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Celle

50 Jahre „FABI“: Gratulanten wünschen Freude und Kreativität für komplexe Aufgaben

31.08.2018 - 15:10 Uhr     Monika Wille    0
Fotos: Peter Müller


CELLE. Mit einem Festakt feierte die Celler Ev. Familien-Bildungsstätte, kurz FABI, heute Vormittag ihren 50. „Geburtstag“. Unter dem Motto „FABI – verbindet“ führte Jessy James LaFleur gewohnt unbeschwert und fröhlich durch den Vormittag und fand verbindende Worte für die einzelnen Redner. Magda Meyer-Schulte freute sich, unter den Gästen unter anderem auch die Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann, Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge, den stellvertretenden Superintendenten Karsten Willemer und Oberkirchenrat Kai-Christian Kütemeyer willkommen heißen zu können. Bettina Alberti, psychologische Psychotherapeutin aus Lübeck, spannte in ihrem Festvortrag zum Thema „Elternwerden heute“ den Bogen über die Veränderungen und den Wandel der Werte innerhalb der letzten zwei, drei Generationen von der „machtorientierten dominanten Welt des dritten Reiches hin zu einer von Toleranz und Miteinander bestimmten Gesellschaft, mit all ihren veränderten Aufgaben und  Herausforderungen“. Am Jazz-Piano sorgte Katrin Hauschild schon bei der Begrüßung für angenehme Töne.



Im Jahr 1968 wies Superintendent Manzke bei der Gründung auf die „Notwendigkeit einer generationsübergreifenden Bildungsstätte in Celle“ hin. Diesem Ansatz ist die Familien-Bildungsstelle bis heute treu geblieben.  Vom Neugeborenen bis zum Senioren – für jede Lebenssituation gibt es eine Vielzahl interessanter Bildungsangebote. So heißt es unter anderem im Leitsatz der FABI: “Grundlage unserer Arbeit ist die Gewissheit, dass Gott die Menschen in ihrer Einmaligkeit mit ihren Stärken und Schwächen liebt. Christliche Werte wie Nächstenliebe, Solidarität, Toleranz und Gemeinschaft leiten die Angebote der Ev. Familien-Bildungsstätte. Vor diesem Hintergrund fördern wir das Miteinander, das geprägt ist von gegenseitiger Wertschätzung, Vertrauen, Lebenslust und dem Gefühl von Geborgenheit und übertragen es auf die jeweiligen Kurse. In einer positiven Atmosphäre geht es nicht um bewertete Leistungen, sondern um ein gemeinsames Thema, ein gemeinsames Tun, bei dem sich der/die Einzelne in seinen/ihren Bedürfnissen ernst genommen und aufgehoben fühlt.“

Die Gratulanten von Stadt, ev.-luth. Kirchenkreis und ev.-luth. Landeskirche wünschten der Einrichtung, die einen wichtigen Baustein im Bildungsangebot der Stadt und als Kooperationspartner vieler anderen Institutionen darstellt,  weiterhin viel Freude, Kreativität und Geduld bei der Bewältigung der komplexen Aufgaben im Bildungsmanagement.



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