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Niedersächsische Schulen Spitze bei „Juniorwahl 2014“ zur Europawahl am 25. Mai

Mit allein 201 Schulen und rund 54.000 Schülerinnen und Schülern stellt das Land Niedersachsen die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Projekt „Juniorwahl 2014“ zur Europawahl, die vom 22. bis 25. Mai stattfindet.  Damit liegt Niedersachsen im bundesweiten Vergleich erneut weit vorne. „Rund ein Viertel aller teilnehmenden Jugendlichen kommt aus Niedersachsen. Ich freue mich, dass es uns wieder gelungen ist, so viele Schulen für das Thema zu begeistern“, erklärt Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt. Nach intensiver Vorbereitung im Unterricht führen Schülerinnen und Schüler im Rahmen der „Juniorwahl“ in der Woche vor dem Wahltermin eine eigene simulierte Europawahl durch und geben ihre Stimme ab. „Die Rückmeldungen, die wir bekommen, zeigen, dass die Jugendlichen mit Feuereifer bei der Sache sind. Dies haben wir vor allem den engagierten Lehrkräften in den Schulen zu verdanken“, so die Ministerin weiter. „Durch ihre Anleitung und Hilfestellung wird das Thema Demokratie für die Schülerinnen und Schüler lebendig und erfassbar. Sie machen das Projekt zu einem echten Erfolgsmodell.“

Das Niedersächsische Kultusministerium unterstützt die Durchführung des Projekts auch in diesem Jahr wieder mit 37.500 Euro. „Neben der finanziellen Förderung hat die Landesregierung in den vergangenen Monaten vor allem die Anstrengungen verstärkt, um in den Schulen für das Projekt zu werben“, erklärt Gerald Wolff, Projektleiter der „Juniorwahl“ beim gemeinnützigen Trägerverein Kumulus e.V., Berlin. Dies habe zum gewünschten Erfolg geführt: „Vor allem seit der Bundestagswahl im vergangenen Herbst verzeichnen wir ein gesteigertes Interesse niedersächsischer Schulen.“

Nach Angaben des Vereins Kumulus e.V. trägt das Projekt „Juniorwahl“ dazu bei, das Interesse an realen Wahlen zu steigern. Wissenschaftliche Studien, etwa der Universität Stuttgart, hätten aufgezeigt, dass die Wahlbeteiligung der Eltern teilnehmender Jugendlicher bei der tatsächlichen Wahl um durchschnittlich vier Prozent höher läge. „Das Projekt kann damit nicht nur einen Beitrag dazu leisten, die Beteiligung künftiger Wählerinnen und Wähler zu sichern, wir erreichen damit auch die bereits Wahlberechtigten“, freut sich die niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt.

Das Projekt „Juniorwahl“ wird bundesweit seit 1999 zu allen Europa-, Bundestags- und Landtagswahlen durchgeführt. Seither haben sich mehr als 1,5 Millionen Jugendliche beteiligt – damit zählt die „Juniorwahl“ zu den größten Schulprojekten in Deutschland. Ziel ist das Üben und Erleben von Demokratie. Das Projekt wird neben den Kultusministerien der Länder auch durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Europäische Parlament und die Bundeszentrale für politische Bildung gefördert. Im Vorfeld der Europawahl werden im Rahmen des Projektes „Juniorwahl“ insgesamt voraussichtlich mehr als 200.000 Schülerinnen und Schüler ihre Stimme abgeben. Das Wahlergebnis wird am Wahlsonntag, dem 25. Mai 2014, unter www.juniorwahl.de veröffentlicht.

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