Vortrag: Leben nach Holocaust
Rafael Olewski hat in einer sehr schwierigen Zeit von 1945 bis 1950 die Jüdische Gemeinde in Celle betreut, die sich aus den Displaced Persons gebildet hatte, die insbesondere im Lager Bergen-Belsen befreit worden waren. Sein Bruder, Israel Moshe Olewski, war in dieser Zeit Rabbiner der Celler Gemeinde.
Rafael Olewski hat über das Leben in seinem polnischen Stetl, über die Leiden der Familie unter der Verfolgung der Nationalsozialisten und den Neuanfang in Celle ein bewegendes Buch geschrieben, dessen Erscheinen möglichst für dieses Jahr geplant ist. Er hat damit seiner Familie ein wichtiges Vermächtnis hinterlassen und uns Cellern ein Zeugnis der damaligen Geschehnisse.
Arie Olewski, der Sohn von Rafael Olewski und Neffe des Rabbiners Israel Moshe Olewski, ist von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit nach Celle eingeladen worden. Er lebt heute mit seiner Familie in Herzliya, Israel. Arie Olewski wird darüber sprechen, welche Bedeutung es für ihn als Sohn von Holocaust-Überlebenden hat, nach Celle und die Celler Synagoge, in der seiner Eltern geheiratet haben, zurückzukehren.
Termin: Freitag, den 4. Mai 2012, 19 Uhr
Ort: Synagoge Celle, Im Kreise 24
Referent: Arie Olewski, Herzliya, Israel
Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e. V. mit der Stadt Celle
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