26 bekannte Autorinnen und Autoren von Jugendbüchern konnte die Bibliotheksgesellschaft gestern zum Auftakt der 12. Celler Jugendbuchwoche begrüßen. Sie sind zur Jugendbuchwoche gekommen und halten in Schulen, Bibliotheken, Kitas und im AKH insgesamt über 270 Lesungen für Kinder und Jugendliche. Nicht nur in der Stadt Celle lesen sie aus ihren Büchern, sondern überall im Landkreis.

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Die Halle der Grundschule Hehlentor war festlich geschmückt. Ein großer Kreis hatte sich zu einem Empfang eingefunden: Autorinnen und Autoren, Lehrkräfte aus allen Schularten, Förderer der Jugendbuchwoche und zahlreiche Vertreter der Kommunalpolitik, unter ihnen Celles Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende, stellvertretende Landrat Thomas Adasch und Erster Kreisrat Michael Cordioli. Zur Begrüßung sangen die Kinder der Eingangsstufe zwei fröhliche Lieder, davon eines über das Lesen.

Jürgen Brandes, Vorsitzender der Bibliotheksgesellschaft, sprach ein herzliches Willkommen aus und dankte den Autorinnen und Autoren für ihr Wirken. Die Begegnungen mit Autoren seien für die jungen Leute außerordentlich wichtig. Noch nach Jahren seien ihnen die Lesung, der Autor und die Texte in lebhafter Erinnerung. Besonders dankte Brandes den Förderern und Spendern, die diese Erlebnisse überhaupt erst möglich machten. Dann war Gelegenheit zu Gesprächen, bei denen etwa Lehrkräfte die Autoren kennenlernen konnten, die in Kürze zu ihnen in die Schule kommen würden.

Natürlich durfte die Literatur bei dem Empfang nicht fehlen. Hermann Wiedenroth, der bekannte Rezitator aus Bargfeld, trug zwei Texte vor, die sich mit dem Autor befassen: Ein Gedicht aus dem 18. Jahrhundert von Gellert („Der unsterbliche Autor“) widmete sich in grandioser Ironie der Vergänglichkeit literarischen Ruhms. Eine Glosse von Kurt Tucholsky galt einem Reimlexikon, mit dessen Hilfe jedermann die schönsten Gedichte sollte verfertigen können.

Für den Arbeitskreis Jugendbuchwoche dankte Dr. Elke Haas den Autorinnen und Autoren, die uns und gerade den jungen Leuten mit ihren Büchern Texte in guter sprachlicher Gestaltung schenken.

Fotos: Peter Müller

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