CELLE/HANNOVER. Die niedersächsische Landesregierung hat grünes Licht für eine weitere Millionen-Förderung für Celle gegeben: „Das Landeskabinett hat beschlossen, das Allgemeine Krankenhaus Celle mit weiteren 26 Millionen Euro zu fördern. Damit ist die Anfang des Jahres in Aussicht gestellte Förderung für Celle aus dem Sondervermögen zur Sicherung der Krankenhausstruktur in Niedersachsen jetzt unter Dach und Fach,“ berichtet der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Maximilian Schmidt.

Jedes Jahr fördert das Land Niedersachsen regulär mit 120 Millionen Euro den Krankenhausbau. Aufgrund des Sanierungsstaus in den Krankenhäusern wurde beschlossen, ein Sonderprogramm mit rund 600 Millionen Euro aufzulegen. „Davon profitiert jetzt auch unser Landkreis und ist in der Runde der ersten 20 Investitionsprojekte in Niedersachsen mit dabei. Mit der Millionen-Förderung kann der zweite Bauabschnitt des Funktions- und Pflegebereichs verwirklicht werden und der AKH-Neu- und Umbau vollendet werden. Das Projekt ist abschließend geprüft, die Finanzierung steht – und das deutlich früher“, ist Schmidt überzeugt.

Bereits im vergangenen Jahr wurde der erste Bauabschnitt mit dem Neubau des AKH von Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) feierlich eröffnet und ist seitdem in Betrieb. In den modernen Neubau, der unter anderem hochmoderne neue OP-Säle beinhaltet, sind bereits rund 30 Millionen Euro Förderung des Landes Niedersachsen geflossen. „Zusammen mit der neuen Förderung werden damit rund 56 Millionen Euro vom Land für den AKH-Neu- und Umbau zur Verfügung gestellt. Ohne diese Unterstützung wäre dieses wichtige Großprojekt für Celle nicht zu stemmen gewesen“, so Schmidt, der auch dem Aufsichtsrat des AKH Celle und im Landtag dem Haushaltsausschuss angehört.

Hintergrundinformation zum zweiten Bauabschnitt für das AKH Celle:

Die Zielplanung für das AKH Celle sieht eine Modernisierung des Allgemeinen Krankenhauses Celle am Siemensplatz in mehreren Bauabschnitten vor. Nachdem im ersten Bauabschnitt der zentrale OP-Bereich, die Intensivstation und zwei Pflegestationen umgesetzt wurden, ist im 2. Bauabschnitt die bauliche Umsetzung eines Neubaus mit wesentlichen Teilen der Pflegestationen geplant.

Die Berücksichtigung der aktuellen Standards der Pflege, die Umsetzung der heutigen hygienischen Randbedingungen und der funktionelle Arbeitsablauf sollen mit diesem Bauabschnitt realisiert werden. Dem Auftrag der stationären Patientenversorgung folgend, wird auch die zunehmend wichtige Überwachung kritischer Patienten in der Intermediate Care Rechnung getragen werden können.

Die Konzentration der wesentlichen Funktionen Pflege und Untersuchung in benachbarte Bereiche werden die ärztlichen und pflegerischen Arbeitsprozesse im neuen kompakten Baukörper bessser gestalten, die Wege werden verkürzt sein und auch die logistische Versorgung wird optimiert werden können.

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