Am kommenden Donnerstag wird sich der städtische Wirtschaftsausschuss mit dem Thema Tourismus-Region beschäftigen (CelleHeute berichtete). In einer Beschlussvorlage wird aufgezeigt, welche Aufgaben künftig die Lüneburger Heide GmbH, welche die Stadt Celle und welche der Landkreis übernehmen wird. Die Vorlagen ersehen Sie im Original unten.
Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende : „Wir wollen eine Vermarktung
der Stadt in den Segmenten des Stadtmarketings, des Tourismus und des Veranstaltungsmanagements. Und zwar aus einem Guss mit Ausrichtung auf den Stadttourismus und in Kooperation mit Hannover. Celle präsentiert sich dabei sowohl als Eingangstor zur Lüneburger Heide, als auch als Residenzstadt
mit vielen Highlights sowie als Wirtschafts- und Tourismusstandort in der Nähe Hannovers.“
Stadträtin Dr. Susanne Schmitt will zudem künftig unterschiedliche Kompetenzfelder definieren. Diese lauten: Residenz, Museen und neben dem Fachwerk auch das Thema „Neues Bauen“ exemplarisch am Erbe und Werk des berühmten Celler Architekten Otto Haesler.
Zielgruppen sind Tagestouristen, Geschäftskunden (von daher gelte es auch Tagungen und Congresse weiter auszubauen) und Gäste aus Hannover, die die Stadt für Celle gewinnen will. Ein bedeutender Fokus liegt auch auf Celle als Einkaufsstandort.
Die Auflösung der TRC bietet aus Sicht der Stadt zusätzlich Chancen. Neben der geschlossenen Vermarktung unter dem Dach der Lüneburger Heide GmbH wird die Stadt die Chance nutzen, sich zusätzlich am Markt zu positionieren. Am Austausch mit den Landkreis-Gemeinden wird sie auch künftig festhalten.
Auf die Frage, welche Lösung Mende auf die in Seite 16 genannten Möglichkeiten favorisiert, Privatisierung oder Verwaltung, sprach sich der Oberbürgermeister für die private Variante aus – diese sei zum einen unabhängiger und zum anderen schneller. Außerdem können sie mit einem Geschäftsführers variabler agieren als eine Verwaltung.

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