Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende und Landrat Klaus Wiswe weisen darauf hin, dass die vorgesehene Einrichtung einer Gesamtschule aus ihrer Sicht keineswegs automatisch die Schließung des Gymnasiums Ernestinum oder des Hölty-Gymnasiums beinhaltet. Die Erklärung im Original-Wortlaut:
Eine Gesamtschule wird nur errichtet, wenn die schulrechtlichen Voraussetzungen, insbesondere die vorgesehene Elternbefragung, vorliegen. Bei einem entsprechend festgestellten Elternwillen soll eine Gesamtschule entweder durch Umwandlung der zukünftigen Oberschule an der Burgstraße oder der zukünftigen Oberschule auf der Heese errichtet werden. Zusätzlich werden Räume der angrenzenden Gymnasien gebraucht. Die Alternative eines Neubaus stellt sich vor dem Hintergrund insgesamt zurückgehender Schülerzahlen nicht.
Dies bedeutet nicht automatisch die Schließung des Gymnasiums Ernestinum oder des Hölty-Gymnasiums. Alle Schulen sind gefordert, sich auf die zurückgehenden Schülerzahlen und die räumlichen Möglichkeiten einzustellen. Denkbar erscheinen verstärkte Kooperationen untereinander, gegebenenfalls Zusammenschlüsse auch unter Aufgabe von Standorten. „Wir wollen auch zukünftig gymnasiale Vielfalt und werden unsere Gymnasien dabei unterstützen, sich auf die geringeren Schülerzahlen einzustellen“, betonen Mende und Wiswe.


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