Landes-CDU will “Gigaliner” unter realistischen Bedingungen testen
Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Ernst-August Hoppenbrock, hat sich für den geplanten Feldversuch mit Lang-Lkw, so genannten Gigalinern, in Niedersachsen ausgesprochen.
“Nur mit einer Erprobung unter realistischen Verkehrsbedingungen kann abschließend gesagt werden, ob das Fahrzeugkonzept im Alltag verkehrssicher einsetzbar ist.”
Die Großfahrzeuge können bis zu 44 Tonnen wiegen und maximal 25,25 Meter lang sein. Wenn im Frühjahr in acht Bundesländern die Gigaliner Fahrt aufnehmen, gibt es für Fahrer und Strecke klare Bedingungen. “Der Einsatz dieser Fahrzeugtypen könnte eine Möglichkeit sein, die Zahl der herkömmlichen Lkw zu reduzieren, schließlich können zwei Gigaliner die Gütermenge von drei Lkw aufnehmen”, erklärte Hoppenbrock. Das spare Benzin und entlaste die Umwelt.
Hoppenbrock gab zu bedenken, dass der nun startende Versuch nur dann positiv bewertet werden kann, wenn Lang-Lkw keine Nachteile für Verkehrssicherheit, Infrastruktur und kombinierten Verkehr mit sich bringen.
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Kommentare (1)
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wirklich
Probefahrten mit Giga-Linern durch Celle zu empfehlen?
Etwas vorher auszuprobieren, ist sicherlich sinnvoll.
Da könnte man auf die Idee kommen, diese Giga-Liner z.B. fürs VW-Werk einzusetzen: dann würden also statt 3 LkW zukünftig 2 Giga-Liner durch Celle fahren. Ob die das schaffen, wenn sie von der L282 (Lachtehausen) über die den Kreisel (Baker Hughes)müssen, um zur B214 zu fahren? Richtung Nienburg / Emsland ist wohl eine entsprechende Versorgungsfirma angesiedelt … das ist aber auch die Richtung Bremerhaven: Einschiffung.
Einer Erprobung unter realistischen Verkehrsbedingungen wäre jedenfalls in Celle gegeben.
Vielleicht dauert es aber noch ein Weilchen, bis derartige Probefahrten mit Giga-Linern gestartet werden … und vielleicht ist dann die Bahnhofsunterführung schon fertig. Dann würden B 214-Mautflüchtlinge (egal, ob aus Braunschweig oder aus Nienburg kommend) die Bahnhofsunterführung nutzen können.
Fraglich ist nur, ob dann die B 214 noch so ausgeschildert sein wird wie heute: über die Blumlage – Nordwall – Mühlenstraße – Bahnhofstraße – Neustadt?
Ein Ausprobieren der Giga-Liner über die geplante Ostumgehung kommt ja wohl kaum in Frage, da diese ja – wenn überhaupt – bis zur Nienburger Straße/B214 frühestens in 10 bis 15 Jahren fertig sein kann (wie Sie wissen, gibt es weder zum Aller-Querungsabschnitt noch für die beiden nachfolgenden Bau-Abschnitte einen Planfeststellungsbescheid…).
So lange wird man wohl kaum warten wollen.
Helga Habekost – Im-Interesse-Aller