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„Tür-wechsel“ – Vier Grundschulen führen Theaterstück auf

23. Januar 2015
14:30
25. Januar 2015
15:00
„Tür-wechsel“ heißt das Theaterstück, welches im vergangenen halben Jahr in Kooperation mit vier Grundschulen, dem VSE Celle (Verbund sozialtherapeutischer Einrichtungen Celle e.V.) und dem Schlosstheater Celle entstanden ist. Die Kinder der Grundschulen haben sich mit dem Thema Träume und Zwänge auseinandergesetzt und vier einzelne Stücke entwickelt. Diese Stücke werden für die Öffentlichkeit am 23.01. und 25.01.2015 aufgeführt. Die beteiligten Grundschulen sind die Grundschule Klein Hehlen, die Grundschule Vorwerk, die Grundschule Hehlentor sowie die Grundschule Neustadt.

2015-01-19_18h10_03Bei der Aufführung für den 23.01. wird es so sein, dass die Busse um 14.30 ab der Halle 19 starten, es stehen vier Busse zur Verfügung. Die Busse fahren dann jeweils eine der vier Schulen an. Beginn der Aufführungen wird 15 Uhr sein. 15-20 min Aufführung vor Ort, danach fahren die Busse im Rotationsprinzip die jeweils anderen Schulen an, sodass vier Aufführungen an jeder Schule stattfinden, im 40-Minuten-Takt. Danach bringen die Busse die Zuschauer zurück zur Halle 19.

Am 25.01. ist die Aufführung in der Halle 19 ab 15 Uhr geplant.

Preis: 5 Euro für Erwachsene, 2 Euro für Kinder. Vorverkauf: Schlosstheater. Theaterkasse: Halle19/CD-Kaserne. Der Erlös kommt den beteiligten Schulen zu Gute.

Ziele und Inhalte:

Ziel des Projektes ist es, das Selbstbewusstsein und ein Wir-Gefühl durch theaterpädagogische Arbeit mit Grundschülern zu fördern. Die SchülerInnen werden sich in dem Projekt mit dem Thema „Träume und Zwänge“ auseinandersetzen. Jeder soll seinen individuellen Lebensweg gehen, Träume haben und Wünsche äußern. Jedoch werden wir schon früh in Zwänge gebracht, wie z. B. Rahmenbedingungen der Schule, Erwartungshaltungen und Druck der auf uns einwirkt. Durch die theaterpädagogische Arbeit werden Räume geschaffen, die den Zwiespalt in dem sich die Kinder befinden verdeutlicht. Damit sich die SchülerInnen diesen Freiraum nehmen können, werden die Szenen in einem für sie geschützten und bekannten Raum (ihr Klassenzimmer) entwickelt und aufgeführt. Nachdem dies erfolgreich geschehen ist, steht noch der große Auftritt im Schlosstheater an.

Respekt und Fairness im Umgang miteinander ist zentraler Bestandteil des Projektes, indem wir die Selbstwahrnehmung stärken und ihr eigenes bewusstes Denken und Handeln fördern.

Handlungskonzept:

1) An vier Grundschulen werden mit jeweils einer Klasse und deren Lehrkraft/Schulsozialarbeiter spielerisch Szenen entwickelt, die sich mit der Thematik „Träume und Zwänge“ auseinandersetzen. Die Szenen sollen im Bezug zu ihrer Unterrichtswelt stehen. Hierbei werden sie durch eine/n Theaterpädagogen/in und einen Medienpädagogen über 6 Monate einmal die Woche angeleitet. Es werden verschiedene Theaterformen und Genres zum Einsatz kommen, wie Bewegungstheater, Improvisation, Performance, Installation, Film und Musik. Durch die spielerische Darstellung setzen sich die SchülerInnen szenisch mit dem Thema auseinander und schärfen so ihre Wahrnehmung und ihr Bewusstsein für das eigene Handeln. Der theaterpädagogische Ansatz versetzt die Akteure in die Lage, schon während des Spielens neue Erfahrungen zu machen und in der Reflexion Positionen zu entwickeln, ohne dass der pädagogische Zeigefinger sie führt. Der Einsatz von Video und Audio ermöglicht einen weiteren Zugang, um sich auf die spielerisch entdeckenden Prozesse einzulassen.

2) Am 23.01.2015 um 14.30 Uhr Aufführungstag an den jeweiligen Schulen. Für die Zuschauer wird ein Shuttle eingerichtet der zwischen den einzelnen Aufführungsorten pendelt. Die Busse starten von der Halle19/CD-Kaserne

3) Am 25.01.2015 um 15 Uhr, gemeinsame Großaufführung aller 4 Stücke im Schlosstheater, Halle19/CD Kaserne vor großem Publikum.

Akteure/beteiligte Schulen und Inhalte der einzelnen Stücke:

GS Klein Hehlen, Wagnerweg 40
, 29223 Celle
Medienpädagoge: Jan Voß
Koordination Ganztag: Barco A. Jahn
Nachmittagsangebot für: 14 Kinder der 4. Klassen

Stück: Schulstart
Inhalt: In dem Stück geht es um die Angst vor etwas neuem. Ein Mädchen einer Kita träumt, dass die neue Klassenlehrerin sie in der Kita besucht. Sie wirkt streng und verbreitet Angst unter den Kindern. Als der erste Schultag ansteht freut sie sich nicht auf die Schule und ist ängstlich und skeptisch. Sie begegnet dort auch der Lehrerin aus dem Traum. Ihre Vorurteile gegenüber der Schule und der Lehrerin werden aber am ersten Tag abgebaut.

 

GS Hehlentor, Harburger Straße 33, 29223 Celle
Theaterpädagoge: Matthias Bittner
Klassenlehrerin: Silke Fabian
Klasse: 23 Kinder der 3a

Stück: Regeln lernen
Inhalt: Das Stück der 22 SchülerInnen der 3a in der GS Hehlentor macht eine Bestandsanalyse der Schulregeln aus Schülersicht. Was sind „Gute Regeln“, was sind „Böse Regeln“? Manche engen sie ein, andere schützen sie. Im Versuch das Regelwerk der Großen zu verstehen, stellen die SchülerInnen eigene Spielregeln auf. Manchmal sind sie brutal und ungerecht, manchmal aber auch pragmatisch und hilfreich. Ihre Empfindungen werden in kleinen Theater- und Tanzszenen im Treppenhaus der Schule und auf der kleinen Bühne in der Aula dargestellt.

 

GS Vorwerk, Bosteler Weg 17, 29229 Celle  
Theaterpädagoge: Hinrich Bahne Schrade
Klassenlehrerin: Frau Holzkamp
Klasse:15 Kinder der 3a

Stück: Traumlabor
Inhalt: In dem Stück „Traumlabor“ werden die Schüler der Grundschule Vorwerk zu Traumforschern und aus der Bühne wird ein Labor. Sie forschen an Gegenständen und Objekten, aber auch in Chatverläufen aus dem Internet; sie berichten, was für sie Träume sind, welche Träume sie haben und warum es so wichtig ist zu träumen.

 

GS Neustadt, Neustadt 14, 29225 Celle

Theaterpädagogin: Tina Wellmann
Klassenlehrerin: Frau Böhm
Klasse: 15 Kinder der 4b
Stück: Zentrales Thema ist das „größer werden“.

Inhalt: Welche Erwartungen begleiten die SchülerInnen und wie sieht der Schulalltag aus? Fragen und Aussagen, die das Stück tragen:
„Wir sind jetzt in der 4. Klasse, d. h.: Jetzt sind wir die Großen!“
„Wir müssen uns anstrengen und wir wollen gute Noten!“
„Was wird nach der 4. Klasse sein?“

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