Kampf den arteriellen Blutverschlüssen – Experten treffen sich
Arteriosklerotische Veränderungen der Arterien, im Volksmund auch als “Arterienverkalkungen” bezeichnet, führen zur Verengung der Blutgefäße, so dass auf Dauer immer weniger Blut hindurchfließen kann und so sicher schwerwiegende Folgen drohen.
Die Gefäßchirurgen des Allgemeinen Krankenhauses Celle (AKH Celle) unter der Leitung von Chefarzt Dr. Uwe Brune können auf eine langjährige Behandlungserfahrung in diesem Bereich zurückblicken. Diese Erfahrungen geben Sie jährlich auf den „Celler Gefäßchirurgischen Sommerseminaren“ weiter, präsentieren aber auch immer wieder Neuerungen der Diagnostik und Therapien.
Vor kurzem fand das „11. Gefäßchirurgische Sommerseminar“ im Hotel Celler Tor in Groß Hehlen statt. Die Veranstaltung, zu der 70 Experten der Gefäßchirurgie und der Radiologie angereist waren, stand in diesem Jahr unter dem Motto „Von innen oder von außen?- Rekanalisation oder Revaskularisation“. Auf der Tagung wurden die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten bei Gefäßerkrankungen erläutert und diskutiert. Dabei wurde durch Oberarzt Dr. Richard Glombik aus der Abteilung für Radiologie am AKH Celle erläutert, wie man heutzutage Gefäße mit Hilfe von Kathetern aufdehnen bzw. von innen „ausfräsen“ kann, um die Durchblutung wieder zu gewährleisten. Diese Methode kommt vorzugsweise bei älteren Patienten zur Anwendung, die für eine Operation aufgrund der eventuellen Risiken ungeeignet sind.
Im weiteren Verlauf der gut besuchten Veranstaltung präsentierten dann die Oberärzte der
Gefäßchirurgischen Klinik, Dr. Kayvan Baharmast und Dr. Andre Lipski, die Ergebnisse der eigenen Abteilung bezüglich der Behandlung von Erweiterungen der Schlagader (Aneurysmen) und präsentierten neue Behandlungsmöglichkeiten, sog. Hybridoperationen, bei denen eine herkömmliche Operation mit einer Katheterdilatationsbehandlung (Aufdehnung) kombiniert wird.
Als Gastredner war Professor Omke Teebken aus der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) eingeladen, der die Therapie bei kombinierten Erkrankungen der Brust- und Bauchschlagader sehr eindrucksvoll referierte. Positiv erwähnte er dabei die sehr gute Zusammenarbeit zwischen der Gefäßchirurgischen Klinik im AKH Celle und der MHH. Das AKH Celle ist seit Jahren Lehrkrankenhaus der MHH und für die Ausbildung junger Mediziner verantwortlich.
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