Am Mittwoch, 1.2. um 15 Uhr wird der Kreistag in einer öffentlichen Sitzung über den Schulkompromiss beraten und abstimmen (CelleHeute.de berichtete). Grundlage ist die ebenfalls bereits veröffentlichte Ergänzungsvereinbarung:
1) Der Landkreis Celle richtet zum Schuljahr 2014/2015 im Gebiet der Stadt Celle eine Integrierte Gesamtschule (IGS) als Weiterentwicklung einer Oberschule in Verbindung mit einem benachbarten Gymnasium ein. Entsprechend den raumwirtschaftlichen Bedingungen kann eine solche IGS nur aus einer zukünftige Oberschule Burgstraße/Blumlage zusammen mit dem benachbarten Gymnasium Ernestinum oder aus einer zukünftigen Oberschule Auf der Heese/Neustadt zusammen mit dem benachbarten Hölty-Gymnasium gebildet werden. Die schulrechtlichen Voraussetzungen (insbesondere eine Elternbefragung) werden rechtzeitig geschaffen. Auf der Grundlage des Ergebnisses der Elternbefragung wird auch entschieden, welche der beiden Oberschulen im Verbund mit dem jeweiligen Gymnasium in eine IGS umgewandelt wird. Zum Ausgleich möglicher zusätzlichen Belastungen aus einer solchen Weiterentwicklung wird der Kreis im Rahmen seiner Möglichkeiten als Schulträger Hilfsmaßnahmen anbieten.
2) Die Stadt Celle stimmt vor diesem Hintergrund für das Gebiet der Stadt Celle mit Wirkung ab dem Schuljahr 2012/2013 der Einführung von drei Oberschulen, der Abschaffung der Haupt- und Realschulen, der Errichtung einer Gesamtschule gemäß Ziffer 1 und der Aufhebung des Verbots zur Bildung von Schulbezirken zu. Der Landkreis führt zu den neuen Oberschulen vor den Sommerferien 2012 mit der Landesschulbehörde umfassende Informations- und Aufklärungsveranstaltungen durch, um Fragen und Sorgen der Eltern und Lehrer im Hinblick auf die neue Oberschule zu begegnen. Anregungen aus diesen Veranstaltungen werden – soweit möglich – bei der Planung und Ausgestaltung der neuen Oberschule berücksichtigt.
3) Landkreis Celle und Stadt Celle sind sich einig, dass wesentliche Veränderungen der Oberschulen, der Gesamtschule und der allgemein bildenden Gymnasien auch künftig nur einvernehmlich erfolgen werden. Wesentliche Änderungen sind insbesondere die Errichtung, Umwandlung, Zusammenlegung und Schließung dieser Schulen bzw. Schulformen. Dabei sichert die Stadt Celle zu, dass sie sich wirtschaftlichen Überlegungen des Landkreises nicht verschließen wird

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