Am kommenden Sonntag, dem 29. Januar um 11.30 Uhr führt die Kuratorin Dr. Kathrin Panne durch die Sonderausstellung „Pailletten Posen Puderdosen – Mode, Zeichnungen und Objekte der Zwanziger Jahre“.
Das Lebensgefühl der „Goldenen Zwanziger Jahre“, politische und gesellschaftliche Veränderungen nach dem Ersten Weltkrieg führten zu einer regelrechten Befreiung in der Damenmode, die dem Selbstbewusstsein der „neuen“ Frauen entsprach. Der Verzicht auf das Korsett zugunsten von Unterwäsche aus elastischen Materialien war dabei ebenso revolutionär wie das Hochrutschen der Rock- und Kleidersäume.
Anhand der über 100 Modezeichnungen aus der Sammlung Modebild – Lipperheidesche Kostümbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin, etwa 200 Puderdosen und Kosmetikartikel aus einer Berliner Privatsammlung und zahlreicher Textilien und Accessoires aus der Sammlung des Bomann-Museums bietet der Rundgang einen lebendigen Einblick in die „Roaring Twenties“.
Die Führung ist kostenlos, es wird nur der Museumseintritt erhoben.

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