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Wieder brennt Holzhaus – Feuer in Jeversen

Im Wietzer Ortsteil Jeversen brannte gestern Abend ein Wohnhaus im Wochenendgebiet. Um 21:33 Uhr heulten in Jeversen, Wieckenberg und Hornbostel die Sirenen, die Ortsfeuerwehr Wietze wurde über digitale Meldeempfänger alarmiert.

Ein Holz-Wohnhaus brannte zum Teil in voller Ausdehnung, das Feuer drohte durchzuzünden. Ein Atemschutztrupp konnte sich durch die Neuanschaffung eines neuen Löschfahrzeuges schon während der Anfahrt ausrüsten.

Das Feuer konnte durch den schnellen und massiven Wassereinsatz unter Kontrolle gebracht werden. Der vordere Bereich des Wohnhauses, in dem das Wohnzimmer und die Küche untergebracht waren, brannte völlig aus. Die weiteren Räume des ca. 10 x 6 Meter großen Hauses wurden durch Rauch in Mitleidenschaft gezogen. Eine Steckleiter zum Öffnen der Dachhaut wurde in Stellung gebracht, brauchte jedoch nicht eingesetzt werden. Von innen wurde durch die Atemschutztrupps die Decke zum Teil geöffnet, um dort an Glutnester zu gelangen.

In dem Wochenendgebiet sind die Wege sehr schmal und die Einsatzfahrzeuge hatten Mühe, die Einsatzstelle in einem kleinen Stichweg zu erreichen. Hier stellte sich die kleine und wendige Bauweise des neuen Fahrzeuges (TSF/W) als optimal heraus.

Die Kameraden aus Wietze unterstützen mit zwei Atemschutztrupps und der Wärmebildkamera. Ebenso wurden Scheinwerfer zum Ausleuchten der Einsatzstelle in Stellung gebracht. Schon während der ersten Maßnahmen wurde deutlich, dass die Ortsfeuerwehren Jeversen und Wietze zum Löschen ausreichen würden. Die Kameraden aus Wieckenberg und Hornbostel konnten wieder zurückkehren und der zunächst alarmierte Einsatzleitwagen aus Winsen (Aller) brauchte gar nicht erst auszurücken.

Insgesamt waren 75 Feuerwehrkameraden mit 12 Fahrzeugen, ein Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes, zwei Streifenwagen der Polizei, der Kreisbrandmeister des Landkreises Celle sowie ein Stromversorgungsunternehmen vor Ort.

Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei brach das Feuer offensichtlich aufgrund eines technischen Defektes im Wohnzimmer des Wochenendhauses aus und griff auf das Mobiliar und die Wände über.

Geschätzer Schaden: 40000 Euro.

Textvorlage: Torsten Beyersdorff
Fotos: Björn Horn
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