Wirtschaftsjunioren fordern Ausbau Erneuerbarer Energien
Die Wirtschaftsjunioren (WJ) Lüneburger Heide sprechen sich klar für den Ausbau Erneuerbarer Energien aus. Gemeinsam mit dem WJ-Bundesvorsitzenden Tobias Schuhmacher diskutierten die Jungunternehmer die erforderlichen Schritte auf dem Weg zur Energiewende am Donnerstag im Zwischenlager für atomare Brennelemente in Gorleben.
Kernenergie ist und bleibt eine schwere Hypothek für die Zukunft; das zeigt nicht zuletzt die Debatte um einen möglichen Endlagerstandort. Einer aktuellen Umfrage zufolge meinen rund 64 Prozent der Wirtschaftsjunioren, dass Deutschland so schnell wie möglich konsequent auf Erneuerbare Energien umsteigen muss. „Das ist ein klares Signal an die Politik, den eingeschlagenen Kurs zu halten“, sagt Tanja Angermann, stellvertretende Vorsitzende der Wirtschaftsjunioren Lüneburger Heide.
Der Vorstand der WJ Lüneburger Heide hatte bereits im Vorfeld eine ergebnisoffene Endlagersuche für hochradioaktive Abfälle im gesamten Bundesgebiet gefordert. „Die Menschen wollen beim Thema Kernenergie keine halben Sachen“, sagt Tanja Angermann: „Nur durch größtmögliche Objektivität und Transparenz im Verfahren kann es gelingen, einen angemessenen gesellschaftlichen Konsens zu erzielen.“
Der WJ-Bundesvorsitzende Tobias Schuhmacher besucht derzeit 30 WJ-Kreise, um mit Verbandsmitgliedern, Politikern, Wirtschaftsvertretern und Experten aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und um das Engagement der WJ-Kreise zu würdigen.
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