BERGEN. Gute Nachrichten aus Berlin: Der Bau der Internationalen Begegnungsstätte in Bergen wird mit 3,62 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus 2017“ gefördert.

„Das sind tolle Nachrichten. Das Projekt bietet vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten und große Chancen für die Stadt Bergen, unsere gesamte Region und insbesondere für die Gedenkstätte Bergen-Belsen“, freut sich die Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann.

„Es ist auch weiterhin von herausragender Bedeutung, sich intensiv mit der Geschichte auseinanderzusetzen – insbesondere, da es die Zeugengeneration zunehmend nicht mehr geben wird und das Erinnern neue Formen finden muss. Dabei leistet die Gedenkstätte in Bergen-Belsen schon heute eine großartige Arbeit. Um diese Arbeit zu unterstützen und zu intensivieren, ist die „Internationale Begegnungsstätte Bergen“ ein wichtiger Baustein.“ Lühmann hatte die Bewerbung Bergens in Berlin unterstützt.

Das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus 2017“ hat ein Gesamtvolumen von rund 65 Millionen Euro. Insgesamt werden 24 Projekte gefördert.

Erneut nicht dabei ist die Altstädter Schule, obwohl sich die Menschen in Celle große Hoffnungen gemacht haben. Grund sollen denkmalschützerische Bedenken sein. “Ich finde es sehr bedauerlich, dass sich hier verschiedene Akteure nicht einigen konnten. Um die historische Bedeutung des Bauwerkes zu verdeutlichen und das Bauhauserbe Celles in Berlin bekannt zu machen, habe ich den Bauhausbeauftragten unserer Fraktion, Siegmund Ehrmann, nach Celle eingeladen”, so Lühmann.

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