Die Generalsekretärin der FDP-Niedersachsen Christiane Ratjen-Damerau ist überzeugt: „Eine langfristig erfolgreiche Verringerung des Armutsrisikos junger Familien gelingt uns nur, wenn alle in der Wirtschafts-, Arbeits-, Familien- und Bildungspolitik konsequent zusammenarbeiten.“
Der jüngste Armutsbericht zeigt, dass gerade alleinstehende Eltern und Erwerbslose der Abstieg in die Armut drohe. Deshalb müsse hier der Staat eingreifen und geeignete rechtliche Rahmenbedingungen für flexible Betreuungseinrichtungen schaffen. „Wir müssen privaten Trägern beim Aufbau eigener Kindertagesstätten und Kindergärten gleiche Bedingungen bereitstellen, auch im finanziellen Bereich. Die Betreuungszeiten müssen sich stärker an den Bedürfnissen der berufstätigen Mütter und Väter orientieren und nicht umgekehrt.“ fordert die Generalsekretärin. Zurzeit sei es nur einer Minderheit der alleinerziehenden Elternteile möglich, eine zuverlässige Betreuung für ihre Kinder zu finden. Es sei daher nötig, den Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung auch auf Klein- und Schulkinder zu erweitern. „Viele Eltern haben oftmals nicht die Möglichkeit, ihre Kinder nach Schulschluss in Betreuungseinrichtungen unterzubringen. Hier besteht Handlungsbedarf!“ so Ratjen-Damerau.
„Wir dürfen die Mütter und Väter in Deutschland nicht vor die Wahl stellen: Kinder oder Berufstätigkeit! Nur wenn wir es schaffen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wirklich herzustellen, vermindern wir das Armutsrisiko von Alleinerziehenden und Familien.“ betont die Generalsekretärin.

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