Drucken
CelleHeute - schneller informiert

Vor Ort

“Tag der offenen Tür” im Celler Tierheim

06.06.2013  •  Autor: Extern
16. Juni 2013
10:00 bis 16:00

Unser diesjähriger „Tag der offenen Tür“ findet am Sonntag, den 16. Juni 2013 von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr, auf dem Tierheimgelände in Celle, Garßener Weg 10, statt. Um 10.00 Uhr beginnt der Gottesdienst für Mensch und Tier mit der Pastorin Antje Seelemeyer aus Vorwerk, danach stehen alle Türen offen.

tierheim02Unser Tierschutzverein, Tierschutz Celle Stadt und Land e.V., möchte am „Tag der offenen Tür“ sich selbst, seine Schützlinge, sein Tierheim und seine Arbeit vorstellen und auf die Aufgaben des Tierschutzes aufmerksam machen.

Die Veranstaltung bietet Infostände, eine Tombola mit attraktiven Preisen, einen Flohmarkt, Büchermarkt u.a. – Auch stehen ein Kuchenbuffet, ein Grillstand mit Würstchen vom Biohof, Salate, Kaffee und andere Getränke für die Gäste bereit.

Weitere Höhepunkte sind die Vorstellung unserer Tierheimhunde und die Vorstellung unserer „Ehemaligen“ mit ihren neuen Familien. Das Team vom Tierheim Celle freut sich auf viele Gäste und einen schönen Tag mit Ihnen.

Erster Neubürgerempfang in Bergen

06.06.2013  •  Autor: Extern

Am Montag, den 3. Juni 2013 hat zum ersten Mal der Neubürgerempfang der Stadt Bergen stattgefunden. Bürgermeister Rainer Prokop hieß die neuen Einwohner herzlich willkommen. Anschließend stellte Hauptamtsleiterin Karen Schledermann anhand einer Präsentation die Stadt Bergen mit ihrer Infrastruktur vor. „Es war ein voller Erfolg“, sagt Prokop, „die Neubürger waren hochinteressiert und teils auch erstaunt über die Vielfalt des Lebens hier in Bergen.“

IMG_4743Vertreter von Sportvereinen, der Kirche und vom Runden Tisch sowie Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung standen anschließend für Gespräche bereit. Die Neubürger sind aus dem In- und Ausland nach Bergen gekommen. Einige der Motive für den Zuzug: „Beruf“ oder „Liebe“ und auch: „Weil mir Bergen gefällt.“ Der nächste Neubürgerempfang findet am 3. September 2013 statt.

Celler Streetparade – Jazzfestival des Nordens

06.06.2013  •  Autor: Extern
8. Juni 2013
18:00

Auch im Jahr 2013 verleihen beliebte und bekannte Bands aus dem In- und Ausland der Celler Streetparade wieder einen Hauch von New Orleans. Im Jahr 1992 wurde sie zum ersten Mal veranstaltet und zählt zu den beliebtesten Veranstaltungen der Residenzstadt Celle. Nach zweijähriger Pause kam der Klassiker 2012 mit Erfolg zurück und somit stehen auch 2013 wieder alle Zeichen auf Jazz und Blues.

Board of DirectorsDie engen Gassen der Altstadt quellen über, wenn sich Marching- und Brassbands wie die Streetband Holzminden, das Swinging Feetwarmers-Quintett aus Kiel oder die Blue Marble Silver Cornet Band aus den Niederlanden die Klinke in die Hand geben. Weitere, niederländische Marchingbands die zwischen den ehrwürdigen Fachwerkgiebel den Ton angeben sind The May Day Jazzband, Board of Directors, Rue D’Anvers und die Mardi Gras Jazzband.

Wenn auf einmal eine kleine Gruppe Gänse am Ende der Straße auftaucht, dann gehört das auch zu einem der beliebten Celler Streetparade-Acts. Mit Trommelgeräuschen, Geschnatter und anderen musikalischen Klängen, ziehen sie von Gasse zu Gasse und begeistern dort junge und alte Besucher mit der einzigartigen Kombination aus Mensch, Tier und Musik, basierend auf der uralten Tradition des Gänsehütens. Folgt man den Marching- und Brassbands durch die Celler Altstadt, dann gelangt man zur Celler Jazz Connection die auf der Poststraßenbühne zeigt, was ihre Instrumente alles hergeben. Begleitet von einen der vielen Acts können die Besucher dann von der Poststraße zur zweiten Bühne am Heiligen Kreuz wandern. Dort erwartet sie eine Show der „Mondello Jazz Syndicate“

Die Streetparade startet am Samstag, den 08. Juni 2013 um 18.00 Uhr. Die Akteure ziehen dann swingend und groovend durch die Gassen, legen hier und dort eine Pause mit einem Ständchen ein oder liefern sich beim Aufeinandertreffen mit einer anderen Band ein musikalisches „Battle“. Innerhalb der Straßenzüge warten natürlich auch verschiedene gastronomische Leckerbissen auf die Celler Besucher. Cocktail, Bier, Wein oder alkoholfreie Getränke sind genauso vertreten wie leckeres vom Grill und andere Spezialitäten.

Der Eintritt ist frei.


[Zeige als Diashow]


blue-marble-silver-cornet-band_1


celler-streetparade


ganzenfanfare


mardi-gras-jazzband


VLUU L310 W  / Samsung L310 W


rue-d%c2%b4anvers_1

ALL JAZZED UP AND READY TO GO! Pictured here today, Friday 23rd October, on the opening day of the Guinness Cork Jazz Festival the “The Mayday Jazz Band”. The Mayday Jazz Band, comprising of 13 Danish gentlemen, is just one of over 1,000 acts who will be performing throughout the weekend in Cork City. The Guinness Cork Jazz Festival which will see over 50,000 people visiting Cork throughout the bank holiday weekend to experience the lively line up is one of Ireland’s most successful Arts & Cultural Events and regarded as one of the top three Jazz festivals in Europe. The Festival generates an annual economic boost for Cork in excess of Є6 million. Full details of the 2009 festival are available online at www.corkjazzfestival.com.
Pic Michael Mac Sweeney/Provision” alt=”provision 231009
ALL JAZZED UP AND READY TO GO! Pictured here today, Friday 23rd October, on the opening day of the Guinness Cork Jazz Festival the “The Mayday Jazz Band”. The Mayday Jazz Band, comprising of 13 Danish gentlemen, is just one of over 1,000 acts who will be performing throughout the weekend in Cork City. The Guinness Cork Jazz Festival which will see over 50,000 people visiting Cork throughout the bank holiday weekend to experience the lively line up is one of Ireland’s most successful Arts & Cultural Events and regarded as one of the top three Jazz festivals in Europe. The Festival generates an annual economic boost for Cork in excess of Є6 million. Full details of the 2009 festival are available online at www.corkjazzfestival.com.
Pic Michael Mac Sweeney/Provision” src=”http://celleheute.de/wordpress/wp-content/gallery/streetparade-ankundigung/thumbs/thumbs_the-may-day-jazzband.jpg” width=”100″ height=”75″ />

Rathaus & Politik

CDU lehnt Auflösung des Ernestinums ab

06.06.2013  •  Autor: Extern

Der CDU Stadtverband Celle lehnt eine Auflösung des Celler Gymnasium Ernestinum kategorisch ab, wie es in den jüngsten Empfehlungen durch den Schulgutachter, Wolf Krämer-Mandeau, vorgeschlagen wird (CelleHeute berichtete exklusiv mit allen Fakten).

CDU_Celle_Stadt_Aktuelles_Wille_Portrait„Klar ist, dass sich die Celler Schullandschaft durch die kommende Einführung einer Gesamtschule im Stadtgebiet Celle verändern wird und auch die demographische Entwicklung nicht spurlos an uns vorüberzieht. Nur eine Schule auszuwählen und „den Stecker zu ziehen“ ist zu einfach und für uns kein gangbarer Weg“, stellt der Vorsitzende des CDU Stadtverbandes, Alexander Wille klar und betont: „Das Gymnasium Ernestinum war und ist ein bedeutender Bestandteil des Schulangebotes in Celle mit besonderen Lehrinhalten und Angeboten an die Schüler. Wir bestehen darauf, dieses Angebot und nach Möglichkeit diese Schule zu erhalten.“

Nach einer Gesamtwürdigung des vorgestellten Schulgutachtens und Abwägung der einzelnen Vorschläge ist es nun Aufgabe von Politik und Verwaltung kluge Schritte zu erarbeiten, um eine Veränderung in der Celler Schullandschaft so zu gestalten, dass die bewährten und breiten Bildungsangebote erhalten blieben und durch alle Celler Schulen angeboten werden können. „Wir werden sicher zu mehr Veränderungen kommen müssen, als nur ein paar Klassenräume zu verlegen. Das Ernestinum gehört für uns aber zu den Schulen, die es auch in Zukunft in Celle geben wird“, so Wille.

Lühmann: Weitere Entlastungen für Kommunen notwendig

06.06.2013  •  Autor: Extern

„Was Sie hier behaupten, nämlich dass diese Regierung den Kommunen, wenn sie die Erfüllung einer Aufgabe von ihnen verlangt, auch das Geld dafür gibt, ist einfach nicht wahr“, sagte die SPD-Bundestagsabgeordnet Kirsten Lühmann heute im Bundestag an die Adresse der CDU gerichtet. In der Plenardebatte zur aktuellen Lage der Kommunen verwies sie u. a. auf die Kosten, die Kommunen durch das E-Governmentgesetz und den Abzug von Bundeswehrtruppen entstehen.

Kirsten LühmannErfreulicherweise hätten die Städte das Jahr 2012 mit einem Überschuss von 0,9 Milliarden Euro abgeschlossen. Doch weiterhin litten sie unter Schulden in Höhe von 133,6 Milliarden Euro (Ende 2012), Kassenkrediten von 47,9 Milliarden Euro und einem Investitionsstau, den die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) auf 128 Milliarden Euro beziffert hat.

„Die SPD-geführten Bundesländer haben gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden wichtige Entlastungen zu Gunsten der Kommunen durchgesetzt“, so Lühmann. So konnte mit der Übernahme der Kosten der Grundsicherung im Alter durch den Bund den Kommunen bei ihren Sparvorhaben geholfen werden. Um Städte und Gemeinden langfristig bei den seit Jahren steigenden Soziallasten zu unterstützen, seien jedoch weitere Entlastungen, wie etwa die Übernahme von Kosten der Eingliederungshilfe für Behinderte durch den Bund, notwendig.

Kirsten Lühmann kritisierte, dass die Regierung Merkel mit dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz und Änderungen der Unternehmensbesteuerung jährliche Mindereinnahmen der Kommunen in Höhe von rund 2,2 Milliarden Euro zu verantworten habe. „Die Koalition aus CDU/CSU und FDP hat mit ihrer Klientelpolitik den Städten und Gemeinden massiven Schaden zugefügt“, so Lühmann.

Philologenverband kritisiert Bericht des Landesrechnungshofes

06.06.2013  •  Autor: Extern

Als einen „dreisten Rundumschlag ahnungsloser Bürokraten“ hat der Philologenverband Niedersachsen das Ansinnen des Landesrechnungshofes kritisiert, in der Landesverwaltung 19.000 Stellen abzubauen und vor allem auch bei der Bildung und damit zu Lasten unserer Schülerinnen und Schüler zu sparen. Dabei sollten nach Ansicht des Landesrechnungshofes nicht nur 7.700 Lehrerstellen gestrichen, sondern auch die Unterrichtsverpflichtung der Gymnasiallehrer erhöht werden.

Philologenverband NiedersachsenDie Behörde habe offenbar noch nie etwas davon gehört, dass bei allen bisherigen Untersuchungen der Lehrerarbeitszeit durch unabhängige Institute die Arbeitszeit der Lehrer an Gymnasien am höchsten gewesen sei, betonte der Vorsitzende des Philologenverbandes, Horst Audritz. Dabei seien die umfangreichen zusätzlichen Belastungen, die durch die Einführung der Eigenverantwortlichen Schule in den letzten Jahren entstanden seien, noch nicht einmal berücksichtigt. Auch der Vergleich mit der Pflichtstundenzahl in anderen Bundesländern hinke, da es dort vielfach mehr Anrechnungsstunden für besondere, über die Unterrichtserteilung hinausgehende Aufgaben und bessere Unterrichtsbedingungen gebe.

Audritz warnte nachdrücklich vor einem Stellenabbau in der Bildung und vor einer weiteren zusätzlichen Belastung der Lehrkräfte. Dies werde unweigerlich zu weitreichender Demotivation und zu einer höheren Zahl ausgebrannter und dienstunfähiger Lehrer führen und damit insgesamt zu einer Verschlechterung der Unterrichtsqualität. „Im Übrigen werden wir uns gegen solche Zumutungen auch zu wehren wissen“, unterstrich Audritz.

Der Vorstoß des Landesrechnungshofes, Lehrerstellen drastisch abzubauen und die Arbeitszeit der Lehrkräfte und damit die Arbeitsbelastungen weiter zu erhöhen, sei auch deshalb völlig unverständlich, weil der Landesrechnungshof selbst erst jüngst auf die zunehmende Zahl physischer und psychischer Erkrankungen unter Lehrkräften hingewiesen und das Land aufgefordert hatte, endlich seiner Fürsorgepflicht gerecht zu werden und entlastende gesundheitsfördernde Maßnahmen zu ergreifen.

Der Verbandsvorsitzende forderte die Landesregierung auf, einem Stellenabbau an Schulen eine klare Absage zu erteilen und baldmöglichst eine neue Arbeitszeituntersuchung für alle Lehrkräfte durch ein unabhängiges Institut durchführen zu lassen. Dabei werde sich zeigen, dass die Vorschläge des Landesrechnungshofes an der Realität in den Schulen weit vorbeigehe.

Landesregierung sieht sich in ihrer Kritik an Vorgängerregierung bestätigt

06.06.2013  •  Autor: Extern

In seinem gestern der Öffentlichkeit vorgestellten Jahresbericht 2013 setzt sich der niedersächsische Landesrechnungshof mit der Haushalts- und Wirtschaftsführung der vorherigen Landesregierung im Haushaltsjahr 2011 auseinander. Nach einer ersten kursorischen Durchsicht kommt der Landesrechnungshof zu einer ähnlich kritischen Bewertung des damaligen Haushaltsgebarens wie die neue Landesregierung.

Hannover_LeineschlossSo stellt auch der Landesrechnungshof fest, dass die von der früheren Landesregierung aufgestellte Mittelfristige Finanzplanung 2012 bis 2016 von viel zu optimistischen Erwartungen ausgegangen ist. Auch die von der Vorgängerregierung so sehr gelobte Verwaltungsmodernisierung ab 2003 führte entgegen der eigentlichen Zielsetzung nicht zu einer Verwaltungsvereinfachung, sondern zu einem heterogenen Verwaltungsaufbau mit einem komplizierten Nebeneinander von Mittel-, Orts- und Sonderbehörden sowie organisationsprivatisierten Einrichtungen. Der Landesrechnungshof ist zudem seiner seit Jahren geäußerten Kritik an der Wirtschaftsförderpraxis der Vorgängerregierung treu geblieben und rügt die „unkoordinierte und zu einem nicht geringen Teil durch Lobbyisten beeinflusste Vergabe öffentlicher Subventionen und Zuwendungen“.

Die niedersächsische Landesregierung wird den Jahresbericht des Landesrechnungshofes, die darin festgestellten Mängel und die dort gemachten Vorschläge mit der notwendigen Sorgfalt prüfen. Davon, von den Beratungen im Landtag sowie von den anstehenden Haushaltsberatungen wird abhängen, auf welche Art und Weise die Landesregierung die Aufarbeitung der vom Rechnungshof angesprochenen Altlasten angehen wird und welche Vorschläge für die zukünftige Aufgabenwahrnehmung umgesetzt werden.

Foto: Tim Schredder/WP

Mitgliederversammlung der Celler SPD zur Daseinsvorsorge

06.06.2013  •  Autor: Extern

„Gute Daseinsvorsorge gehört in die öffentliche Verantwortung“, stellten die Mitglieder des Ortsvereins Celle der SPD am Dienstag als Ergebnis ihrer Mitgliederversammlung einmütig fest. Christoph Engelen, Vorsitzender der Celler SPD, bestätigt: „Nach Vorträgen des Oberbürgermeisters Dirk-Ulrich Mende, des Vorsitzenden der SPD-Stadtratsfraktion Jürgen Rentsch und eine Fülle weiterer Wortbeiträge in der Diskussion war das Ergebnis eindeutig. Die SPD in Celle ist der festen Überzeugung, dass alle Bereiche der Daseinsvorsorge durch die Öffentlichkeit kontrolliert werden müssen“.

IMG_2281 IMG_2286

In der gut besuchten Mitgliederversammlung im Garßener Lindenhof berieten die Celler Genossen die Möglichkeiten und Gründe für eine Neuorganisation der Daseinsvorsorge. So wurden die verschiedensten Bereiche angesprochen. Ausdrücklich begrüßt die Celler SPD die erfolgreiche Arbeit Mendes beim zurück gewonnenen Einfluss bei der Energieversorgung. Nach dem Verkauf der Stadtwerke habe man praktisch bei Null gestanden. Angesichts des angespannten nicht gedeckten Haushaltes der Stadt hält es die Celler SPD, wie ihr Oberbürgermeister, für notwendig, den von ihm angestoßenen Prozess der Entscheidungsfindung zur optimierten Aufstellung des Bereichs Abwasser in der Stadt fortzusetzen und die Ergebnisse abzuwarten. Dirk-Ulrich Mende teilt dabei die Auffassung seiner Partei, dass die zentrale Verantwortung der Stadt bei der Organisation des Abwassers nicht zur Disposition steht.

Christoph Engelen führt aus: “Unter den genannten Voraussetzungen muss ergebnisoffen nach der optimalen Lösung gesucht werden. Vorfestlegungen darf es dabei nicht geben. Auch muss über Kooperationen mit anderen nachgedacht werden. Das können andere Kommunen sein, aber auch ein starker strategischer Partner, solange der maßgebliche und entscheidende Einfluss bei der Stadt verbleibt.”

Sobald konkrete Vorschläge vorliegen, würden diese offen und transparent kommuniziert und mit der Öffentlichkeit diskutiert. Eilentscheidungen und Entscheidungen hinter verschlossenen Türen erteilt die Celler SPD eine klare Absage. Die Celler SPD begrüßt es ausdrücklich, dass ihr Oberbürgermeister auch bei komplexen und schwierigen Fragestellungen die Debatten frühzeitig anstößt und diese auch öffentlich führt.

Servicestelle Offene Hochschule Niedersachsen gestartet

06.06.2013  •  Autor: Extern

Die Servicestelle Offene Hochschule Niedersachsen hat als zentrale Anlaufstelle ihre Arbeit aufgenommen. Aus den neuen Geschäftsräumen in der Innenstadt von Hannover koordiniert die gemeinnützige Gesellschaft landesweit die Öffnung der niedersächsischen Hochschulen für neue Zielgruppen. Das fünfköpfige Team um Geschäftsführerin Monika Hartmann-Bischoff unterstützt vor allem beruflich qualifizierte Studien- und Weiterbildungsinteressierte, die aufgrund einer dreijährigen Berufsausbildung und Berufspraxis ohne Abitur eine Hochschulzugangsberechtigung besitzen. Zudem bündelt und vernetzt die Servicestelle die Aktivitäten und Beratungsangebote der Partner aus Hochschulen, Erwachsenenbildung, Kammern, Gewerkschaften, Unternehmer- sowie Arbeitgeberverbänden und des Landes. Die Servicestelle hat einen Jahresetat von mehr als einer halben Million Euro. Das Land trägt als alleiniger Gesellschafter 350.000 Euro, rund 200.000 Euro kommen von anderen Hauptakteuren, die auch im Aufsichtsrat der gGmbH vertreten sind.

Heinen„Es ist längst nicht allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bekannt, dass sie aufgrund ihrer beruflichen Qualifikation auch ohne Abitur studieren können. Wir wollen noch aktiver für die Offene Hochschule Niedersachsen werben, um noch mehr Menschen ein Studium zu ermöglichen. Zudem gilt es dieser Zielgruppe passgenaue Angebote zu machen“, sagte Wissenschaftsministerin und Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Gabriele Heinen-Kljajić. „Mein Dank gilt allen Partnern, die sich in die Servicestelle Offene Hochschule Niedersachsen einbringen. Gemeinsam werden wir die bundesweit vorbildliche Öffnung unserer Hochschulen vorantreiben.“

„Mit der Servicestelle verhelfen wir einem erleichterten Zugang zum Studium an den Hochschulen unseres Landes zum Durchbruch. Jetzt kommt es darauf an, den Weiterbildungsbedarf der Wirtschaft richtig zu erkennen und umzusetzen. Dafür ist die Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft eine große Hilfe. Niedersachsen steht mit der gesetzlichen Öffnung der Hochschule im Bundesvergleich bereits weit vorn. Mit der Servicestelle kommt Niedersachsen auf die Überholspur“, sagte Dr. Volker Schmidt, Hauptgeschäftsführer von NiedersachsenMetall und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender.

„Die Universität der Zukunft steht vor der spannenden Herausforderung, einer zunehmend heterogenen Studierendenschaft innovative, forschungsorientierte Lehrangebote zu bieten. Sie muss diesen Studierenden mit ihren unterschiedlichen Erfahrungen, Erwartungen und Perspektiven die Weichen für ein lebenslanges Lernen stellen. Und sie muss mit den Institutionen kooperieren, die diesen Bildungsweg begleiten. Die Servicestelle bietet die große Chance, die dafür wesentlichen Vernetzungen und ein Forum für die optimale Kommunikation miteinander zu schaffen“, so Vizepräsidentin Prof. Dr. Gunilla Budde, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Dr. Torsten Slink, Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Industrie- und Handelskammertages (NIHK): „Unsere Kammern fordern seit längerem, dass sich die Hochschulen für beruflich qualifizierte Fachkräfte öffnen. Der Hochschulzugang bietet diesen eine hervorragende und auch berechtigte Aufstiegsmöglichkeit. Gleichzeitig können die Unternehmen ihre Fachkräfte so akademisch qualifizieren. Damit die Offene Hochschule ein wirksames Instrument zur Fachkräftesicherung wird, müssen konkrete Anrechnungsverfahren gefunden und marktorientierte, berufsbegleitende Angebote realisiert werden.“

Dr. h. c. Jürgen Walter, Vorsitzender des Niedersächsischen Bundes für freie Erwachsenenbildung: „Wir waren von Beginn an für das Modellvorhaben Offene Hochschule Niedersachsen. Der nbeb kooperiert mit der Servicestelle Offene Hochschule Niedersachsen auf dem Gebiet der Öffnung der Hochschulen und hat besonderes Interesse an der Verzahnung von Angeboten der Erwachsenenbildung mit der akademischen Bildung. Wir benötigen die Servicestelle, um die Kooperationen von Erwachsenenbildung und Hochschulen landesweit zu vernetzen und die Qualität von gemeinsamen Angeboten weiter zu entwickeln.“

Dr. Volker Müller, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen: „Künftig werden Unternehmen ihre Fachkräftebedarfe, gerade bei den Akademikern, nicht allein über den Arbeitsmarkt decken können. Deshalb kommt es auf die tatsächliche Öffnung der Hochschulen an. Die Servicestelle ist dabei eine sehr wichtige Lenk- und Schnittstelle. Die Förderung des Ausbaus bedarfsgerechter berufsbegleitender Studiengänge muss eng mit den Bedarfen der Wirtschaft erfolgen. Auch die Modularisierung von wissenschaftlichen Bildungsangeboten und die Transparenz bei der Anrechnung beruflicher Kompetenzen bedürfen einer zügigen Umsetzung.“

„Einer meiner ersten Arbeitsschritte ist es, landesweit eine gute Informations- und Öffentlichkeitsarbeit begleitend zur Öffnung der Hochschulen aufzubauen“, sagte Geschäftsführerin Monika Hartmann-Bischoff. „So planen wir für September eine große Veranstaltung, in der sich Vertreter der Hochschulen, der Erwachsenenbildung, der Wirtschaft, der Gewerkschaften und der Politik rund um das Thema Offene Hochschule Niedersachsen austauschen können“.

Die Servicestelle hat unter anderem folgende Arbeitsschwerpunkte:

• Aufbau und Weiterentwicklung einer systematischen Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Offene Hochschule bezogen auf die Zielgruppe sowie über Veranstaltungen, Tagungen, Kongresse, Fachgespräche. Dazu auch Einrichtung und Weiterentwicklung eines Internetportals, das über den aktuellen Stand und Entwicklungen im Bereich Offene Hochschule informiert sowie die vorhandenen Akteure landesweit vernetzt.

• Vernetzung und Abstimmung der Beratungsarbeit mit anderen Beratungsorganisationen und -netzwerken, beispielsweise Bildungsberatung, Berufsberatung und Studienberatung.

• Erhebung des bestehenden berufsbezogenen Weiterbildungsbedarfs durch Befragungen in Unternehmen und Organisationen sowie durch Auswerten vorhandener Erhebungen und Erkenntnisse seitens Gewerkschaften, Kammern und Verbänden.
• Entwickeln und laufendes Aktualisieren einer „Offene Hochschule“-Landkarte für Niedersachsen (Wer arbeitet wo zu welchem Themenaspekt und was?).

•n Unterstützen der Anwendung wissenschaftlich gesicherter Verfahren, um Anrechnungsempfehlungen für außerhalb der Hochschule erworbener Kompetenzen und Qualifikationen auf Studieninhalte zu entwickeln.

• Beratende Begleitung und Unterstützung der beteiligten Partner aus Hochschulen, Erwachsenenbildung, der Gewerkschaften und der niedersächsischen Wirtschaft – vertreten durch Kammer, Arbeitgeber- und Unternehmerverbände – mit dem Ziel der bedarfsgerechten Ausrichtung des Bildungsangebots.

• Initiieren und Begleiten von modellhaften (Weiter-)Bildungsprojekten für Berufsqualifizierte.

Foto: © Silke Kirchhoff

Mit Bürgermeister Mende durch Hehlentor und Neustadt/Heese

31.05.2013  •  Autor: Extern
5. Juni 2013
15:30
6. Juni 2013
16:30

Es ist seit jeher erklärtes Ziel von Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende, direkt auf die Bevölkerung zuzugehen und den Kontakt mit Menschen vor Ort zu suchen. Sei es in Form von Bürgerbesuchen in den Celler Ortsteilen, durch Einwohnerversammlungen, die Teilnahme an Sitzungen der Ortsräte, regelmäßige Bürgersprechstunden im Neuen Rathaus oder Ortsteilbegehungen.

MendeIn den kommenden Wochen wird OB Mende wieder gemeinsam mit Vertretern der Ortsräte und vor allem den in den Ortsteilen lebenden Menschen die aus ihrer Sicht wichtigen Anlauf- und Brennpunkte in Augenschein nehmen. Im persönlichen Gespräch kann dann gemeinsam nach möglichen Lösungen gesucht werden, mit der alle Beteiligten leben können. „Ich freue mich auf den regen Dialog mit Celler Bürgerinnen und Bürgern und viele interessante Eindrücke“, sagt Dirk-Ulrich Mende. Durch die Ortsteile geht es zu Fuß oder per Rad – natürlich nur bei gutem Wetter.

Den Auftakt macht diesmal das Hehlentor. Das nötige Verkehrsmittel ist das Fahrrad. Treffpunkt ist am Mittwoch, 5. Juni, um 15.30 Uhr am Siemensplatz. Dort werden zunächst die Bautätigkeiten am AKH in Augenschein genommen. Anschließend geht es zur Wittinger Straße/Ecke Schlepegrellstraße, dann zur Dörnbergstraße und zum Bahnübergang Celle/Vorstadt in der Harburger Straße. Weitere Stationen: der Parkplatz am Schützenheim in der John-Busch-Straße sowie der Bolzplatz an den Ratsteichwiesen. Gegen 17 Uhr ist die Rundfahrt beendet.

Am Donnerstag, 6. Juni, geht es dann zu Fuß durch Neustadt/Heese. Gestartet wird um 16.30 Uhr vor der Sparkasse, Lauensteinplatz 7. Dort liegt auch der erste Schwerpunkt: Standort einer behindertengerechten Bank. Nächste Anlaufstelle ist das Eisenbahngrundstück Carstensstraße/Schulzestraße. Von dort geht zum Fußgänger-/Schulweg auf Höhe der Kurve Kortenumstraße/An der Hasenbahn und weiter zum Stichweg entlang der Tangente. Die Begehung endet gegen 18 Uhr.

Bildung & Gesellschaft

Fortbildung für Fachkräfte in der Jugendhilfe

06.06.2013  •  Autor: Extern

In dieser Woche findet in der Stiftung Linerhaus wieder ein Modul der berufsbegleitenden Fortbildung für Fachkräfte in der Jugendhilfe statt. Die 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen von den vier Celler Trägern der freien Jugendhilfe: Caritas, Celler Evangelisches Kinderheim, Verbund sozialtherapeutischer Einrichtungen und Stiftung Linerhaus, sowie von den öffentlichen Trägern der Jugendhilfe, der Stadt und dem Landkreis Celle. 2014, am Ende der zweijährigen Fortbildung werden sie das Zertifikat zum Ressourcen- und lösungsorientierten Sozialtherapeut in den Händen halten.

P1140292AWichtiges Anliegen des Ressourcen- und lösungsorientierten Ansatzes in der Beratung von Kindern, Jugendlichen und Familien ist es, die Fixierung auf die Probleme umzuwandeln in eine Perspektive auf die Lösung. Dabei sollen die Klienten ermutigt werden, selbst die Ziele zu buchstabieren, die geeigneten Wege dahin zu bestimmen und dafür ihre vorhandenen und noch zu entdeckenden Ressourcen zu nutzen.

Der Sozialarbeiter, Soziologe und Therapeut Berthold Lomberg leitet die Fortbildung. Für ihn ist der Ansatz in erster Linie eine Frage der Haltung, die der Berater dem Klienten entgegen bringt: die des Respekts. „Traditionell gilt in der Beratung das Prinzip der Fürsorge. Dem Klienten wird vermittelt, was er tun und ändern soll. Das funktioniert jedoch immer weniger und macht die Menschen nur noch hilfloser. Bei diesem Ansatz geht es darum, radikal umzudenken und den Klienten die Hoheit über ihre Wege und Ziele wieder selbst in die Hand zu geben.“ Lomberg macht den Unterschied bildlich deutlich: „Genogramme beispielsweise, die in der Therapie hilfreich sind für die Darstellung von Familienbeziehungen und Mustern, hat man herkömmlich mit Klienten erarbeitet, um deren Leichen im Keller zu finden. Mit unserem Ansatz gehen wir auch in den Keller, ja, aber um dort Eingemachtes im wörtlichen Sinne zu finden: die individuellen Schätze, die jeder Mensch irgendwo verwahrt“.

Dieser Ansatz der Ressourcen- und Lösungsorientierung findet sich auch in der Methodik der Fortbildung wieder. Gundy Hotopp, Mitarbeiterin der Stiftung Linerhaus und Ko-Referentin der Seminare, beschreibt es so: „ Wir arbeiten mit den Ressourcen der Seminarteilnehmer. Z.B. bei Übungen mit der Genogrammarbeit gehen wir auf „Schatzsuche“ in die eigenen Lebensgeschichten. So kann jeder merken, was für eine stärkende und Selbstbewusstseins fördernde Wirkung diese Methode hat. Umso besser können die Teilnehmer sie dann in der Praxis anwenden.“

Nach der Hälfte der Fortbildungszeit zieht eine Teilnehmerin Zwischenbilanz: „Das, was ich hier lerne, ist sehr bereichernd. Zugleich rumort es und stellt vieles in Frage, was in der Praxis der Beratungstätigkeit anders läuft und wie weit sie manchmal von dem Ideal dieser Haltung entfernt ist. In den Hilfegesprächen, die wir führen, haben wir schnell eine defizitäre Sicht auf die Klienten, auch, weil am Ende eine klare Analyse stehen muss. Das gemeinsame Lernen und der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen anderer Träger ist sehr fruchtbar. Wenn wir im beruflichen Alltag dann aufeinandertreffen, beispielsweise in Hilfegesprächen, dann ist die Verständigung und Übereinkunft sehr schnell da.“

Der pädagogische Leiter der Stiftung Linerhaus, der die Fortbildung organisiert, spricht mit Blick auf die Trägerkooperation von einem Erfolgsmodell: „2001 haben wir die Kooperation der freien Träger gebildet und zusammen mit der Stadt und dem Landkreis Celle mit dem Sozialraumbudget eine neue Steuerungsform der Jugendhilfe realisiert. Längst steht die Kooperation nicht mehr nur für eine neue Organisationsform der Hilfen für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und deren Familien, sondern auch und besonders für gemeinsame Inhalte und Qualitätsstandards. Beispielhaft ist dafür die trägerübergreifende Fortbildung, die wir seit 2004 nun schon zum vierten Mal anbieten können.“

Vortrag: “Antiziganismus – Ein Ressentiment zwischen Angst, Verachtung und Neid”

06.06.2013  •  Autor: Extern
11. Juni 2013
18:30

Im Antiziganismus überschneiden sich staatliche Flüchtlings- und Minderheitenpolitiken mit populären Ressentiments: Massenabschiebungen aus Deutschland und Frankreich in die Nachfolgestaaten Jugoslawiens, pogromartige Ausschreitungen in Ungarn, Slowenien, Bulgarien und Italien, alltägliche Diskriminierungen, versteckt hinter dem politisch korrekten Sprechen von „Sinti und Roma” – die Kontinuität der gesellschaftlichen Exklusion von „Zigeunern” ist auch nach der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik kaum gebrochen.

Sebastian_WinterNeben einem historischen Rückblick auf die lange Geschichte des Antiziganismus steht im Mittelpunkt des Vortrags das schillernde Feind- und Sehnsuchtsbild vom „Zigeuner” und von der „Zigeunerin”, das sozialpsychologisch auf die ihm unterliegenden Affekte von Angst, Verachtung und Neid hin befragt werden soll.

Der Celler Rosa-Luxemburg-Club hat in Kooperation mit der RLS Niedersachsen den aus Celle stammenden Sozialwissenschaftler Dr. Sebastian Winter eingeladen – er wird aus sozialpsychologischer Sicht über den “Antiziganismus” referieren. Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, den 11. Juni. um 18.30 im Saal der CVHS Celle, Trift 20. Der Eintritt ist frei.

Heide-ELFEN – Neue Broschüre über die Arbeit der Engagementlotsen

06.06.2013  •  Autor: Extern

Eine Hochglanzbroschüre zum Thema ehrenamtliches Engagement im Landkreis Celle ist soeben aufgelegt worden und kostenfrei erhältlich. Auf einem Treffen der Engagementlotsen für Ehrenamtliche in Niedersachsen (ELFEN) aus dem Landkreis Celle im vergangenen Jahr wurde eine verbesserte Öffentlichkeitsarbeit angeregt, um besser auf die Arbeit der hierorts aktuell 14 qualifizierten ELFEN aufmerksam zu machen und weitere Mitbürger zum ehrenamtlichen Engagement zu bewegen.

ELFEN LogoIn Form einer bebilderten DIN-A-4-Broschüre ist nun eine Publikation erschienen, in der die Arbeit der ELFEN allgemein und auch die ELFEN-Projekte im Landkreis Celle vorgestellt werden. Die Broschüre trägt den Titel „Heide-ELFEN“ und wird dieser Tage an verschiedene Behörden des Landkreises Celle ausgeliefert, wie beispielsweise die Freiwilligenagentur Kellu in Celle, aber auch an das Sozialministerium und die Freiwilligenagentur Niedersachsen in Hannover, wo sie kostenfrei mitgenommen werden kann.

Finanziert hat das in DIN A 4 und in Farbe gedruckte Heft die VGH in Nienhagen. Das Geleitwort hat die Schirmherrin und neue Sozialministerin Cornelia Rundt geschrieben. Sie sagt: „Viele Bürgerinnen und Bürger möchten sich nicht langfristig an einen Verein binden, sondern suchen nach neuen Formen, um sich zu engagieren. Für sie sind die ELFEN so etwas wie Lotsen im ‚Dschungel’ der verschiedenen Angebote. Wenn wir im nunmehr siebten Jahr Bilanz ziehen, so hat sich das Programm mehr als bewährt. Damit dies so bleibt, werden wir das ELFEN-Programm auch weiterhin fördern.“

Text: Matthias Blazek

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft: “Lehrkräfte sind kein Einsparpotenzial”

06.06.2013  •  Autor: Extern

„Es ist jedes Jahr derselbe Versuch: auch in seinem heute vorgelegten Jahresbericht wirbt der Landesrechnungshof für das Streichen von tausenden Stellen im Schulbereich,“ bezeichnet GEW-Landesvorsitzender Eberhard Brandt den Bericht als „in zentralen Punkten nicht praxistauglich“. Der Landesrechnungshof hat einen Umfang von 7.700 Lehrerstellen als „demographische Rendite“ bis 2020 ausgerechnet und dies als „Einsparpotenzial“ bezeichnet.

gew_ni_brandt_08„Pädagoginnen und Pädagogen sind kein Einsparpotenzial. Diese Stellen müssen dringend im System erhalten bleiben; wir brauchen sie zur Entlastung der Kolleginnen und Kollegen, zur Umsetzung der Inklusion und zum Aufbau von gebundenen Ganztagsschulen“, fordert Brandt. Er verweist darauf, dass diese Ressourcen aber nur zur Verfügung stünden, wenn der Rückgang der Schülerzahlen mit einer aktiven Schulentwicklungsplanung einhergehe. Der Bedarf an Lehrerstellen sei nicht alleine von der Schülerzahl abhängig, sondern hänge auch mit der Anzahl der Schulen und Klassen zusammen.

„Wir müssen eine Schulentwicklungsplanung anstoßen, die nicht an den Grenzen der Schulträger endet, sondern sich nach den Interessen der Eltern, Schüler und Beschäftigten an der Schule richtet. Eine solche Initiative erwarte ich von der Kultusministerin, damit wir den Rückgang der Schülerzahlen über die nächsten Legislaturperioden hinweg erfolgreich nutzen können“, sagt Brandt. Er erwarte zudem, dass die neue Landesregierung ihr Versprechen halte und die Personalressourcen im Bildungsbereich nicht als „Einsparpotenzial“ ansehe. „Diese immer wiederkehrende Einschätzung des Landesrechnungshofs ist abenteuerlich und praxisfern“, so Brandt.

Der GEW-Landesvorsitzende verweist dabei auch auf die Ausführungen des Landesrechnungshofs selbst, der den hohen Krankenstand und das fehlende Gesundheitsmanagement an den Schulen kritisiert hatte. „Die Belastung der Kolleginnen und Kollegen ist seit Jahren extrem hoch, daher begrüße ich es, wenn hier endlich etwas passieren würde. Die Erhöhung des Krankenstands um zehn Prozent kommt ja nicht von ungefähr, sondern hat mit den gestiegenen Anforderungen an die Kolleginnen und Kollegen und der Verdichtung der Arbeit zu tun.“

Der Landesrechnungshof könne nicht einerseits von einem Einsparpotenzial von 7.700 Stellen sprechen und andererseits den Abbau des hohen Krankenstands fordern. „Besserer Arbeitsschutz und Gesundheitsmanagement alleine werden nicht ausreichen, um den Krankenstand abzubauen. Die Lehrkräfte brauchen Entlastung in der täglichen Arbeit, zum Beispiel durch eine Verkleinerung der Klassen oder die Verringerung der Arbeitszeit für ältere Kolleginnen und Kollegen.“ Brandt kündigt an, dass ein Abbau der Lehrerstellen, das Streichen der Altersermäßigung bei der Unterrichtsverpflichtung oder sogar eine Erhöhung der Unterrichtsstunden der Lehrkräfte auf massiven Widerstand der Gewerkschaft stoßen werde. „Jedwede Erhöhung der Arbeitszeit oder sonstige Verschlechterung der Arbeitsbedingungen wird tausende Lehrerinnen und Lehrer auf die Straße treiben.“

Text: Richard Lauenstein

Jahresbericht 2011/2012 der Erziehungsberatungsstelle veröffentlicht

06.06.2013  •  Autor: Extern

Der Jahresbericht 2011/2012 der Erziehungsberatungsstelle ist ab sofort auf der Internetseite des Landkreises Celle veröffentlicht. Der umfangreiche Bericht soll einerseits über die Tätigkeiten der Erziehungsberatungsstelle informieren und andererseits aber auch die Erziehungsberatungsstelle an sich bekannt machen.

Wappen_Landkreis_CelleDer Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der gezielten Beratung von Eltern und Kindern in der Erziehungsberatungsstelle in Celle oder der Außenstelle in Hermannsburg. Voraussetzung für die Beratung ist eine Anmeldung durch die Erziehungsberechtigten oder die Jugendlichen selbst. Darüber hinaus gibt es aber auch Angebote, die über diese einzelfallbezogene Tätigkeit hinausgehen, wie z.B. die offene Sprechstunde, Beratungen in der Kita, verschiedene Gruppenangebote und vieles mehr. Ein gelungenes Beispiel ist hier die Gruppe für Kinder psychisch erkrankter Eltern, die nach durchweg positiven Rückmeldungen von betroffenen Kindern und Eltern auch in diesem Jahr wieder angeboten wird.

Im Jahr 2011 wurden 812, im Jahr 2012 775 Kinder, Jugendliche und ihre Eltern aus der Stadt und dem übrigen Landkreis Celle beraten. Das jüngste im Jahr 2012 vorgestellte Kind war ca. sieben Wochen alt und kam wegen Regulationsschwierigkeiten in die Sprechstunde für Eltern von Säuglingen und Kleinkindern. Es hat sehr viel geschrien und wenig geschlafen. In kurzer Zeit konnte den Eltern und dem Baby geholfen werden, und die sehr belastete Familiensituation entspannte sich. “Die meisten Anmeldungen haben wir aber in der Alterspanne 6 bis 14″ teilt Frau Werner, die Leiterin der Erziehungsberatungsstelle, mit.

19 Prozent aller in Deutschland lebender Kinder haben eine Trennung ihrer Eltern erlebt. Bei den in der Beratungsstelle angemeldeten Kindern hingegen sind es mehr als die Hälfte. Betroffene Kinder und Jugendliche zeigen in dieser Situation häufig auffälliges Verhalten. “Unsere Aufgabe ist es, einen guten Zugang zu den Kindern zu bekommen und Übersetzungsarbeit für die Eltern zu leisten, damit sie trotz eigener Kränkung in die gemeinsame Elternverantwortung zurückfinden”, so Werner.

Der 38 Seiten lange Bericht ist auf der Internetseite des Landkreises Celle (www.landkreis-celle.de) im Bereich des Jugendamtes unter dem Menüpunkt der Erziehungsberatungsstelle zu finden.

Stadtbibliothek: eBooks kostenlos ausleihen

30.05.2013  •  Autor: Extern
6. Juni 2013
17:30 bis 18:15

Die Stadtbibliothek bietet eine kurze Einführung zum Thema „Onleihe, Munzinger-Archiv, OPAC – was ist das?“. Sie findet am Donnerstag, 6. Juni, von 17.30 bis 18.15 Uhr im Haupthaus, Arno-Schmidt-Platz 1, statt. Damit möchte die Stadtbibliothek helfen, die elektronischen Angebote besser kennen zu lernen.

stadtbibliothekMit der „Onleihe“ www.NBib24.de bietet die Stadtbibliothek ein Angebot zum kostenlosen Download. Leserinnen und Leser können aus 16.000 digitalen Büchern, Zeitschriften, Zeitungen, Lernhilfen, Filmen und Hörbüchern ihre Auswahl auf den eigenen PC herunterladen.

Sie lernen, die „Onleihe“ zu nutzen, z.B. eBooks auf einen PC, einen eReader oder ein iPad zu übertragen. Darüberhinaus wird das Online-Nachlagewerk „Munzinger-Archiv“ mit den Schwerpunkten Länderlexikon, Personenlexikon, dem Brockhaus und der Chronik erläutert. Der Online-Bibliothekskatalog „OPAC“ bietet Zugriff auf 138.000 Medien der Stadtbibliothek. Vorgestellt werden die Suchmöglichkeiten und die Selbstbedienungsfunktionen wie Vorbestellen, Kontoeinsicht und Verlängerung von Leihfristen über den Katalog. Auch die neue mobile Version des Bibliothekskatalogs speziell für Smartphones und Tablet-Computer wird vorgestellt.

Vortrag: „Was Recht ist und was Rechts ist“

21.05.2013  •  Autor: Extern
6. Juni 2013
19:00

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe: “Gegen Rassismus und Diskriminierung – Für couragiertes Handeln” (gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“) findet am Donnerstag, 06. Juni 2013 um 19:00 Uhr im Kaminzimmer des Urbanus-Rhegius-Haus, Fritzenwiese 9, 29221 Celle ein Vortrag mit Friedrich Burschel statt.

Flyer 06 06 2013 Was Recht ist und was Rechts ist

Friedrich Burschel ist Referent zum Schwerpunkt Neonazismus und Strukturen/Ideologien der Ungleichwertigkeit bei der Akademie für Politische Bildung der Rosa Luxemburg Stiftung in Berlin. Er ist Autor und Herausgeber des Buches „Stadt – Land – Rechts. Brauner Alltag in der deutschen Provinz“

In seinem Vortrag am 06.06.2013 geht er der Frage nach, wer definiert, was als „extremistisch“ zu bewerten ist? Dabei stellt er fest, dass der Verfassungsschutz bei der Bewertung eine maßgebliche Rolle spielt und dass mit dieser „Definitionsmacht“ Politik gemacht wird, die sich in erster Linie gegen Kritikerinnen und Kritiker von Links richte.

„Während die zweite, schwarz-gelbe Merkel-Regierung einen konzentrierten rechten Rollback eingeleitet hat, schießen aus Wissenschaft, Bildung, Politik und Medien Extremismus-theoretische Ansätze ins Kraut: mit der Hufeisen-Theorie einer höchst fragwürdigen „Extremismusklausel“ und einer massiven Offensive des Verfassungsschutzes in der Politischen Bildung werden derzeit Definitionsmacht, gesellschaftliche Deutungen und Feinderklärungen entschieden nach rechts außen verschobe, so Burschel.

Die gesellschaftliche „Mitte“ übernehme die Erklärungsmuster der „Extremismen“ von links und rechts und von Seiten der „Ausländer“ und grenze diese als wehrhafte Demokratie aus ihrer „Mitte“ aus. Allerdings: „Im Fokus dieser Ausgrenzungsleistungen stehen v.a. Linke jeder Provenienz, Kritiker des Kapitalismus, des staatlichen Rassismus‘, Antifa-Aktivist_innen und unbequeme Störer_innen der monströsen bundesrepublikanischen Gartenzwerg-Idylle“, so Burschel.

Und weiter: “Ein zentraler Player in dieser Entwicklung ist der Verfassungsschutz. Während nicht zum ersten Mal im Zusammenhang mit dem immer gigantischer werdenden „NSU“-Skandal die Systemfehler des Dienstes offenbar werden reklamieren dieselben Behörden die Deutungs- und Definitionshoheit über das gesellschaftliche Leben und zulässige Formen der Kritik und bringen „Abweichler“ mit repressiven Methoden zum Schweigen.“

Er kritisiert vehement, dass „linke Initiativen gegen Nazis, Blockierer_innen von Nazi-Aufmärschen und entsprechende staatlich geförderte Projekte mit einem dreisten Extremismusverdacht geschurigelt werden“ und stellt fest, dass „auch auf der rechtlichen Ebene es für Kritiker_innen und Linke oft bitter aussieht: harsche Urteile gegen Links während Nazi-Täter stets mit der Milde des Gesetzes und der Richter_innen rechnen können. Es ist an der Zeit, sich über wirksame Gegenstrategien Gedanken zu machen, über rechtlich sinnvolle Schritte und darüber wie weit Recht und Rechtsstaat Antifaschist_innen, Linke und kritische Demokrat_innen schützt.”

Veranstalter: Diakonisches Werk Celle und Forum gegen Gewalt und Rechtsextremismus Celle

Zu der Veranstaltung haben Mitglieder und Sympathisanten von Parteien oder Gruppierungen der extremen Rechten, Personen, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische oder antisemitische Äußerungen in Erscheinung getreten sind, keinen Zutritt.

Ausstellung: Fremde-Heimat-Niedersachsen

03.05.2013  •  Autor: Extern
10. Mai 2013
16:00
11. Mai 2013 09:00 bis 2. August 2013 09:00

Als Folge des Zweiten Weltkrieges verloren rund 13 Millionen Deutsche durch Flucht und Vertreibung ihre Heimat in Ostdeutschland und Südosteuropa und wurden ins Vier-Zonen-Deutschland zwangsumgesiedelt – eine bis dahin in ihrer Größenordnung einmalige Bevölkerungsverschiebung. Zu den Gebieten in Niedersachsen, in die ein überdurchschnittlich hoher Anteil dieser Flüchtlinge und Vertriebenen kam, gehörten die Stadt und der Landkreis Celle.

Flyer

Anlässlich der 60. Wiederkehr der Übernahme der Patenschaft für die Heimatvertriebenen aus Stadt und Kreis Marienwerder und des Heimatkreistreffens 2013 wurden Teile der 1999 vom Kreisarchiv Celle konzipierten Ausstellung ausgewählt, die den Blick auf die Flüchtlinge und Vertriebenen aus Westpreußen richten.

Veranstalter: Stadt Celle – Stadtarchiv
Eröffnung: Freitag 10.5.2013 | 16.00 Uhr im Marienwerder Zimmer, Ross’sche Villa, Magnusstrasse 2
Fremde – Heimat – Niedersachsen 11.5.–2.8.2013
Westpreussische Flüchtlinge in Stadt und Landkreis Celle

Wirtschaft & Technik

Hochwasserkatastrophe: ADAC im Dauereinsatz

06.06.2013  •  Autor: Extern

Die ADAC Straßenwacht und die Straßendienstpartner sind in den besonders betroffenen Regionen Deutschlands im Hochwasserdauereinsatz. Beispiel: In den Gebieten um Dresden, Chemnitz, Zwickau, Plauen, Leipzig, Halle, Merseburg und Dessau rückten der ADAC und seine Partner von Sonntag bis Mittwoch 2 317 Mal aus. Häufigste Pannenursache war Feuchtigkeit an der Zündanlage oder an den elektrischen Steckverbindungen. 591 Mal kam es zu Abschleppeinsätzen. In den meisten Fällen kann der ADAC Fahrzeuge in den überfluteten Regionen aber noch gar nicht abschleppen, weil die Gebiete weiträumig abgesperrt sind und der Pegelstand des Wassers immer noch zu hoch ist.

adac autorettungStehen Autos vollkommen unter Wasser, sind die Schäden oftmals so hoch, dass eine Instandsetzung des Fahrzeugs zu aufwendig ist. Ist das Wasser allerdings nur bis zum Stoßfänger gestiegen und der Innenraum trocken geblieben, ist das Risiko eines großen Schadens eher gering. Und: Wer für sein Auto eine Teilkaskoversicherung abgeschlossen hat, kann Schäden über diese Versicherung abwickeln. Dies ist aber nur dann möglich, wenn das Wasser zum Auto gekommen ist – und nicht umgekehrt.

Wichtig: Wenn das Wasser bis zum Luftansaugkanal kommen konnte, nie den Motor anlassen, sonst droht ein kapitaler Motorschaden (Wasserschlag). Dies gilt auch beim schnellen Durchfahren von überfluteten Straßen. Im Zweifelsfall vor Startversuchen das Auto zunächst von einem Fachmann begutachten lassen.

Foto: ADAC

Exportriesen im Wettstreit: China fordert Deutschland heraus

06.06.2013  •  Autor: Extern

Deutschland droht im Vergleich zu China in wichtigen Auslandsmärkten an Bedeutung zu verlieren. Zwar ist die deutsche Wirtschaft in Europa in ihren Paradeindustrien – Maschinenbau, Chemieindustrie, Fahrzeugbau sowie Medizin-, Mess- und Steuerungstechnik – weiterhin stark. Doch in den Industrieländern außerhalb Europas und mehr noch in den großen Schwellenländern verliert der Lieferant Deutschland rasant Marktanteile an China. Selbst in deutschen Vorzeigebranchen wie dem Maschinenbau stellt China in wichtigen außereuropäischen Ländern bereits den größten Importanteil – und baut seinen Vorsprung gegenüber Deutschland weiter aus. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Analyse der Prognos AG im Auftrag der Bertelsmann Stiftung über die Wettbewerbsposition Chinas und Deutschlands auf wichtigen Auslands-märkten.

Die Analyse ist Teil einer umfangreichen laufenden Studie der Stiftung zu den deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen. Sie zeichnet dabei für Deutschland ein dreigeteiltes Bild: In den europäischen Industrieländern verfügt Deutschland in seinen Vorzeigebranchen über eine solide Marktposition: Im Fahrzeugbau, der Chemieindustrie und dem Maschinenbau ist es in den drei betrachteten Ländern – Frankreich, Großbritannien und Italien – bei den Importen führend. Im vergangenen Jahrzehnt hat die Wachstumsdynamik der deutschen Importe in diese drei Länder zum Teil jedoch nachgelassen. Dagegen konnte China – trotz seiner Rolle als Newcomer – seine Importanteile in einigen Branchen schnell ausbauen. Setzt sich diese Entwicklung fort, so läuft Deutschland Gefahr, auch auf seinen europäischen Exportmärkten zunehmend Anteile an China zu verlieren.

In den außereuropäischen Industrieländern ist diese Entwicklung der Studie zufolge bereits fortgeschritten: In den USA und Japan liegt China selbst in den deutschen Vorzeigebranchen Maschinenbau und Chemie ebenso wie in der Medizin-, Mess- und Steuerungstechnik inzwischen vor Deutschland. Die deutschen Importanteile fallen vergleichsweise gering aus. Darüber hinaus sind ihre jährlichen Zuwächse niedrig oder sogar rückläufig. Es ist daher zu erwarten, dass Deutschland als Importeur weiter an Bedeutung verlieren wird. Allein im Fahrzeugbau kann die deutsche Wirtschaft außerhalb von Europa die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Vorzeigebranche ausspielen und sich in beiden Ländern bei den Importanteilen einen deutlichen Vorsprung vor China sichern.

Die Studie zeigt auch, dass sich Deutschland in den großen Schwellenländern Brasilien und Indien bislang in keiner seiner zentralen Exportbranchen als führender Importeur durchsetzen konnte. Immerhin spielt es aber als einziges europäisches Land eine nennenswerte Rolle. China mit seiner durchgehend höheren Wachstumsdynamik ist Deutschland in beiden Märkten in allen betrachteten Branchen – mit Ausnahme des Fahrzeugbaus – dicht auf den Fersen oder sogar schon an ihm vorbeigezogen: So ist China in Indien sowohl im Maschinenbau als auch in der Chemieindustrie bei den Importen die Nummer eins. Deutschland liegt hier auch hinter anderen außereuropäischen Konkurrenten wie den USA, Argentinien oder Südkorea.

Als möglichen Grund für die ungünstige Entwicklung in den beiden Wachstumsmärkten Indien und Brasilien führt die Studie an, dass die deutsche Wirtschaft mit ihrer Konzentration auf China andere Schwellenländer vernachlässigt haben könnte. Sie weist allerdings auch darauf hin, dass deutsche Exportprodukte für die Märkte der Schwellenländer gegenwärtig oft zu teuer sind und in diesen Ländern deshalb bisher nur wenig nachgefragt werden. Hier dürfte China mit einfacher konzipierten Produkten einen Vorteil haben. Für Deutschland birgt das ein großes Risiko, da es Gefahr läuft, den Anschluss auf diesen wichtigen Zukunftsmärkten zu verlieren, während seine Hauptkonkurrenten ihre Wettbewerbsfähigkeit aufgrund der jeweiligen Marktgröße und entspre-chenden Absatzmengen stärken können.

Vortrag: “Banken-, Euro- und Staatshaushaltskrise – wer blickt da noch durch?”

09.05.2013  •  Autor: Extern
6. Juni 2013
19:00 bis 21:00

Die Sektion Celle der „Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V.“ (GfW) lädt zum zweiten der öffentlichen, kostenfreien, sicherheitspolitischen Vorträge der GfW im Jahr 2013 ein. Burkhard Balz, Mitglied des Europäischen Parlaments sowie Jurist und Bankkaufmann, spricht und diskutiert anschließend mit den Anwesenden über das Thema: “Banken-, Euro- und Staatshaushaltskrise – wer blickt da noch durch?”

BalzDie Veranstaltung findet am Donnerstag, den 6. Juni 2013 von 19.00-21.00 Uhr, im Beckmann-Saal des KAV – Gymnasiums (Magnusstr. 4, 29221 Celle) statt.

Der Vortrag wird einen Zeitrahmen von 45 bis 60 Minuten ausfüllen. Im Anschluss sind Nachfragen und Diskussion möglich. Da der Beckmannsaal nur über die Kapazität von 200 Personen verfügt und diese Zuhörerzahl bei den vorangegangenen Vorträgen auch nahezu erreicht wurde, wird zur besseren Organisation des Abends um Anmeldung per Email oder Karte an gebeten.

Zum Thema:
Die wirtschaftliche mehr als kritische Situation Zyperns, hervorgerufen durch eine riesige Finanzblase, zeigt uns gegenwärtig die aktuellste und dramatischste Bandbreite des Themas, das Burkhard Balz in seinem Vortrag den Zuhörern darstellen und erklären will. Ob Balz so kritisch wie der Politikwissenschaftler und Historiker Arnulf Baring sein wird, der im Focus 14/2013 behauptet, der Euro werde in seiner bisherigen Form scheitern, wird der Vortrag am 6.6. im Beckmann – Saal zeigen..

Aus dem beruflichen Leben des Referenten:
Der evangelisch – lutherische Burkhard Balz, geboren am 24.07.1969 in Lemgo, ist seit 1996 mit Susanne Balz verheiratet und hat einen Sohn. Nach seinem Abitur am Neuen Gymnasium Stadthagen 1988 absolvierte er 12 Monate den Grundwehrdienst an der Heeresfliegerwaffenschule in Achum / Bückeburg. Im Anschluss daran wurde er bis zum Juni 1991 bei der Commerzbank Hannover zum Bankkaufmann ausgebildet. Daran schloss sich bis März 2000 sein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Göttingen an, mit dem juristischen Staatsexamen als Abschluss.

Während des Studiums hielt Balz die Verbindung zur Commerzbank aufrecht, so war er u.a. 3 Monate in 1993 bei der Commerz Securities in Tokio/Japan und 2 Monate in 1999 bei der Filiale der Commerzbank in London /GBR in verschiedenen Bereichen eingesetzt. Nach dem Studium begann Burkhard Balz als Traineeim Firmenkundengeschäft bei der Commerzbank in Hannover und Frankfurt. Dann folgte der innerbetriebliche Aufstieg über Referententätigkeit in Brüssel, Firmenkundenbetreuung in Hannover, Prokurist bis hin zum Abteilungsdirektor „Betreuung institutioneller Firmenkunden in Hannover bis Oktober 2009.

Mit 16 Jahren wurde Balz Mitglied der Jungen Union, 1989 Mitglied der CDU. Dort hatte und hat er zahlreiche innerparteiliche Funktionen besetzt und war von 1991 an 10 Jahre Mitglied des Kreistages Landkreis Schaumburg sowie des Stadtrates der Stadt Stadthagen. Seit 2009 ist Burkhard Balz Mitglied des Europäischen Parlaments für die Region Hannover, die Landkreise Diepholz, Hameln-Pyrmont, Nienburg und Schaumburg.

Umwelt & Gesundheit

Revision im Atomkraftwerk Emsland abgeschlossen

06.06.2013  •  Autor: Extern

Nach dem Abschluss der diesjährigen Anlagenrevision ist das Kernkraftwerk Emsland (KKE) in Lingen seit heute wieder am Netz. Während der Revision, die am 19.05.2013 begonnen hatte, sind 44 von insgesamt 193 Brennelementen im Reaktorkern gegen neue ausgetauscht worden. Zwölf dieser 44 Brennelemente sind MOX-Brennelemente.

Atomkraft Ems_bei_Lingen_3Die kurzfristig veranlasste Überprüfung des Einsatzes dieser zwölf neuen sowie der 36 teilabgebrannten MOX-Brennelemente durch Experten des Landes und des TÜV Nord EnSys Hannover hat in einer ersten Phase im Zuge der Revision ergeben, dass mit einem Verzicht auf deren Einsatz nach Auffassung der Gutachter kein entscheidender Beitrag zur weiteren Vorsorge gegen Risiken für die Allgemeinheit erreicht werden kann. Der Einsatz war nach der geltenden Rechtslage nicht zu verhindern. Im Laufe des Jahres soll in einer zweiten vertieften Prüfungsphase die grundsätzliche Frage des Einsatzes von MOX-Brennelementen in niedersächsischen Kernkraftwerken geklärt werden.

Zudem fand während des Stillstands eine Vielzahl von routinemäßigen Prüfungen und Instandhaltungsmaßnahmen statt. Im Zusammenhang mit der Anlagenrevision wurden dem Umweltministerium zwei meldepflichtige Vorkommnisse der Kategorie N (Normal) angezeigt:

1. Bei Wartungsarbeiten in der Revision stand das Anlassventil eines von vier Notstromdieseln kurzzeitig nicht zur Verfügung. Als Folge dieser nicht korrekten Freischaltung wäre der Diesel im Anforderungsfall nicht automatisch gestartet worden. Der Fehler wurde umgehend beseitigt. Der Betreiber wird hierzu eine vertiefte Ereignisanalyse durchführen.

2. Das zweite Vorkommnis betraf Oberflächenbefunde an Schrauben, die durch zerstörungsfreie Materialprüfungen entdeckt wurden. Weitere Überprüfungen der Schrauben bestätigten, dass die betroffenen Schrauben ihre Aufgaben auch mit dem Befund ohne Einschränkung erfüllt haben. Sie wurden ausgewechselt. Der Befund wurde im Rahmen eines Überprüfungsprogramms für diese Art von Schrauben festgestellt. Über Details des Programms wird das Niedersächsische Umweltministerium betriebsbegleitend weiter entscheiden.

Beide Ereignisse waren unterhalb der siebenstufigen internationalen Skala INES einzustufen (Stufe 0).

Alle für die nukleare Sicherheit bedeutsamen Revisionsarbeiten wurden vom Niedersächsischen Umweltministerium und zugezogenen Sachverständigen des TÜV Nord EnSys Hannover, dem Germanischen Lloyd und der Stangenberg und Partner Ingenieurbau GmbH kontrolliert und überwacht.

Foto: Corradox/WP

Überschwemmung: Schwere Zeiten für Rüben und Co

06.06.2013  •  Autor: Extern

Niedersachsen ist geteilt: Während es im Nordwesten des Landes keine übermäßigen Niederschläge in kurzen Zeiträumen gegeben hat, sieht die Situation in den südlichen und südöstlichen Landesteilen vielfach anders aus. Innerhalb von wenigen Tagen fielen zum Teil über 80 Millimeter Niederschlag – mit Gesamtmengen bis zu 220 Millimeter im Mai –, die zu einer Sättigung der Böden bis hin zu Überschwemmungen ganzer Flächen geführt haben.

Feld unter WasserIm Emsland können die Landwirte laut der Landwirtschaftskammer zufrieden sein, allein der Mais ist vergilbt und zeigt damit deutliche Kälteschäden. Er bräuchte jetzt, wie überall, dringend Wärme.

Im Südosten des Landes sind die alles beherrschenden Fragen: Wie schnell zieht das Wasser ab, und wie sehen die Flächen danach aus? Mit Ausfällen muss laut der Kammer in den überschwemmten Gebieten im Kartoffelanbau sowie beim Mais- und Zuckerrübenanbau gerechnet werden. Das Getreide ist geneigt, ebenso das Gras steht oft nicht mehr aufrecht. Ob sich die Kulturen wieder aufrichten, hängt auch vom Wetter der kommenden Tage ab. Zusätzlich bedrohen Krankheiten die Pflanzen: Pilze wie Septoria machen dem Getreide das Leben schwer, die Krautfäule sucht in den durchnässten Dämmen die Kartoffeln heim.

Problematisch sieht es auf den schweren Standorten im südlichen Niedersachsen aus. Hier sind neben Mais besonders die Zuckerrüben betroffen. Nicht nur, dass aufgrund des langen Winters ungefähr drei Wochen später gedrillt wurde und die Pflanzen wegen der darauf folgenden niedrigen Temperaturen noch nicht so weit sind wie sonst um diese Zeit: Auf vielen Flächen bricht durch den Regen die Krümelstruktur der Böden zusammen, in der Folge verschlämmen die Flächen und die Pflanzen stehen buchstäblich wie im Beton. An Wachstum ist dann nicht mehr zu denken. Um die Durchlüftung des Oberbodens zu verbessern und damit auch Sauerstoff in den Boden zu bekommen, kann ein Hackeinsatz die Entwicklung der Bestände vielfach fördern.

Wer sein Grünland dringend hätte mähen müssen, aber wegen des vielen Regens nicht dazu kam, ist in den Niederschlagsgebieten und insbesondere den Hochwasserregionen an den Flüssen wie Leine, Aller, Weser und Elbe vielleicht ganz um den Ertrag gebracht: Zum einen stehen die Flächen teilweise noch unter Wasser oder sind wegen der Nässe nicht befahrbar, zum anderen bleiben nach Überschwemmung möglicherweise Wiesen zurück, die im besten Fall nur vergilbt, im schlimmsten Falle aber verschmutzt und verschlickt sind. Letzteres käme einem Totalausfall gleich. Ein Futterengpass wäre die Folge, die betroffenen Landwirte müssten Futter zukaufen und auf den zweiten Schnitt hoffen.

Foto: © Jörg Schaper

Immer mehr Menschen in Celle sterben an Hautkrebs

06.06.2013  •  Autor: Extern

In den vergangenen Jahren ist es in Deutschland zu einer deutlichen Zunahme des schwarzen Hautkrebses gekommen – immer mehr Menschen sterben an der bösartigen Tumorerkrankung. Die Zahlen des niedersächsischen Landesbetriebs für Statistik bestätigen den Anstieg auch für Celle: Gab es im Jahr 1998 erst zwei Todesfälle, so waren es 2005 schon sieben und 2011 bereits dreizehn. “Auch wenn sich diese Zahlen auf den ersten Blick vielleicht wenig dramatisch anhören, dürfen wir nicht vergessen, dass die meisten dieser Todesfälle vermeidbar gewesen wären”, erläutert Thomas Wiechert von der Krankenkasse IKK classic. “Denn Hautkrebs ist – wenn er früh genug erkannt wird – fast hundertprozentig heilbar”, so Wiechert weiter.

Hauptursache für die zunehmende Zahl der Erkrankungen ist scheinbar das veränderte Freizeitverhalten der Deutschen. Sie würden sich immer häufiger und länger den aggressiven UV-Strahlen der Sonne oder auch im Solarium aussetzen. Laut Angaben der Deutschen Krebshilfe erkranken jedes Jahr in Deutschland etwa 22.000 Menschen an schwarzem Hautkrebs. Besonders häufig betroffen sind Personen mittleren Alters zwischen 45 und 60 Jahre. Das durchschnittliche Alter zum Zeitpunkt der Diagnose ist damit gegenüber anderen Krebsformen vergleichsweise gering.

Dennoch nehmen noch immer zu wenig Menschen das Hautkrebs-Screening wahr, obwohl gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren alle zwei Jahre einen Anspruch auf die kostenlose Früherkennungsuntersuchung durch einen Arzt mit entsprechender Fortbildung (Dermatologen, Hausärzte) haben. Diejenigen, bei denen noch keine Hautkrebs-Früherkennungsuntersuchung durchgeführt wurde, wurden in einer repräsentativen Befragung des Robert Koch-Instituts (GEDA 2010) nach den Gründen für eine Nicht-Teilnahmen befragt: Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, bei sich keine Hautveränderung zu erkennen, gefolgt von Unkenntnis des Angebots. Ein Drittel der Befragten empfindet die Früherkennung als nicht erforderlich.

Kunst & Kultur

Sommerkonzert des Hölty-Gymnasiums

06.06.2013  •  Autor: Extern
10. Juni 2013
18:00

Am Montag, den 10. Juni, um 18.00 lädt das Hölty-Gymnasium zu seinem Sommerkonzert in der Sporthalle der Schule ein. Das Konzert präsentiert einen bunten Querschnitt des musikalischen Treibens an der Schule. Von drei Chören bis zu Instrumentalensembles, von Bläserklassen der Jahrgänge fünf und sechs bis zu fortgeschrittenen Musikern der Oberstufe reicht die Palette der Musikformationen.

Chronik_15Ebenso bunt gemischt ist die musikalische Literatur. Sie passt zur bunt medialen Welt genauso wie zu der Vielfalt an Musikstilen der aktuellen Zeit. Von den Vokalini bis zur Concert Band und vielen weiteren Arbeitsgemeinschaften wurde ein Programm erarbeitet, das bestimmt für jeden musikalischen Geschmack etwas bereit hält. Die Leitung des Abends haben die Musiklehrer Annika Dörner, Burkhard Bertram und Egon Ziesmann. Der Eingang zur Sporthalle befindet sich an der Welfenallee. Der Eintritt ist frei.

Text/Foto: Michael Rücker

Vortrag zu Otto Erich Hartleben – Bestsellerautor aus Celle

06.06.2013  •  Autor: Extern

Auf Einladung der Bibliotheksgesellschaft Celle hielt der aus Celle stammende Literaturwissenschaftler und Antiquar Detlef Gerd Stechern im Museumscafé einen anregenden Vortrag mit Lesung über Otto Erich Hartleben, der am Ende des 19. Jahrhunderts nicht nur ein gefeierter Bestsellerautor war, sondern mit seinen Werken auch zu Reichtum kam.

20130604_27Der 1864 in Clausthal geborene Hartleben war früh verwaist und durchlebte eine schwierige Jugend. Der begabte und sensible Junge war wenig bereit, sich Autoritäten unterzuordnen, was natürlich zu massiven Problemen in der Schule führte. Der mit der Erziehung überforderte Großvater schickte den Enkel zunächst auf ein Gymnasium in Jever. Otto Erich Hartleben erwies sich auch dort als schwer erziehbar, wurde der Schule verwiesen und besuchte zwischen 1881 und 1885 das Gymnasium in Celle, das heutige Ernestinum. In diese Celler Zeit fielen erste schriftstellerische Versuche. Es entstanden Dramen und Satiren, eine kritische Sicht der gesellschaftlichen Verhältnisse bildete sich heraus. Hartleben gehört mit zu den Schriftstellern des Naturalismus.

In der Celler Zeit hatte er im damaligen Hotel Sandkrug einen literarischen Zirkel gegründet, auch zu fröhlicher Zecherei, und es zeigen sich bereits Ansätze von Alkoholismus. Nach dem Abitur studierte Hartleben Jura, erkannte aber bald seine eigentliche Profession und lebte dann als freier Schriftsteller. Er entwickelte sich zum Meister der kleinen Erzählung und der Satire. Stechern belegte dies durch Texte anschaulich. Hartleben arbeitete sehr genau, feilte lange an seinen Texten. Er legte in seinen Manuskripten großen Wert auf eine schöne Schrift und verwendete nur edelstes Papier, man kann ihn als Kalligraphen bezeichnen.

Der bekannte Verleger Samuel Fischer schätzte den jungen Schriftsteller auch persönlich und brachte dessen Werke heraus. Das 1900 erschienene Schauspiel „Rosenmontag. Eine Offizierstragödie“ entwickelte sich zu einem Bestseller. Das Drama wurde 1955 mit Willy Birgel und Dietmar Schönher in den Hauptrollen verfilmt.

Hartlebens exzentrische und bizarre Lebensweise, die wenig Rücksicht auf gesellschaftliche Konventionen nahm, führte dazu, dass sich bald viele Anekdoten um seine Person rankten. Detlef Stechern stellte eine Reihe von amüsanten Beispielen vor. Ein anregender und unterhaltsamer Abend im Museumscafé. Die Bibliotheksgesellschaft will die Veranstaltungsreihe zur „Literaturstadt“ Celle im Herbst fortsetzen.

Text/Foto: Gunter Thies

Rockkonzert in Lobetal

06.06.2013  •  Autor: Extern
8. Juni 2013
16:00

Die dänische „Jacob Jensen Band“ (früher „Popcorn“) gibt am Samstag, 8. Juni, ein Konzert in der Aula der Lobetalarbeit. Mit am Start ist die Band SputniX aus Celle. Gemeinsam gestalten sie ab 16.00 Uhr ein mehrstündiges Rockevent. Der Eintritt beträgt 6,00 Euro. Die Lobetal Aula ist am besten vom Garnseeweg aus zu erreichen.

Text: Markus Weyel

“Communauten”: Museums-Melange stellt neues Projekt im Bomann-Museum vor

04.06.2013  •  Autor: Extern
6. Juni 2013
15:30

Am kommenden Donnerstag, dem 6. Juni, stellt Museumspädagoge Uwe Rautenberg um 15.30 Uhr bei der nächsten Museums-Melange ein neues Projekt im Bomann-Museum vor. Seit 2008 ermöglicht das von der Stiftung Niedersachsen, geförderte Erkundungsprogramm Communauten landesweit Projekte für Kinder und Jugendliche. Das Celler Projekt finde-DEINEN-tag.de wurde als Förderprojekt 2012 ausgewählt und ist nun am Start. Ziel ist es, einen Celler Stadtkalender zu erstellen.

Communauten1Am Ende der Kurzführung besteht wie immer die Gelegenheit zum Austausch bei Kaffee und Kuchen im Museums-Café. Die Veranstaltung inkl. Bewirtung kostet 6,50 EUR. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, es wird eine Anmeldung unter der Telefonnummer 05141 12-544 empfohlen.

„Als wär’s ein Stück von mir…“ – Lesung im Bomann-Museum erinnert an Carl Zuckmayer

03.04.2013  •  Autor: Extern
30. November -0001 00:00 bis 29. Mai 2038 00:00

Am Dienstag, dem 9. April präsentiert das Bomann-Museum um 19 Uhr eine Lesung zur Erinnerung an den Schriftsteller Carl Zuckmayer. Er sorgte mit seinem Erstlingsdrama „Der fröhliche Weinberg“ 1926 für einen Theaterskandal sondergleichen. Mit dem „Hauptmann von Köpenick“, dem Widerstandsdrama „Des Teufels General“ oder dem Roman „Die Fastnachtsbeichte“ ist er längst zum Klassiker der deutschen Literatur geworden. Vor wenigen Jahren wurden aus seinem Nachlass literarische Portraits veröffentlicht, die er als Emigrant in den USA von Künstlerpersönlichkeiten in Hitler-Deutschland als Dossier für den amerikanischen Geheimdienst geschrieben hat.

Sport

Tischtennis: Westerceller Nachwuchsspieler qualifizieren sich für die Bezirksrangliste

06.06.2013  •  Autor: Extern

Vor Kurzem stand für sieben Westerceller Spieler die Qualifikation zur Bezirksrangliste Mitte Juni an. Während in der Jugendkonkurrenz David Walter und der Neuzugang der ersten Herren, Viet Pham Tuan (bis zur Landesrangliste) sowie Carolin Oelker, Max Palett und Laurids Wetzel freigestellt waren, mussten sich Vanessa Felix, Felix Losch und Tim Dümeland noch beweisen.

VfL NachwuchsFelix gab trotz Materialumstellung im gesamten Turnierverlauf lediglich einen Satz ab und belegte souverän Platz 1 in ihrer Vorrundengruppe. Für Dümeland und Losch reichte es leider nicht. Während Losch knapp auf Platz vier landete, hatte Dümeland nach Platz 3 in seiner Gruppe noch die Chance über das KO-Feld einen Platz zu ergattern. In einem hochklassigen Spiel unterlag er jedoch Dennis Lockhoff (TSV Altenbruch) nach fünf umkämpften Sätzen und verpasste so die Bezirksranlistenqualifikation. Einen kleinen Trost gab es zumindest noch: Beide nahmen den Pokal für die errungene Meisterschaft in der Bezirksliga Jungen entgegen, den die 1.Jugend vor wenigen Wochen erspielen konnte und damit kommende Saison wieder in der Niedersachsenliga Jugend spielen wird.

In der Schüler-B-Konkurrenz starteten Felix Siemann und Tim Nguyen. Beide belegten letzten Endes Platz 5, wobei Siemann durch zwei 5-Satz-Niederlagen gegen den Dritt- und Viertplatzierten jedoch auch Chancen auf die KO-Runde besaß.

Julius Feldt, Lukas Krause und abermals Dümeland gingen bei den A-Schülern in ihren Gruppen als Favoriten ins Rennen. Während Feldt und Krause bereits vor dem letzten Spiel als Gruppensieger feststanden, kam es im Spiel Dümeland gegen Lorenz Thaden (MTV Brackel) zum Showdown, da beide zum letzten Spiel ohne Niederlage antraten. Zunächst fand Dümeland kein Mittel um das sichere Blockspiel Thadens zu überwinden und lag schnell mit 0:2 im Hintertreffen. Durch zwei knappe 11:9-Siege musste nun auch hier der 5.Satz entscheiden. Trotz 0:4-Rückstand kämpfte sich Dümeland wieder zurück ins Spiel und verwandelte seinen zweiten Matchball zum 11:8.

Damit stellt der VfL Westercelle in den drei vertretenen Konkurrenzen insgesamt sieben der 30 teilnehmenden Spieler. In der A-Schüler-Konkurrenz tummeln sich sogar gleich fünf Spieler aus dem Kreis Celle, da sich zu den Westerceller Spielern noch Stamos Nikolaou und Fabian Dahl vom TuS Lachendorf gesellen werden, die beide vorab nominiert waren. Walter ist auch in dieser Konkurrenz bis zur Landesrangliste freigestellt.

Text/Foto: Lukas Brinkop

Katholische Grundschule siegt bei Altstädter Fußballturnier

06.06.2013  •  Autor: Extern

Gestern wurde zum sechsten Mal das Fußballturnier der Altstädter Grundschule ausgerichtet. In diesem Jahr trafen wieder die 1. und 2. Klassen aus sechs Celler Grundschulen aufeinander, um auf dem DFB-Minispielfeld der Altstädter Schule den Pokal auszuspielen.

Fussballturnier  (20)Seit der Eröffnung des Spielfeldes im Juli 2008 hat sich dieses Event zu einer großartigen Attraktion entwickelt. Neben den Gastgebern spielten die Grundschulen Blumlage, Nadelberg, Waldweg, Neustadt und die Katholische Schule um den begehrten Pokal.

Jede Schulmannschaft besteht aus vier Feldspielern und einem Torwart und spielte jeweils 2×5 Minuten. Die Kinder wurden auch dieses Mal von ihren Mitschülern, Lehrkräften und Eltern angefeuert. Der Anstoß erfolgte durch Stadtrat Stephan Kassel.

Die Blumläger Grundschule lag mit einem Punkt Abstand vor der Altstädter Schule auf Platz 4. Die Neustädter erreichte leider nur Platz 6, Waldweg belegte den 3. Platz, Nadelberg den 2. und die Katholische Grundschule erreichte Platz 1.

“Die Mädchen und Jungen der 1. und 2. Klassen haben super gekämpft und fair gespielt”, so Martina Smutek, Schulleiterin der Altstädter Grundschule.

Am Ende des Turniers erhielten alle teilnehmenden Kinder kleine Präsente. Platz 1-3 erhielt zusätzlich einen Fußball.

Für die Verpflegung sorgten die Grundschuleltern der Altstädter Schule. Ein umfangreiches Kuchenbuffet und Getränke warteten auf die Zuschauer und Spieler. Der Erlös kam auch in diesem Jahr dem Schulverein zugute.

Zwischen den Spielen wurde ein buntes Rahmenprogramm von den Betreuern aus dem Ganztagsbereichs der Altstädter Schule angeboten. Familienangehörige und Geschwisterkinder verbrachten somit einen schönen Familiennachmittag auf dem Schulgelände.


[Zeige als Diashow]


fussballturnier-1


fussballturnier-10


fussballturnier-11


fussballturnier-12


fussballturnier-13


fussballturnier-14


fussballturnier-15


fussballturnier-16


fussballturnier-17


fussballturnier-18


fussballturnier-19


fussballturnier-2


fussballturnier-20


fussballturnier-21


fussballturnier-22


fussballturnier-23


fussballturnier-24


fussballturnier-25


fussballturnier-26


fussballturnier-27












12►

Text: Bianka Kittel
Fotos: Peter Müller

TC Winsen: Kostenloses Schnuppertraining 2013

21.04.2013  •  Autor: Extern
29. April 2013 14:00 bis 26. August 2013 19:00

Tennis beinhaltet Sport, Spiel, Freude und Geselligkeit. Aus diesem Grund möchte der TC Winsen diese attraktive Sportart interessierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen näher bringen und bietet in diesem Sommer ein kostenloses Schnuppertraining an.

Schnuppertennis_PlakatA4 Schnuppertraining_Kinder

Im Aktionszeitraum vom 29.04.2013 bis zum 26.08.2013 ist jeden Montag der Trainingstag. Für Kinder und Jugendliche findet das Schnuppertraining von 14 – 17 Uhr und für Erwachsene von 17 – 19 Uhr statt. Martin Scholtz und Pawel Liniewski von der STOP and LOB Tennisschule sind vom deutschen Tennisbund anerkannte hauptberufliche und lizensierte Trainer und für die Durchführung zuständig. Tennisschläger können leihweise zur Verfügung gestellt werden. Der TC Winsen freut sich über jeden Interessierten.

Anmeldungen können entweder beim Sportwart des TC Winsen, Friedel Büker – Telefon: 05143-91 24 25, f.bueker@tennisclub-winsen.de oder direkt bei der STOP and LOB Tennisschule, Telefon: 05084 – 1800, info@stopandlob.devorgenommen werden. Spontanes Vorbeischauen ist ebenfalls möglich.

Mit seiner über 60-jährigen Geschichte zählt der Tennisclub Winsen/Aller zu den Traditionsvereinen der Südheide, seine engagierten Mitglieder sorgen für ein aktives Clubleben. Die Clubanlage ist ruhig und attraktiv im Gildesweg in Winsen (Aller) gelegen.

Text/Fotos: Andrea Lyß

Nächste Termine


Fatal error: Call to undefined function rs_event_list() in /www/htdocs/w00b1729/wordpress/wp-content/plugins/post2printhtml/events.inc.php on line 76