Schulwege im Visier – Polizei greift durch

16 km/h in Spielstraße lässt U. Gäde gerade noch durchgehen

16 km/h in Spielstraße lässt U. Gäde gerade noch durchgehen

Der Polizei Celle liegt die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg besonders am Herzen: Nachdem die Polizei in der ersten Woche nach Schuljahresbeginn die Autofahrer mit zahlreichen präventiven Aktionen auf die besonderen Schulweggefahren für Kinder hingewiesen hat (CelleHeute berichtete), wurden nun intensive Kontrollen in schulnahen Bereichen durchgeführt, heute an der Waldwegschule.

Der heutige Schwerpunkt der Kontrollen wie hier an der Waldwegschule lag auf  der Überprüfung der Kindersicherung im Auto. Aber auch die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit wurde überwacht. Zur Sicherheit der Schulkinder ist der Waldweg in Höhe der Schule als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen. Hier darf nicht schneller als Schrittgeschwindigkeit, also 7km/h, gefahren werden. Außerdem darf nur auf gekennzeichneten Flächen geparkt werden.

Auch kurzzeitiges Aussteigen ist in Spielstraßen verboten

Auch kurzzeitiges Aussteigen ist in Spielstraßen verboten

„Viele Autofahrer wissen nicht, welche Vorschriften im verkehrsberuhigten Bereich gelten. Dies stellt gerade im Bereich der Waldwegschule ein massives Problem dar und beeinträchtigt die Sicherheit der Schulkinder ganz erheblich“ sagt Joachim Ehlers, Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion Celle.

Dieses mal wurden nur wenige Parkverstöße registriert. Die Fahrzeugführer wurden schon beim Abstellen ihrer Autos und noch vor dem Verlassen der Fahrzeuge auf ihr Fehlverhalten angesprochen.

Die von den Polizeibeamten unter Zuhilfenahme einer sogenannten „Laserpistole“ gemessenen Geschwindigkeiten lagen überwiegend im Toleranzbereich. Nur der Fahrer eines Motorrollers wurde mit einer gemessenen Geschwindigkeit von 19 km/h angehalten. Zusätzlich stellte eine Polizeibeamter zwei Autofahrer im verkehrsberuhigten Bereich mit einer deutlich überhöhten Geschwindigkeit fest. Die beiden Autofahrer wurden sofort gestoppt und ihr Fehlverhalten an Ort und Stelle geahndet.

Auch die Anwendung und Benutzung der Kinderrückhaltesysteme wurde in die Kontrolle mit einbezogen. Vor Ort wurden insgesamt drei Fahrzeugführer gebührenpflichtig verwarnt, die ihre Kinder nicht ausreichend oder gar nicht gesichert hatten. 30 Euro Verwarngeld waren die Folge für das nicht ordnungsgemäße Verhalten.

Christian Riebandt lobt die Reflektorkleidung der kleinen Pia

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“Die Polizei muss mehr tun”, war sich der Vater eines Grundschülers sicher, um wenige Augenblicke später mit mindestens “dreifacher Schrittgeschwindigkeit” die Spielstraße wieder zu verlassen. Ähnliche Probleme gibt es aber auch in anderen schulnahen Bereichen. Daher wird die Polizei auch in nächster Zeit verstärkt Kontrollen zur Schulwegsicherheit durchführen.

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