Drucken
CelleHeute - schneller informiert

Vor Ort

Ab 16. Mai fällt im Online-Auktionshaus der Hammer

13.05.2013  •  Autor: Extern
16. Mai 2013 12:00 bis 26. Mai 2013 12:00

Auf Gucken folgt Kaufen: Ab kommendem Donnerstag, den 16. Mai, wird es ernst im Online-Auktionshaus der Stadt Celle. Mehr als vier Wochen konnten Neugierige die rund 200 Exponate über www.celle.de oder www.sonderauktionen.net in Augenschein nehmen. Darunter Touren- und Jugendräder, Mountainbikes, Handys, Schmuck und vieles mehr. Nun gilt es, das anvisierte Lieblingsstück auch tatsächlich zu ersteigern.

Mitmachen ist nicht schwer. Nach dem Vorbild des „Holländischen Blumenmarktes“ läuft die Versteigerung im Rückwärtsverfahren. Das heißt, das Angebot beginnt beim Höchstpreis. Dieser reduziert sich in einem festen Takt bis zum Mindestgebot. Dabei sind gute Nerven gefragt, denn nur wer rechtzeitig „klickt“ erhält den Zuschlag.

Die Neuerwerbung kann anschließend im Fundbüro des Neuen Rathauses, Raum E55, gegen Barzahlung abgeholt werden. Handys, Uhren und Schmuck werden, wenn gewünscht, gegen Übernahme der Versandkosten bundesweit verschickt. Die Versteigerung endet am Sonntag, den 26. Mai.

Rathaus wird zum Auktionshaus – Stadt startet erneut Online-Versteigerung

16.04.2013  •  Autor: Extern
16. Mai 2013 17:00 bis 26. Mai 2013 17:00

Einmal mehr wird das Rathaus zum Auktionshaus. Nach der erfolgreichen Online-Versteigerung im vergangenen Herbst, kommen nun erneut rund 200 Exponate aus dem städtischen Fundbüro unter den virtuellen Hammer.

Im Angebot sind diesmal Touren- und Jugendräder, Mountainbikes, Handys, Kameras, Kleidung, Uhren und Schmuck sowie Taschen, Regenschirme und vieles mehr. Alles Dinge, die innerhalb der gesetzlichen Frist von ihren rechtmäßigen Eigentümern weder vermisst noch zurückgefordert wurden. Ab Donnerstag, 18. April, können Interessierte einen ersten Blick riskieren. Der Weg zum Online-Auktionshaus führt entweder direkt über die Startseite der städtischen Homepage www.celle.de oder www.e-fund.eu.

Die eigentliche Versteigerung auf dem Portal www.sonderauktionen.net startet dann am Donnerstag, 16. Mai, 17 Uhr, und endet am Sonntag, 26. Mai, ebenfalls um 17 Uhr.

Ersteigert wird auch diesmal wieder im „Rückwärtsverfahren“. Begonnen wird beim Höchstpreis, der sich im festen Takt zum Mindestangebot reduziert. Der rechtzeitige „Klick“ sichert den Zuschlag.

Die neu erstandene Habe kann dann gegen Barzahlung bei Nadine Hase im städtischen Fundbüro abgeholt werden. Anlaufstelle: Neues Rathaus, Erdgeschoss, Raum E 55. Uhren, Schmuck und Handys werden – gegen Übernahme der Versandkosten – auf Wunsch auch bundesweit verschickt.

Rathaus & Politik

CelleHeute.TV: Rat verdoppelt Ausgabe-Budget zum Sparen

16.05.2013  •  Autor: Peter Fehlhaber

Der Rat hat heute gegen die Stimmen der Unabhängigen und Die Linke./BSG beschlossen, anstelle 50.000 Euro gleich 100.000 Euro in die Hand zu nehmen. Grund: Der Rat will sparen. Klingt komisch? Ist aber so. Weil das viele Bürger auch nicht verstehen, haben wir vor der Ratssitzung nachgefragt. Die Antworten sehen Sie in CelleHeute.TV. Gegenüber CelleHeute erklärte Dirk Greskowiak von der “Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement”, noch gar keinen Auftrag zu haben – er also nicht sagen könne, wie hoch der Aufwand tatsächlich sei. Damit sind auch 100.000 Euro “nur ein Platzhalter, man hätte auch 1 Euro sagen können”, so ein Ratsmitglied. Klingt komisch? Ist aber so.

CHTV-RatSparenDen Sachverhalt stellt die Stadt Celle wie folgt dar, ungekürzt und unkommentiert:
Am 20. März 2013 fand ein erstes Gespräch mit dem Geschäftsbereichsleiter der KGSt statt. Dabei wurden die Hintergründe und Erwartungen der Beauftragung erläutert. Vor dem Hintergrund der Erfahrungen der KGSt in der Zusammenarbeit mit über 1.700Mitgliedskommunen, der Auswertung der Konsolidierungsprogramme verschiedener Kommunen und der eigenen Beratungsarbeit empfiehlt Herr Greskowiak, den Haushaltskonsolidierungsprozess als Gesamtpaket zu betrachten, um so die damit verbundenen Lasten möglichst gleichmäßig zu verteilen. Vor diesem Hintergrund bietet Herr
Greskowiak als Serviceleistung an, vor dem Rat am 16.05.2013 über Gelingensbedingungen von Konsolidierungsprozessen zu referieren und den Ratsmitgliedern für Fragen zur Verfügung zu stehen.

Aus Sicht der Verwaltung sollte das Angebot angenommen werden, weil damit bestehende Erwartungshaltungen direkt abgeglichen werden können.

Im Falle einer Beauftragung der KGSt schlägt Herr Greskowiak folgende Arbeitsschwerpunkte vor:
1. Überprüfung der Strukturen und Prozesse der Verwaltung
Dabei sollen die Bedingungen der Leistungserbringung überprüft und nicht zuletzt mit dem Erfahrungswissen der KGSt vor dem Hintergrund der bisherigen Beratungsarbeit abgeglichen werden. Für die Bewertung steht u. a. eine Liste mit über siebenhundert Konsolidierungsmaßnahmen zur Verfügung, die bundesweit aus Kommunen zusammengestellt wurde. Mit dieser Betrachtung wird auch die Frage verknüpft, inwieweit eine Weiterentwicklung der Stadt zur Gewährleistungskommune, d. h. Sicherstellung einer Leistung ggf. durch andere, angezeigt ist. In einer solchen
Betrachtung wären neben der Kernverwaltung auch die Betriebe wie der Bauhof einbezogen.

Der Einbezug des politischen Systems der Verwaltung in die Betrachtung verbessert nicht zuletzt die Glaubwürdigkeit. So sind aus Sicht der KGSt Effizienz- und Effektivitätsbetrachtungen auch zur Größe des Rates und des Verwaltungsausschusses, zur Anzahl der Ausschüsse und ihrer Funktionen sowie zum System Ortsräte erforderlich.

2. Überprüfung der Ober- und Fachziele und deren Anpassung Nach erster Einschätzung sieht die KGSt hier größeren Diskussions- und Reduktionsbedarf. Die Zielstruktur ist wesentliche Voraussetzung für die Betrachtung der Aufgabenstruktur im Rahmen einer Aufgabenkritik. Das bisherige System lässt eine Priorisierung auf einige wenige wichtige Politikfelder noch nicht erkennen.

3. Überprüfung der Aufgabenstruktur der Stadt
Wenn die Ober- und Fachziele auf einige wenige wichtige Politikfelder reduziert sind, wäre es aus Sicht der KGSt möglich, die Aufgaben daran anzupassen. Die damit verbundenen Auswirkungen auf die Bevölkerung lässt sich nach den Erfahrungen der KGSt besser vermitteln, wenn zuvor der Rat und die Verwaltung ihren Teil zur Konsolidierung beigetragen haben (siehe Ziff. 1).

4. Wirtschaftliche Betätigung
Die KGSt hat keine eigene Fachkompetenz, um steuerrechtliche oder handelsrechtliche Fragen verbindlich beantworten zu können. Sie müsste externe Experten hinzuziehen. Deshalb schlägt Herr Greskowiak vor, bei diesem speziellen Rechtsbereich ggf. Wirtschaftsberatungsgesellschaften zu beauftragen.

Abgleich mit dem Antrag 3/2013
Wie im nachstehenden Abgleich dargestellt, sieht die Verwaltung mit dem Vorschlag zur Vorgehensweise der KGSt den Antrag in seinen wesentlichen Teilen berücksichtigt.
KGSt-Vorschlag
Überprüfung (ggf. Veränderung) der kommunalen Aufgaben einschließlich
ihrer Steuerung und Bewältigung
Ziffer 3
Überprüfung (ggf. Veränderung) der vom Rat beschlossenen Fach- und
Oberziele
Ziffer 2
Prüfung einer Erhöhung der Erträge aus Tochter- und
Beteiligungsgesellschaften
Ziffer 4
Verringerung laufender Aufwendungen durch
 strikte Stellenbewirtschaftung,
 Reduktion von Sach- und Dienstleistungen sowie
 Transfer- und sonstigen Aufwendungen,
Ziffer 1Seite 3 von 3
 Ausgliederung von selbst erbrachten Leistungen, Teilbetrieben oder
Betrieben an private Betreiber
Reduzieren der geplanten Investitionen auf 70 bis 80 Mio. € für die
Jahre 2014 bis 2017
Ziffer 2 und 3
Abbau der Verschuldung durch
 Verkäufe von Sach- und Finanzanlagevermögen
 Ausgliederung von Eigenleistungen und –betrieben
unter Beachtung der genannten Prämissen
Ziffer 1 bis 4

Kosten
Unabhängig von der Frage, ob die KGSt beauftragt wird oder nicht schätzt der Geschäftsbereichsleiter aufgrund seiner Erfahrung den erforderlichen finanziellen Aufwand deutlich höher ein. Aus diesem Grund schlägt die Verwaltung vor, für die Umsetzung des Ratsbeschlusses zum Antrag Nr. 3/2013 die bisher bereitgestellten Mittel mindestens zu verdoppeln.

Vergabe
Vor einer Vergabe des Auftrages müssen die vergaberechtlichen Aspekte noch abschließend geprüft werden.

Umfrage in CelleHeute.TV

Oliver Müller: “Von der Dienstleistungskommune zur Stadt als Konzern”

16.05.2013  •  Autor: Extern

Zur Bestellung eines Gutachtens der KGSt im Rahmen der Haushaltskonsolidierung hielt Oliver Müller heute im Stadtrat für die Fraktion “Die Linke / BSG” folgende Rede. Wir geben diesen ungekürzt und unkommentiert wieder (andere Beiträge liegen uns nicht vor):

buerger-muelleres gilt das gesprochene Wort

“[Anrede]

ich denke, Sie kennen den Mythos von der »Büchse der Pandora«: Einmal geöffnet entweichen ihr alle möglichen Übel. Das kam mir in den Sinn, als ich gelesen habe, wie sich die KGSt ihren Arbeitsauftrag in Celle vorstellt.

Hier geht es nicht mehr nur darum, einen “Sparkommissar” zu beschäftigen, der sich jede Einnahme- und Ausgabeposition mal anschaut. Hier geht es augenscheinlich um einen radikalen Umbau der Kommune. Der dabei zentrale Begriff lautet: »Gewährleistungskommune«.

Das bedeutet kurz gesagt nichts anderes, als dass die Stadt Leistungen am besten nicht mehr selbst erbringt, sondern von Dritten erbringen lässt. Und das beinhaltet gleichzeitig die Wende von einem Leitbild der “Dienstleistungskommune” hin zu einem Leitbild von der “Stadt als Konzern”.

Gablers Wirtschaftslexikon definiert das so:

[Zitat] “Im Leitbild der Gewährleistungskommune ziehen sich Staat und Verwaltungen auf Kernaufgaben zurück. Sie gewährleisten nur noch, dass bisher öffentliche Aufgaben überhaupt erledigt werden. Ihnen obliegt es primär, Märkte zu schaffen und für die Aufgabenwahrnehmung deren Funktionsfähigkeit zu gewährleisten. Der Gewährleistungsstaat hängt somit unmittelbar mit Privatisierung, Deregulierung, aber auch Regulierung zusammen.” [Zitat Ende]

Wir erleben seit Jahren, dass – gefördert auch durch die europäische Union – traditionelle kommunale Monopole durch Marktöffnung beseitigt werden. Das betraf die Energieversorgung, das betraf den ÖPNV. Und das soll bekanntlich bald auch die Trinkwasserversorgung betreffen.

Aber selbstverständlich ist das nicht alles: Gut 90 % aller kommunalen Dienstleistungen könnten ausgelagert und an Private vergeben werden, heißt es. Und genau darin besteht das Ziel der “Gewährleistungskommune”.

Und wenn alles, was nur irgendwie Gewinn bringen kann, ausgelagert ist – in der Regel in GmbHs mit städtischer Beteiligung – dann sind wir bei der “Stadt als Konzern”, oder wie es im KGST-Sprech heißt: der “kommunalen Gewährleistungsholding”.

Schon heute haben die Städte ein Gestrüpp an Beteiligungen an GmbHs, an Zweckverbänden oder halten – wie die Stadt Celle – Aktienvermögen. Celle hat sich vor einiger Zeit dazu entschlossen, ein so genanntes Beteiligungsmanagement einzuführen. Im letzten Beteiligungsbericht findet sich dort dann auch nicht von ungefähr der Begrifft von der “Stadt als Konzern”.

Die Leitung dieses Konzerns hat dann der “Verwaltungsvorstand”, also der Oberbürgermeister und seine Dezernent_innen. Dem Rat bliebe entsprechend die Rolle des Aufsichtsrats, damit also nur noch eine Kontrolltätigkeit, vielleicht noch eine Beratungsfunktion des Vorstands. Im Grunde genommen aber brauchen wir den Stadtrat nicht mehr – zumindest nicht in der derzeitigen Größe. Und Orträte – wozu noch? Insoweit hat es eine zwingende Logik, wenn die gewählten Selbstverwaltungsorgane reduziert werden sollen.

Die Gemeinwohlverpflichtung, die heute noch bei der Erbringung städtischer Leistungen Vorrang hat, schwindet zugunsten einer Strategie der Gewinnabführungen an den Mutterkonzern, als den sich die Stadt dann versteht.

Sie merken: Wir halten absolut nichts von dieser Umbaustrategie. Dabei kommt alles unter die Räder, was wir uns unter einer lebendigen und transparenten “Bürgerkommune” vorstellen.

Ich denke, dass etliche von Ihnen das ähnlich sehen. »Sparen« – ja. Aber radikale Veränderungen, die »Privatisierungen« als Allheilmittel sehen? Ich glaube nicht, dass Sie das wirklich wollen.

Die andere Frage: Brauchen wir einen »Kommissar« zum »Sparen«? Wenn man sich anschaut, dass trotz der Wehklagen rund um den letzten Haushalt jetzt Mehrheiten zustande gekommen sind dafür, Silbermedaillen für Gäste aus den Partnerstädten anschaffen – der Kauf eines Ruderbootes für vage Celler Olympia-Hoffnungen mit 10.000 Euro zu unterstützen, könnte denken: JA – die brauchen Hilfe.

Ich meine NEIN. Weil: Wir wissen, dass uns die KGSt genau auch solche Ausgaben als »überflüssig« auflisten wird. Das wissen wir. Dafür brauchen wir kein teures Gutachten. Am Ende geht es immer um Entscheidungen, die der Rat zu treffen hatte. Um politische Verantwortung. Die wollen wir behalten und wahrnehmen. Und wenn die Bürgerinnen und Bürger die Ausgaben für »Gastfreundschaft« oder eine einmalige Förderung von »Spitzensport« überflüssig finden, sollen sie sich bitte einmischen.

Meine These ist: 90 % jener Einsparpotenziale, die die KGSt finden wird, findet das Rechnungsprüfungsamt schneller und einfacher. Aber: Für wiederum 90 % dieser Vorschläge findet sich am Ende keine politische Mehrheit.

Was folgt daraus? Machen wir heute mal eine effektive Sparanstrengung: Sparen wir uns dieses Gutachten.

Ein Letztes:

Die Stadt hat zuletzt ihre Einnahmesituation deutlich verbessert – mit unserer Zustimmung. Klar ist auch, dass zu kommunalpolitischer Verantwortung so etwas gehört wie Aufgabenkritik. Dazu gehört für uns der Verzicht auf das überflüssige Projekt Nordwall/Neumarkt. Dazu gehört der Verzicht auf das Garnisonmuseum. Dazu gehört, die millionenschwere Subventionierung der Städtischen UNION endlich mal wieder auf den Prüfstand zu stellen.

Ich denke, damit wären wir schon sehr nah bei einem ausgeglichenen Haushalt – und das ist ja der Sinn der Übung. Wir brauchen keinen teuren “Sparkommissar” – und was wir noch weniger brauchen, ist der Umbau der Stadt zum Konzern.

Deshalb: Lassen Sie die »Büchse der Pandora« am besten einfach zu. Denn wie Sie wissen, kommt auch beim zweiten Öffnen nicht viel mehr heraus als Hoffnung.

Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit.”

SPD Celle stellt Antrag zu Austauschprogrammen

16.05.2013  •  Autor: Extern

„Das Miteinander der Menschen verschiedener Länder ist ein zentraler Baustein für Europa“, war das Fazit der Diskussion während der dreitägigen Städtepartnerschafts-Jubiläen mit Kwidzyn und Meudon. „Der Kontakt sollte direkt zwischen den Bürgern entstehen“, waren sich die VertreterInnen der drei Städte einig. Nun hat die SPD-Fraktion einen Antrag gestellt, der einen weiteren Schritt in diese Richtung geht. Jens Rejmann, Beigeordneter im Rat der Stadt Celle, will prüfen lassen, welche Austauschprogramme im Berufsbildungssektor für Schüler/Auszubildende mit und aus den Partnerstädten der Stadt Celle entwickelt und realisiert werden können.

Antrag 39-2013

„Anlässlich der Diskussion über die Belebung und Fortentwicklung der städtepartnerschaftlichen Beziehungen ist einmal mehr betont worden wie wichtig Begegnungen, Informationsaustausch und kulturelle Erfahrungen von insbesondere jungen Menschen aus den Partnerstädten sind“, begründet Rejmann den Antrag.

„Ein Berufsorientiertes Austauschprogramm für junge Menschen aus den Partnerstädten Celles kann deshalb einen wichtigen Beitrag zur Stabilität und Weiterentwicklung der Städtepartnerschaften leisten und den europäischen Gedanken der Zusammenarbeit auf praktische Weise fördern und stärken“, ist sich auch Katja Hufschmidt-Bergmann, Fraktionsgeschäftsführerin sicher. „Entsprechende Finanzierungsmöglichkeiten gibt es durch europäische Jugendaustauschprogramme. Auch ist zu prüfen, ob die Freundschaftspartnerstadt Batman einbezogen werden kann.“

Rejmann stellt sich dabei 4-wöchige Verwaltungspraktika, Ausbildungsmodule im Handwerk sowie in Dienstleistungsbereichen wie das Hotelgewerbe vor. „Es gibt schon Erfahrungen der Berufsschulen in Celle über europäische Austauschprogramme für Sozialpädagogen und in den Dienstleistungsberufen. Handwerkskammer, IHK und DEHOGA sind weitere mögliche Kooperationspartner und Fachinformationen sind aus dem niedersächsischen Kultusministerium abzurufen“, führt der Antragsteller weiter aus.

Otte spricht am Donnerstag im Bundestag zur Neuausrichtung der Bundeswehr

14.05.2013  •  Autor: Extern
16. Mai 2013
09:00 bis 11:00

Der heimische Bundestagsabgeordnete Henning Otte (CDU) wird am kommenden Donnerstag, 16. Mai, im Plenum des deutschen Bundestages eine Rede zur Neuausrichtung der Bundeswehr halten. Zwischen 9.00 und 11.00 Uhr wird sich der Deutsche Bundestag mit der Neuausrichtung der Bundeswehr beschäftigen.

Style: "1"Einer 20-minütigen Regierungserklärung des Bundesministers der Verteidigung, Dr. Thomas de Maizière, folgt die Aussprache im Parlament und die Debatte über die Bundeswehr als Einsatzarmee im Wandel. Henning Otte wird als Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages über den Stand der Neuausrichtung berichten und einen Ausblick für die Bundeswehr darlegen. Auch als Wahlkreisabgeordneter einer Region, in der die Streitkräfte auch nach der Neuausrichtung stark vertreten sind, unterstütze Henning Otte die Belange der Bundeswehr vor Ort und im politischen Berlin.

Die Debatte kann live auf Phoenix verfolgt werden.

Bildung & Gesellschaft

Mende empfängt Ernestinum-Austauschschüler aus Meudon

16.05.2013  •  Autor: Extern

Heute Vormittag empfing Celles Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende Austauschschüler aus der französischen Partnerstadt Meudon. Begleitet werden die 26 Jugendlichen auf diesem Schüleraustausch von ihren Lehrern, Madame Le Meur und Monsieur Jacquet sowie dem Schulleiter Monsieur Garde.

Ernes Meudon1 Ernes Meudon2Foto 1 Foto 3

Die französischen Gäste erwidern damit den Besuch einer Schülergruppe des Gymnasiums Ernestinum im April dieses Jahres. Erika Boll-Wagner, Organisatorin und Betreuerin des Austauschs, freut sich über diesen bereits zweiten Schüleraustausch mit der französischen Partnerstadt in Folge.

Die Austauschschüler haben eine der Gartenbänke im Atrium des Ernestinums gestaltet, um damit auch ein dauerhaftes Zeichen der Verbundenheit zu hinterlassen. “Die Flaggen der verschiedenen Nationen, mit denen das Ernestinum sich im Schüleraustausch befindet, sollen den hohen Stellenwert zum Ausdruck bringen, den der internationale Austausch und die Offenheit anderen Kulturen gegenüber am Gymnasium Ernestinum besitzt”, so Margot Gall-Beermann, betreuende Lehrerin der Schule.

„Wir wünschen uns, dass das Kennenlernen der jeweils anderen Kultur und Mentalität nicht nur die langjährige Städtepartnerschaft festigt, sondern auch die Idee der europäischen Einheit belebt“, so Erika Boll-Wagner. Seitens der französischen Kollegen bestehe ein sehr großes Interesse daran, dass deutsche Schulsystem kennenzulernen. Dem Schulleiter, Monsieur Garde, sei dabei besonders an einem Erfahrungsaustausch mit seinen deutschen Kollegen Peter Mack und Jörg Mollenhauer über Fragen der Schulleitungsorganisation und den Ablauf des Zentralabiturs gelegen.

Neben dem Erleben des deutschen Schulalltags erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Besuchsprogramm, u.a. eine Stadtführung durch Celle. Auch ein Besuch der Gedenkstätte Bergen-Belsen wird stattfinden. Daneben sind Tagesausfüge nach Hannover und nach Hamburg geplant.

 

Einsatzübung des 2. Zuges der FFW Winsen (Aller)

16.05.2013  •  Autor: Extern

Der 2. Zug der Freiwilligen Feuerwehr Winsen (Aller) hat vor Kurzem einen Übungseinsatz durchgeführt: Bei einem Flächenbrand wird eine Personen in einem Gebäude-ähnlichen Objekt vermisst. Diese Thematik umfasse ein großes Einsatzspektrum, das vom Löschen des Flächenbrandes bis hin zum Retten und Bergen von vermissten Personen durch die Atemschutzgeräteträger reiche.

Uebung FW Winsen1Uebung FW Winsen3 Uebung FW Winsen2

Gegen 19:40 Uhr alarmierte der Zugführer Heiko Behr den 2. Zug der Freiwilligen Feuerwehr Winsen (Aller). Er gab den unter Einsatzbedingungen anrückenden Feuerwehrmännern die Aufträge für die Übung. Es galt einen Flächenbrand hinter dem Eiscafé Zuliani zu bekämpfen.

Das Tanklöschfahrzeug mit dem Gruppenführer Detlef Mönnich übernahm die Brandbekämpfung mit 2 C-Rohren hinter dem Gebäudetrakt. Das Löschgruppenfahrzeug mit Gruppenführerin Kathrin Halunka stellte die Wasserversorgung für das TLF (Tanklöschfahrzeug) sicher und unterstützte mit Personal den Atemschutzauftrag im Verlauf der Übung.

Während des Anlaufens der Maßnahmen kam der Besitzer des Eiscafés zum Einsatzleiter Behr und berichtete von drei Personen, die in einem Gebäude-ähnlichen Objekt vermisst wurden. Diese Aufgabe wurde Marvin Theilmann als Gruppenführer der Atemschutzgruppe zugeteilt, die den 2. Zug mit dem Rüstwagen unterstützten. Die drei Personen wurden von den Atemschutzträgern unter Einsatz der Schleifkorbtrage gerettet.

Nach ca. 90 Minuten wurde die Übung beendet. In der anschließenden Nachbesprechung erläuterte Heiko Behr die Übungslage und deren erforderlichen Maßnahmen. Allen Beteiligten habe dieser Zugdienstabend wieder viel Neues gebracht und das Wissen wurde wieder aufgefrischt.

Ein Dank geht an die “verletzten” Darsteller Wolfgang Frühauf, Julian Potthoff und Fabian Theilmann; an den Atemschutzgruppenführer Marvin Theilmann und an die Kameraden/innen des 2. Zuges, die mit Elan ihr Ehrenamt ausübten. Auch der Familie Zuliani wurde im Namen des 2. Zuges ein großer Dank ausgesprochen.

Weitere Informationen rund um die Feuerwehr Winsen (Aller) erhalten Sie unter: http://www.feuerwehr-winsen-aller.de

Text: Heiko Behr/Thomas Lieder
Fotos: Heiko Behr

Ausstellung: Fremde-Heimat-Niedersachsen

03.05.2013  •  Autor: Extern
10. Mai 2013
16:00
11. Mai 2013 09:00 bis 2. August 2013 09:00

Als Folge des Zweiten Weltkrieges verloren rund 13 Millionen Deutsche durch Flucht und Vertreibung ihre Heimat in Ostdeutschland und Südosteuropa und wurden ins Vier-Zonen-Deutschland zwangsumgesiedelt – eine bis dahin in ihrer Größenordnung einmalige Bevölkerungsverschiebung. Zu den Gebieten in Niedersachsen, in die ein überdurchschnittlich hoher Anteil dieser Flüchtlinge und Vertriebenen kam, gehörten die Stadt und der Landkreis Celle.

Flyer

Anlässlich der 60. Wiederkehr der Übernahme der Patenschaft für die Heimatvertriebenen aus Stadt und Kreis Marienwerder und des Heimatkreistreffens 2013 wurden Teile der 1999 vom Kreisarchiv Celle konzipierten Ausstellung ausgewählt, die den Blick auf die Flüchtlinge und Vertriebenen aus Westpreußen richten.

Veranstalter: Stadt Celle – Stadtarchiv
Eröffnung: Freitag 10.5.2013 | 16.00 Uhr im Marienwerder Zimmer, Ross’sche Villa, Magnusstrasse 2
Fremde – Heimat – Niedersachsen 11.5.–2.8.2013
Westpreussische Flüchtlinge in Stadt und Landkreis Celle

Umwelt & Gesundheit

Über 137.000 Jungaale in die Elbe gesetzt

16.05.2013  •  Autor: Extern

Flink und hochkonzentriert setzten die Helfer der heutigen Aalbesatzaktion über 137.000 Jungaale in die Elbe. “Ein ganz wichtiger Beitrag, damit der Aalbestand stabilisiert wird und auch in Zukunft Aale aus der Elbe gefischt werden können”, so Christina Hiegel von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Die Besatzaktion, die in diesem Jahr zum achten Mal stattfand, wurde von der Landwirtschaftskammer koordiniert und mit Hilfe der EU, des Landes Niedersachsen und der Gemeinschaftsinitiative Elbfischerei durchgeführt.

Aalbesatzaktion 2013_LWK NdsUm der dramatischen Entwicklung der Aalbestände – Fachleute sprechen von einem Rückgang um 90 Prozent in den vergangenen Jahren – entgegenzuwirken, lohnt sich jeder Aufwand: An über 100 Stationen zwischen Schnackenburg und Geesthacht wurden rund 547 kg Jungaale in die Elbe gesetzt, das entspricht etwa137.000 Tieren. Zwischen zwei und sechs Gramm brachte ein Jungaal dabei auf die Waage. Besatzstationen waren die Elbufer und Nebengewässer, die ständig oder bei Hochwasser mit dem Elbstrom in Verbindung stehen.

Dazu gehören auch die Nebengewässer Krainke, Jeetzel, der Penkefitzer Bereich sowie Altarme und Haken der Elbe. In diesen Gewässerbereichen wachsen die Jungaale in natürlicher Umgebung auf und können nach etwa sechs bis zehn Jahren als erwachsene Tiere die Elbe in Richtung ihres Laichgebietes im Atlantik verlassen.

Mit ihrer Vielzahl an Neben- und Auengewässern und den guten Röhricht- und Wurzelstrukturen gilt die Elbe als idealer Fluss für die Besatzaktion. Ein weiterer Pluspunkt sind die wenigen Hindernisse, die sich den Fischen in den Weg stellen. Bei ihrer späteren Wanderung zurück ins Meer müssen die Aale nur eine große Hürde, die Staustufe bei Geesthacht, überwinden.

Die Kosten der Aktion belaufen sich laut der Kammer auf 43.000 Euro. Rund 60 Prozent werden von der EU und dem Land Niedersachsen getragen. Die verbleibenden 40 Prozent werden von der Deutschen Umwelthilfe sowie Fischern, Anglern und Fischereirechtsinhabern, die sich in der Gemeinschaftsinitiative Elbefischerei zusammengeschlossen haben, bezahlt.

Ähnliche Besatzaktionen finden auch in den anderen Elbanrainerländern, zum Beispiel Brandenburg, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt, statt. Insgesamt werden nach Abschluss der Aktion rund 3 Mio. Jungaale in die Elbe gesetzt worden sein.

Text/Foto: Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Verleihung des Goldenen Windbeutels an Capri-Sonne

16.05.2013  •  Autor: Extern

“Ich will keine Kinder mehr verführen” – mit diesem Demonstrationsschild protestierte eine zwei Meter große, wandelnde Capri-Sonne an der Zentrale von Hersteller Wild (Deutsche SiSi-Werke). “Lasst die Kinder mit eurem Zuckerbomben-Marketing in Ruhe” steht sowohl auf einem Transparent vor dem Firmengelände als auch mit Kreide-Spray auf der Straße vor der Pforte gesprüht. Mit dieser Aktion in Eppelheim bei Heidelberg haben Aktivisten der Verbraucherorganisation foodwatch heute den Goldenen Windbeutel 2013 verliehen; den Negativpreis für die dreisteste Werbemasche des Jahres bei einem Kinderlebensmittel.

capri-sonneRund 120.000 Verbraucher haben über aggressive Marketingmethoden bei Kinderprodukten abgestimmt – und entschieden, dass die Werbung für den Soft-Drink Capri-Sonne die schlimmste sei. Die Verbraucherorganisation foodwatch hatHersteller Wild (SiSi-Werke) daher heute Vormittag am Firmensitz in Eppelheim bei Heidelberg den Goldenen Windbeutel 2013 für die dreisteste Werbemasche des Jahres verleihen. Capri-Sonne (in der Geschmacksrichtung Orange) enthält pro 200-Milliliter-Beutel umgerechnet sechseinhalb Stück Würfelzucker und damit mehr als ein gleich großes Glas Fanta Orange. Da der Konsum zuckerhaltiger Getränke ohnehin bereits zu hoch sei und Übergewicht unter Kindern grassiere, forderte foodwatch das Unternehmen auf, alle Werbe- und Marketingaktivitäten zu stoppen, die sich gezielt an Kinder richten.

“Capri-Sonne & Co. sind Dickmacher ersten Ranges, das ist wissenschaftlich erwiesen. Dennoch fixt Wild Kinder auf allen Kanälen an, immer noch mehr Zuckergetränke zu konsumieren – im Internet, Fernsehen, in der Schule, bei Sportveranstaltungen und sogar als Kinderbetreuer in Ferienanlagen”, kritisierte Oliver Huizinga, Experte für Lebensmittelwerbung bei foodwatch. In einer ganzen Reihe von Studien sei der Zusammenhang zwischen Soft-Drink-Konsum und dem Risiko für die Bildung von Übergewicht belegt. In Deutschland gelten 15 Prozent der Kinder als übergewichtig, 6 Prozent sogar als fettleibig (adipös). foodwatch fordert daher ein grundsätzliches Verbot der Bewerbung unausgewogener Produkte direkt an Kinder.

Bei der von foodwatch ausgerufenen Online-Wahl zum Goldenen Windbeutel auf www.goldener-windbeutel.de haben sich vom 18. April bis zum 15. Mai 2013 insgesamt 119.835 Verbraucher beteiligt. Das Ergebnis im Detail:

1. Capri-Sonne von Wild/SiSi-Werke: 51.054 Stimmen / 42,6 %
2. Paula von Dr. Oetker: 26.231 Stimmen / 21,9 %
3. Kosmostars von Nestlé: 24.710 Stimmen / 20,6 %
4. Monsterbacke Knister von Ehrmann: 11.580 Stimmen / 9,7 %
5. Pom-Bär von funny-frisch (Intersnack): 6.260 Stimmen / 5,2 %

Capri-Sonne richte sich mit einer ganzen Reihe von Marketingaktivitäten direkt an Kinder und suche dabei gezielt die Nähe zum Sport. Capri-Sonne trete als Sponsor und Veranstalter von Sportevents für Kinder auf, betreue Kinder in Hotelanlagen, spreche diese gezielt mit einer Internetseite an und mache sie über ihre facebook-Seite zu Markenbotschaftern. Bis Anfang Mai verbreitete der Hersteller zudem werbliches Unterrichtsmaterial an Grundschullehrer, in dem Kindern die Ernährungsempfehlung ausgesprochen wurde, “viel” Capri-Sonne zu verzehren. Nach der foodwatch-Kritik stoppte Wild die Verbreitung des Materials – ein erster, kleiner Erfolg des Goldenen Windbeutels 2013.

“Capri-Sonne wirbt, damit Kinder immer mehr zuckrige Soft-Drinks trinken – aus gesundheitlichen Gründen wäre es jedoch dringend geboten, sie würden viel weniger davon trinken. Wenn Unternehmen wie Wild ihr schamloses, gezielt an Kinder gerichtetes Marketing für ungesunde Produkte bei Kindern nicht endlich einstellen, muss der Gesetzgeber ein Verbot aussprechen”, so Oliver Huizinga von foodwatch.

Anders als in den Vorjahren hatte foodwatch beim Goldenen Windbeutel 2013 nicht die Werbelüge des Jahres, sondern die dreisteste Werbemasche bei einem Kinderprodukt gesucht. Nachdem in den Jahren 2009 bis 2012 das Thema Etikettenschwindel im Blickpunkt stand, möchte foodwatch nun das Problem der Fehlernährung bei Kindern und die Verantwortung der Lebensmittelindustrie in den Fokus rücken. Bei einem Marktcheck mit mehr als 1.500 Produkten hat foodwatch 2012 belegt, dass drei Viertel der direkt an Kinder vermarkteten Lebensmittel zur Kategorie der süßen oder fettigen Snacks gehören würden. Das Angebot folge einer ökonomischen Logik: Während die Gewinnmargen bei Obst und Gemüse unter 5 Prozent liegen, betragen sie bei Junkfood, Soft-Drinks und Süßwaren bis zu 18 Prozent. Lebensmittelhersteller hätten daher ein finanzielles Interesse daran, möglichst viele unausgewogene Kinderprodukte zu verkaufen.

Link zum Ergebnis der Wahl zum Goldenen Windbeutel: www.goldener-windbeutel.de

Text/Foto: foodwatch

Bundesweite Wanderaktion zur biologischen Vielfalt – Wildkatze

16.05.2013  •  Autor: Extern

“Frühlingszeit ist Wanderzeit” – noch bis zum 21. Juni findet bundesweit die Wanderaktion zur biologischen Vielfalt statt, zu der das Bundesumweltministerium und das Bundesamt für Naturschutz aufgerufen haben. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) unterstützt diese Aktion und ruft dazu auf, sich jetzt auf die Spur der Natur und ihrer Vielfalt zu begeben. Das besondere Interesse der Naturschützer gilt dabei der scheuen Wildkatze. In Deutschland leben  noch ca. 5000 bis 7000 Tiere dieser Art.

Wildkatze_002Wer im Harz eine Wildkatze beobachten kann, habe sehr großes Glück. „Wir schätzen, dass wieder etwa 400 Tiere im Harz leben“, so Charlotte Dietrich, Wildkatzenexpertin vom BUND Niedersachsen. Wildkatzen sehen den nah verwandten Hauskatzen zum Verwechseln ähnlich. Die Tiere zeichnen sich durch ein gelblich-verwaschenes Fell mit typischen schwarzen Streifen und geringeltem Schwanz aus. Im Wald trifft man selten auf die scheuen Jäger. Die Jungtiere dagegen werden leider immer wieder von Spaziergängern mitgenommen, die sie für verlassene Hauskätzchen halten. Dietrich: „Kleine Wildkätzchen können von März bis September zur Welt kommen, meist im April. Sie sind manchmal allein ohne ihre Mutter zu sehen. Am besten lässt man sie einfach in Ruhe. In aller Regel sind sie gut von ihrer Mutter versorgt – sobald die Zweibeiner wieder außer Sicht sind.“

Wer mehr über die Wildkatze erfahren will, kann das Wildkatzen-Walderlebnis des BUND bei Bad Harzburg besuchen. Dabei handelt es sich um einen familienfreundlichen, 10 Kilometer langen Rundwanderweg mit insgesamt 10 Informations- und Erlebnisstationen. An den Stationen gibt es Informationen rund um die scheuen Jäger und den Lebensraum Wald. So können die Kinder zum Beispiel an einer „sprechenden Bushaltestelle“ auf den Bus für Tiere warten oder über einen Handy-Audio-Guide spannenden Geschichten lauschen.

Auf der Rundwanderung können auch häufigere Arten wie Rehe oder Eichhörnchen beobachtet werden. „Gerade die Vielfalt in den Wäldern macht bei einem Familienausflug viel Freude“, so Charlotte Dietrich. „In erster Linie geht es ja beim Wandern darum, den Lebensraum und Erholungsort Wald zu erleben. Im Gegensatz zu wirtschaftlich geprägten Forsten sind naturnahe Wälder Lebensraum für eine atemberaubende Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Deshalb setzt sich der BUND auch für deren Erhalt ein.“

Hintergrund:

Wildkatzen sind ein besonderes Symbol für die biologische Vielfalt, da sie hohe Ansprüche an ihren Lebensraum stellen. Weite zusammenhängende Waldgebiete, nicht zerschnitten durch Landwirtschaft oder Straßen, sind ihr perfektes Zuhause. Und dort wo die Wildkatzen sich wohl fühlen, sind auch viele weitere geschützte Arten wie Dachs oder Haselmaus heimisch. Aus diesem Grund engagiert sich der BUND Niedersachsen im Rahmen des Projekts „Wildkatzensprung“ gemeinsam mit neun weiteren Bundesländern für die Wiedervernetzung von Wäldern.

Gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz verbindet der BUND dabei Wälder durch Korridore aus Bäumen und Büschen, um den seltenen Tieren Zugang zu neuen Lebensräumen zu ermöglichen. Damit setzt der BUND jetzt schon um, was die EU gerade beschlossen hat. Am 6. Mai kündigte die Europäische Kommission an, die grüne Infrastruktur – also die Vernetzung von Naturgebieten und Grünflächen im städtischen und ländlichen Raum – in vielen Politikbereichen stärker zu fördern. Die Natur, ihre Vielfalt und ihr Wert sollen damit eine stärkere Rolle in politischen Entscheidungen finden. Der BUND ist hier bereits seit mehr als 20 Jahren aktiv. Weitere Informationen unter www.bund.net/wildkatzen.

Foto: Martin Steiger/WP

Fall von milder Vogelgrippe im Landkreis Vechta

16.05.2013  •  Autor: Extern

Ein Fall von milder Vogelgrippe ist im Landkreis Vechta aufgetreten. Bei Eigenkontrollen wurde bei Puten im Landkreis Vechta gestern Abend die milde Form der Vogelgrippe (Typ H7) festgestellt. Der Landkreis Vechta hat daraufhin den Betrieb sofort mündlich gesperrt. Durch die amtliche Probe wurde der Verdacht heute bestätigt. Betroffen sind rund 11 000 Tiere, die nun tierschutzgerecht getötet werden müssen. Im eingerichteten Sperrbezirk befinden sich zwei weitere Tierhaltungen: eine Hobbyhaltung mit zwei Enten sowie ein Aufzuchtstall für Junghennen mit einer Kapazität von etwa 17.000 Tieren in Bodenhaltung. Für Menschen besteht keine Gefahr.

Wie bei drei von milder Vogelgrippe betroffenen Putenbeständen im Landkreis Osnabrück und einem Betrieb mit Freilandlegehennen im Landkreis Emsland sind alle erforderlichen Maßnahmen sofort eingeleitet worden. Demnach wurde ein Sperrgebiet von einem Kilometer um den Betrieb errichtet, wo die milde Vogelgrippe entdeckt wurde. Geflügel darf nun im Sperrgebiet nicht transportiert werden. Zudem werden in allen anderen Betrieben innerhalb des Sperrgebietes Proben gezogen. Im Gegensatz zur schweren Form der Geflügelgrippe müssen aber nicht alle Tiere im Sperrbereich getötet werden. Taucht 21 Tage nach Reinigung und Desinfektion des Betriebes kein neuer Fall auf, können diese Maßnahmen wieder aufgehoben werden. Zusätzlich finden epidemiologische Ermittlungen statt, um gegebenenfalls die Ursache sowie weitere Kontaktbetriebe festzustellen.

Der Landkreis Vechta nimmt den Fall sehr ernst, auch wenn es sich derzeit nur um einen Fall handelt. Das Veterinäramt wird deshalb alle Maßnahmen mit großer Sorgfalt vornehmen, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. Die umliegenden Landkreise wurden direkt informiert, die Tierseuchennachrichtenmeldung zur bundesweiten Unterrichtung der Vertrinäbehörden ist abgesetzt. Die Maßnahmen nach zwei Fällen von milder Vogelgrippe bei Puten im Landkreis Osnabrück sind zwischenzeitlich aufgehoben werden, da die Vogelgrippe dort erloschen ist.

Kunst & Kultur

Dritte Arno-Schmidt-Matinee der Spielzeit 2012/13 im Schlosstheater Celle

16.05.2013  •  Autor: Extern
2. Juni 2013
11:30

Hinter dem Titel „TINA oder über die Unsterblichkeit“ verbirgt sich die bereits dritte Arno-Schmidt-Matinee der Spielzeit 2012/13: Unter der Leitung von Bernd Rauschenbach lesen die Schauspieler Stefanie Lanius und Thomas Henniger von Wallersbrunn gemeinsam mit Rauschenbach Schmidts satirische Erzählung von 1955 am 2. Juni 2013 um 11.30 Uhr im Schlosstheater Celle.

steffi lanius stefan klueter THVW(c)JochenQuastSchmidt

Inhalt:
“Was kommt nach dem Tod? Für den ungläubigen Spötter Arno Schmidt keine Frage: Jeder lebt im Elysium noch so lange weiter, wie sein Name auf Erden existiert, gedruckt oder handschriftlich. Erst wenn der ausgelöscht ist, darf sich auch sein Träger auflösen. Bis dahin können ein paar Jahrhunderte vergehen, die ohne Langeweile überstanden werden wollen. Und so prügeln sich die Gothen-Könige mit Felix Dahn, Theodor Fontane betreibt eine Apotheke, Edgar Allan Poe ein Möbelgeschäft, E.T.A. Hoffmann verkauft Wein. Nur Goethe – der hat gar keine Chance, sich aufzulösen.”

Fotos: Stefanie Lanius (©Stefan Klüter), Thomas Henniger von Wallersbrunn (©Jochen Quast), Arno Schmidt (Alice Schmidt, ©Arno Schmidt Stiftung)

Neue Ausstellung im atelier 22

14.04.2013  •  Autor: Extern
20. April 2013 16:00 bis 26. Mai 2013 16:00

Vom 20. April bis 26. Mai zeigt das atelier 22 die Ausstellung “PuR’s lachende Collagen” – die Vernissage zur Ausstellung beginnt am 20. April um 16 Uhr in der Hattendorffstraße. Die Vereinsmitglieder Dr. Peter Lindemann und Ruth Schimmelpfeng-Schütte zeigen ihre neuesten Arbeiten.

„Als wär’s ein Stück von mir…“ – Lesung im Bomann-Museum erinnert an Carl Zuckmayer

03.04.2013  •  Autor: Extern
30. November -0001 00:00 bis 29. Mai 2038 00:00

Am Dienstag, dem 9. April präsentiert das Bomann-Museum um 19 Uhr eine Lesung zur Erinnerung an den Schriftsteller Carl Zuckmayer. Er sorgte mit seinem Erstlingsdrama „Der fröhliche Weinberg“ 1926 für einen Theaterskandal sondergleichen. Mit dem „Hauptmann von Köpenick“, dem Widerstandsdrama „Des Teufels General“ oder dem Roman „Die Fastnachtsbeichte“ ist er längst zum Klassiker der deutschen Literatur geworden. Vor wenigen Jahren wurden aus seinem Nachlass literarische Portraits veröffentlicht, die er als Emigrant in den USA von Künstlerpersönlichkeiten in Hitler-Deutschland als Dossier für den amerikanischen Geheimdienst geschrieben hat.

Gott und die Welt

Lutherfilm in Klein Hehlen

16.05.2013  •  Autor: Extern
23. Mai 2013
19:30

lutherIm Zuge der Dekade zum Reformationsjubiläum 2017 zeigt die Kirchengemeinde Klein Hehlen am Donnerstag, 23. Mai 2013 um 19:30 den Film “Luther – er veränderte die Welt”. Der Film des kanadischen Regisseurs Eric Till mit Hollywood-Star Joseph Fiennes erzählt Martin Luthers Geschichte in einem aktionsreichen Drama über seine Standhaftigkeit und den Mut, mit dem er den mächtigsten Herrschern seiner Zeit die Stirn bietet und zeigt zugleich die inneren Konflikte und Zweifel dieses Menschen an der Schwelle zwischen Mittelalter und Neuzeit. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe “55 plus” sind alle Interessierten dazu eingeladen, der Eintritt ist frei.

Diakonie: Veranstaltung und Vortrag zu „Armut wird gemacht – Reichtum auch!“

13.05.2013  •  Autor: Extern
16. Mai 2013
18:00

Am Donnerstag, dem 16. Mai öffnet das Haus der Diakonie in der Fritzenwiese 9 seine Türen für interessierte Besucher. Um 18.00 Uhr beginnt die Veranstaltung mit einer Begrüßung durch Superintendent Dr. Hans-Georg Sundermann im Urbanus – Rhegius – Haus. Anschließend können die verschiedenen Einrichtungen im Nachbargebäude mit dem markanten violettfarbenen Kronenkreuz der Diakonie besichtigt werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Evangelischen Beratungsstelle, der Psychosozialen Beratungsstelle, des Diakonischen Werkes sowie weiterer Einrichtungen werden über ihre Arbeit berichten. Ein kleiner Imbiss wird gereicht.

Um 19.30 Uhr referiert Professor Franz Segbers zum Thema „Armut wird gemacht – Reichtum auch!“. Franz Segbers ist promovierter Theologe und lehrt an der Universität Marburg. Er stellt fest: „Die Kluft zwischen Arm und Reich nimmt zu, die Lohnarbeit wird unsicher und das Klima erwärmt sich. Diese Symptome sind nur einige Hinweise für die tiefere Krise. Bisher geltende Leitbilder haben sich als irrige Orientierung erwiesen. Wir stecken in einer Orientierungskrise. Langfristig können Krisen dieses Ausmaßes nur durch ein umfassendes Umsteuern bewältigt und verhindert werden.“

Im Anschluss an den Vortrag ist eine Diskussion geplant. Der Abend endet um ca. 21.30 Uhr. Der Eintritt zur gesamten Veranstaltung ist frei.

Sport

Erwerb der Platzreife beim Celler Golfclub – große Nachfrage

16.05.2013  •  Autor: Extern
6. Juli 2013
09:00

Der Golferlebnistag des GC Herzogstadt Celle am 5. Mai hat die Nachfrage nach den angebotenen Platzreifekursen des Clubs deutlich verstärkt. Dies hat der Club zum Anlass genommen einen weiteren Platzreifekurs „Summertime“ einzurichten, damit Interessierte während der Sommerferien „den Führerschein“ für das Golfspiel bei gutem Wetter erwerben können.

golfDer Kurs wird vom PGA Pro Dirk Perschke (Celle und Isernhagen) geleitet und beginnt am 6. Juli. Interessenten können sich unter www.golf-celle.de/kurse informieren.

Der Erwerb der Platzreife und die Kenntnis der Golfregeln ist in Deutschland Grundvoraussetzung dafür, dass Golfer auf dem Platz spielen dürfen. Die Einhaltung der Golfregeln soll die Sicherheit aller Spieler gewährleisten, sowie ein flüssiges und sportlich faires Golfspiel ermöglichen und den Platz optimal schonen.

TC Winsen: Kostenloses Schnuppertraining 2013

21.04.2013  •  Autor: Extern
29. April 2013 14:00 bis 26. August 2013 19:00

Tennis beinhaltet Sport, Spiel, Freude und Geselligkeit. Aus diesem Grund möchte der TC Winsen diese attraktive Sportart interessierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen näher bringen und bietet in diesem Sommer ein kostenloses Schnuppertraining an.

Schnuppertennis_PlakatA4 Schnuppertraining_Kinder

Im Aktionszeitraum vom 29.04.2013 bis zum 26.08.2013 ist jeden Montag der Trainingstag. Für Kinder und Jugendliche findet das Schnuppertraining von 14 – 17 Uhr und für Erwachsene von 17 – 19 Uhr statt. Martin Scholtz und Pawel Liniewski von der STOP and LOB Tennisschule sind vom deutschen Tennisbund anerkannte hauptberufliche und lizensierte Trainer und für die Durchführung zuständig. Tennisschläger können leihweise zur Verfügung gestellt werden. Der TC Winsen freut sich über jeden Interessierten.

Anmeldungen können entweder beim Sportwart des TC Winsen, Friedel Büker – Telefon: 05143-91 24 25, f.bueker@tennisclub-winsen.de oder direkt bei der STOP and LOB Tennisschule, Telefon: 05084 – 1800, info@stopandlob.devorgenommen werden. Spontanes Vorbeischauen ist ebenfalls möglich.

Mit seiner über 60-jährigen Geschichte zählt der Tennisclub Winsen/Aller zu den Traditionsvereinen der Südheide, seine engagierten Mitglieder sorgen für ein aktives Clubleben. Die Clubanlage ist ruhig und attraktiv im Gildesweg in Winsen (Aller) gelegen.

Text/Fotos: Andrea Lyß

Nächste Termine


Fatal error: Call to undefined function rs_event_list() in /www/htdocs/w00b1729/wordpress/wp-content/plugins/post2printhtml/events.inc.php on line 76