insbesondere, wenn man damit überhaupt keine Erfahrung hat, ist eine Situation, die man seinem schlimmsten Feind nicht wünschen mag. In Zeiten, wo jeder Volkshochschulabsolvent mit ein bisschen Geschick an einen Presseausweis kommt und in solch einer überbordenden Situation professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, ist nicht nur nachvollziehbar, sondern klug. Das es unter Umständen Sinn machen kann, in einem Entführungs- oder Entziehungsfall gezielt mit einem wohlüberlegten Interwiev die Fahndungsmaßnahmen der Polizeien zu unterstützen, sollte ihnen bekannt sein. Dabei geht es dann darum, einmal größtmögliche Öfentlichkeit zu erreichen. Ob das nun bei ‘Kerner’, ‘Stern TV’ oder
‘Wetten das’ stattfindet, ist doch völlig wurscht. Aus den Zeilen des Artikelschreibers spricht, seien wir mal alle ehrlich, so deutlich der Frust über eine verpasste Chance (…Anfragen verschiedener Fernsehsender….die….abgelehnt werden müssen…) das man in diesem Zusammenhang einfach mal laut
pfui rufen muss.
Bernd Ruddat
Ich lese mit Entsetzen, dass sich zwar jeder an dieser unsagbar entsetzlichen Lage der Kinder und ihrer Mutter weidet, aber offenbar niemand weiß wie er helfen kann. Wie wäre es wenn jeder nach Kräften hilft? Über “Wer kennt Wen” z.B. oder über Faceboo, bzw. Stayfriends auf diese Sache aufmerksam macht und dafür sorgt dass weiter die Menschen die Augen offen halten?? Ich kenne Axel persönlich und habe ihn im Rahmen eines Klassentreffens im letzten Winter gesehen. Nach diesem Treffen und etwa 8 gemeinsam verbrachten Schuljahren kann ich ganz sicher sagen, dass es kein verzweifelter Vater im Vordergrund ist, sonder ein psychischer stark verwirrter Mensch mit großem Hang zum Fanatismus. Auch ich bin absolut der Meinung dass die Kinder vor ihm geschützt werden müssen und hoffe sehr dass ihre Mutter sie sehr bald in die Arme schließen kann. Für die Kinder hoffe ich inständig dass sie gesund sind, soweit es die Umstände zulassen.
Wie ich dem Artikel entnehme ist ein Mark Krümpel versucht Kontakt mit der Mutter herzustellen… nun… auch er war 4 Jahre mit Axel in einer Klasse…
So verwerflich der Kampf um die Informationen in diesem Fall auch ist. Im Vordergrund sollte stehen, dass die Kinder gefunden werden. Nicht wer wie viel Geld an wen zahlt. Wen so die Mutter ihre Kinder wieder bekommt… warum nicht? Und Stern TV ist mit sicherheit effektiver als eine Regionale Zeitung.
Ich möchte hier niemanden im besonderen kritisieren… nur einmal versuchen einige wenige wach zu rütteln. Nicht reden… handeln!! Einen schönen Abend an alle.
Danke verehrte “Ute” für diesen konstruktiven Beitrag. Genau das sollte das Ziel eines jeden sein. Die Fahndung nach dem Vergewaltiger aus Hambühren haben inzwischen über 2900(!) CelleHeute.de-LeserInnen über Facebook geteilt. Es geht mit einem Klick wirklich sehr einfach. Mehr können wir als Journalisten kaum tun. Wir beteiligen uns bewusst nicht an Gerüchten, dass Herr Hüls hier und da gesehen sein KÖNNTE, sondern beschränken uns nur auf amtliche Informationen der Polizei.
Medien können allerdings dazu beitragen, dass mehr Menschen davon erfahren – umso befremdlicher ist es, dass ein “Pressesprecher” verhindert, alle Kanäle zu nutzen.
Ich selbst habe in der gleichen Funktion im Mordfall zweier jungen Damen im Jemen exakt 50 Pressevertreter von Zeitung, Funk und Fernsehen wochenlang betreut und informiert, in enger Abstimung mit dem LKA und: Keinen Cent dafür kassiert! Das sage ich nicht zur Selbstbeweihräucherung, sondern um die Destruktivität mancher polemischen Angriffe noch einmal zu verdeutilchen – Neid und Missgunst bringen niemanden voran.
Nochmal: Jeder hat die Möglichkeit, den Artikel mindestens über Facebook und andere Kanäle zu verteilen. Die Verantwortung liegt nicht nur bei den Medien. Nicht nur Herr Ruddat wird diese Möglichkeit doch wohl sicher schon genutzt haben?
Bin froh, daß anscheinend Frauen ein besseres Gefühl für die Situation haben. Also das Teilen auf facebook ist sowieso mein Ding und länst geschehen. Allerdings möchte ich durch einer solchen Maßnahme nicht den Kreis meiner Freunde(innen) erhöhen. Anderseits habe ich lediglich etwas zu der Exclusiv- und Sensations-Berichterstattung mancher Sender bzw. Newspaper gesagt. Mehr nicht. Vielleicht habe ich mich jetzt deutlicher ausgedrückt.