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Vodafone zum SEMA-Desaster: “Erst der Kunde, dann der Journalist”?

Heute, nach über 90 Stunden von der ersten Anfrage über Berichte in CelleHeute.de, WolfenbüttelHeute.de und SAT.1, hat sich nun die Firma Vodafone bei uns gemeldet. Ein Pressesprecher entschuldigte sich in aller Form für das Verhalten und die Unerreichbarkeit der Konzernkommunikation.

Er versicherte in einem ausführlichen Telefonat, dass die Situation rund um das Debakel bei der Firma SEMA sehr wohl bekannt sei und man sich um diesen Fall kümmere. Gleichzeitig bat er um Verständnis, dass sich Vodafone erst um Kunden und dann um Journalisten kümmern würde. Im Gegensatz zur Boulevardpresse rennt er bei uns damit offene Türen ein: Oft klären sich solche Anfragen im Hintergrund, ohne dass die Geschichten den Weg in die Zeitung oder Fernsehen schaffen. Morgen, so heißt es aus der Konzernzentrale in Düsseldorf, wolle man uns mit Einzelheiten zum Fall informieren.

Auch das Facebook-Vodafone-Team versprach, sich um die Angelegenheit zu kümmern. Dort heißt es: “Der geschilderte Fall liest sich in der Tat erschreckend. Das Ganze wird sich gewiss aufklären und lösen lassen, aber das ändert natürlich erst einmal nichts daran, dass der Betroffene offenbar für mehrere Wochen weder DSL noch Festnetz-Telefonie hatte. Unser BusinessTeam geht in solchen Fällen natürlich auch der Frage nach, wie es passieren konnte, um Fehler nicht zu wiederholen.
Dein Vodafone Deutschland Team”

Eine Rückfrage bei SEMA-Geschäftsführer Peter Hoop ergab jedoch: Bei ihm angerufen hat Vodafone noch immer nicht. Wie “erst der Kunde, dann der Journalist” interpretiert werden soll, werden wir sicher morgen erfahren. To be continued.

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Peter Fehlhaber

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