Premiere am 01. Oktober 2010 um 20.00 Uhr in der Kleinen Residenzhalle

Premiere in der Kleinen Residenzhalle:

FEDERSPIEL

von Esther Rölz

Inszenierung: Anke Gregersen Bühne/Kostüm: Birgit Bott

Mit: Petra Friedrich, Sibille Helfenberger; Dennis Junge, Eckhard Müller.

„Das Leben ist hart, Prinzessin. Du siehst es nur nicht. Du bist wie mein Falke. Du bist oben.“

Eine Frau und ein Mann treffen sich in der Turnhalle ihrer alten Schule wieder. Die Verabredung, die sie als Jugendliche getroffen hatten – nach fünfzehn Jahren wieder an diesen Ort zu kommen und zu sehen, was passiert ist – haben sie beide eingehalten. Sie hat inzwischen Karriere gemacht und ist in der Führungsetage eines international tätigen Konzerns gelandet; er hat seinen Jugendtraum, Falkner zu werden, nicht verwirklichen können. In der Turnhalle, dem Ort ihrer damals heimlichen Liebe, stellen sich die Erinnerungen an ihre gemeinsame Geschichte ein. Als sie sich kennen lernten, prallten einst zwei Welten aufeinander: Ein Mädchen aus gutbürgerlichen Verhältnissen trifft auf einen jugendlichen „Outlaw“, der nicht mehr zur Schule geht und seiner Leidenschaft für Falken frönt. Trotz oder gerade wegen ihrer verschiedenen Herkunft war die Anziehungskraft groß zwischen ihnen.

In ihrem geschickt mit verschiedenen Zeitebenen spielenden Vier-Personen-Stück erzählt die Autorin Esther Rölz die retrospektiv die Geschichte zweier Liebenden, die sich als Jugendliche kennen lernten und sich viele Jahre später als Erwachsene erneut begegnen. In der Schwebe bleibt, wie real die Begegnung ist. Für ihr poetisches Stück, das unterschiedliche Lebensentwürfe gegenüber stellt, wurde Rölz 2006 mit dem Autorenpreis der Landesbühne Sachsen ausgezeichnet.

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