Junge Union und CDU besichtigten Wietzer Schlachthof

Gemeinsam mit der CDU Flotwedel hat der Kreisverband der Jungen Union Celle den neuen Schlachthof der „Celler Land Frischgeflügel GmbH & Co. KG“ in Wietze besichtigt.

Nach einer Führung durch die neue Anlage gab der Geschäftsführer Franz-Josef Rothkötter einen ausführlichen Bericht zum Bau der Anlage sowie zu einzelnen Themen, die die Berichterstattung der letzten Zeit dominierten.

In Wietze wird seit dem 5. September im Ein-Schicht-Betrieb Geflügelfleisch produziert. Eine Erweiterung des Betriebes sei in Planung und soll neben einem Ausbau zum Zwei-Schicht-Betrieb u.a. einen betriebseigenen Laden in Wietze entstehen lassen. Jörn Schepelmann, Vorsitzender der Jungen Union Celle, erklärte: „Leider ist die Fairness im Umgang miteinander schon lange kein Wegbegleiter mehr bei diesem Thema. Umso mehr erfreut es uns, dass sich die Rothkötter Unternehmensgruppe damals für Wietze als zweiten Standort neben Haren/Ems entschieden hat und an dieser Entscheidung trotz einiger Proteste festgehalten hat. Es ist bestimmt nicht immer leicht, wenn man vermeintlich von allen abgelehnt wird aber spätestens mit der Bürgermeisterwahl in Wietze hat es ein klares „Ja“ von den Wietzer Bürgern für den Schlachthof gegeben.“

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5 Kommentare

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  1. Christian Brandes sagt:

    Nur weil man in Wietze für Klusmann gestimmt hat, bedeutet es ja nicht, dass der gesamte Landkreis hinter der Entscheidung zum Schlachthof steht. Und schliesslich wird es den gesamten Landkreis auch betreffen. Aber nun hat die CDU ja auch mittlerweile gelernt, dass es mit der Massentierhaltung so nicht weitergehen kann und darf. Aber vielleicht kennt Herr Schepelmann ja den Inhalt des Koalitionsvertrages auf Kreisebene mit der WG Landkreis nicht so genau. Bei der neuen Haltung der CDU zur IGS war Herr Schepelmann ja auch gänzlich schlecht informiert. So etwas sollte dem Vorsitzenden der JU eigentlich nicht immer wieder passieren……
    Gruss, Christian Brandes

  2. Pemo sagt:

    Dann haben die JU Leute bestimmt auch die vielen neuen Arbeitsplätze in Augenschein nehmen können. (http://celleheute.de/ju-celle-besucht-rothkotter-betrieb-verspricht-mindestens-250-arbeitsplatze-in-wietze) Oder was war nochmal der große Vorteil dieser Massenvernichtungsanlage für die Region?

  3. Wir möchten freundlich darauf hinweisen, dass wir alle Zahlen über den Betrieb nur über Dritte kennen. Die Fa. Rothkötter hielt es bisher nicht für nötig, auf entsprechende Anfragen zu reagieren. Der Versuch, “einseitige Berichterstattung” zu kritisieren, schlägt demnach ins Leere.

  4. Pro Animal sagt:

    Die politische Karriere des Herrn Schepelmann wird von seiner Partei tourboartig beschleunigt. Da kommt es eben nicht auf Wissen und Kenntnis an, da ist stromlinienförmige Anpassung an die Parteispitze gefordert.
    Wenn die Schlachthof- und Qualzuchtbefürworter glauben, dass der Widerstand gegen diese völlig verfehlte Industriepolitik nachlassen wird, haben sie sich getäuscht. Immer mehr Skandale, immer mehr neue Informationen über die Machenschaften dieses Gewerbes und das stetig wachsende Bewusstsein darüber in der Bevölkerung werden dies verhindern. Von den nicht nachlassenden Bemühungen der verschiedenen Bürgerinitiativen einmal ganz abgesehen.
    Lieber Herr Brandes, Uninformiertheit scheint doch langsam zum Merkmal von Politikern zu werden.
    Leuchtendes Beispiel ist hierfür immer noch Frau Koch-Mehrin und die Unkenntnis der Abgeordneten über die Höhe der Staatsverschuldung und das Volumen von Rettungsschirmen.

  5. Hofnarr2011 sagt:

    @ Pro Animal

    Das traurige an der ganzen Sache ist, dass die Politiker an der “Unkenntnis” prima verdienen und der eigentliche Skandal ist, dass der Steuerzahler dieses sogar immer teurer bezahlen muss !

    Dass der Nachwuchs den gut versorgten Abgeordneten spurtreu nachfolgt, sollte doch wohl selbstverständlich sein, schließlich wollen auch sie vom Kuchen irgendwann etwas abbekommen ;)

    Auffallend ist auch, dass Politiker-Gene immer häufiger in nachfolgende Generationen weitergegeben werden und somit auch die großartige Versorgung stets gesichert bleibt…

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