10,4 Millionen Euro für Schulen im Landkreis: Gelder aus Digitalpakt können jetzt beantragt werden

Politik Von Redaktion | am Mi., 14.08.2019 - 20:43

CELLE. Wie die CDU-Landtagsabgeordneten aus dem Landkreis Celle Thomas Adasch und Jörn Schepelmann mitteilen, können die Schulträger vor Ort ab sofort Mittel aus dem Digitalpakt des Bundes beantragen. In einer gemeinsamen Pressemitteilung erklären Adasch und Schepelmann:

"Landesweit stehen den Schulen in Niedersachsen für die Verbesserung ihrer IT-Bildungsinfrastruktur rund 522 Millionen Euro zur Verfügung, 10,4 Millionen davon gehen in Schulen im Landkreis Celle – vorausgesetzt, die Mittel werden von den Schulträgern abgerufen. Ein 'Windhund-Verfahren' gibt es nicht: Bis zum Ablauf des Jahres 2023 können die Schulträger beim Kultusministerium mehrfach Anträge bis zur Erreichung ihrer zugewiesenen Fördersumme stellen."

„Mit dem Startschuss zum Digitalpakt machen wir die Schulen in unserer Region fit für das digitale Zeitalter. Dank der heute vorgestellten Förderrichtlinie wissen die einzelnen Schulen schon jetzt, wie viel Geld im in den kommenden Jahren zur Verfügung steht. Beispielsweise kann die Manfred-Holz-Grundschule in Hambühren bis zum Ende der Förderperiode insgesamt 77.646 Euro einwerben“, so Adasch. Schepelmann ergänzt: „Verteilt werden diese Mittel über eine Förderrichtlinie. Das Antragsverfahren ist seit heute online. Schulträger der öffentlichen und privaten Schulen können ab jetzt unter https://digitaleschule.niedersachsen.de/antrag/online-antrag-auf-fordergelder-179228.html Mittel aus dem Digitalpakt beim Land Niedersachsen beantragen.“

Zum Hintergrund teilen die Landespolitiker mit: Die Verteilung der Mittel basiert auf zwei Säulen: Jede Schule ab 60 Schülerinnen und Schülern bekommt einen maximalen Sockelbetrag von 30.000 Euro (kleinere Schulen erhalten 500 Euro pro Schüler). Zusätzlich zu diesem Sockelbetrag steht jedem Schulträger ein sogenannter Kopfbetrag zu. Dieser Betrag errechnet sich anhand der jeweiligen Schülerzahlen. Der Schulträger kann den jeweiligen Kopfbetrag dann unter den Schulen in seinem Verantwortungsbereich eigenverantwortlich aufteilen.

Die Celler-Landtagsabgeordneten erklären gemeinsam: „Ganz wichtig ist an dieser Stelle jedoch: Ohne Antrag keine Auszahlung. Je schneller der Förderantrag gestellt wird, desto schneller kann das Geld vor Ort bei unseren Schülerinnen und Schülern eingesetzt werden.“