500.000 Euro Förderung für Waldbad Hohne-Spechtshorn - Sanierung startet im Herbst

Gesellschaft Von Redaktion | am Di., 10.08.2021 - 15:30

HOHNE/SPECHTSHORN. Das lange Warten hat sich für den Förderverein Waldbad Hohne-Spechtshorn gelohnt. Am 20.08.2020 hatte der Verein einen Zuschussantrag beim Amt für regionale Landesentwicklung in Lüneburg gestellt. Nach fast einem Jahr erhielt er jetzt einen positiven Bescheid: Für den 1. Bauabschnitt der Sanierung erhält er einen Zuschuss über 500.000 Euro. Das Gesamtprojekt hat einen Umfang von ca. 800.000 Euro. Die Samtgemeinde Lachendorf und der Förderverein tragen außerdem zur Finanzierung bei. 

Geplant ist laut Mitteilung des 1. Vorsitzenden, Erhard Thölke, die gesamte, inzwischen 70 Jahre alte Technik des Schwimmbades, zu sanieren. Gerade in den letzten Jahren habe man den Betrieb nur noch mit erheblichem Reparaturaufwand aufrechterhalten können. Dies führte auch zu hohen finanziellen Belastungen für den Verein. Die jetzt geplanten Maßnahmen durch das Planungsbüro Deye und dem Bauteam des Fördervereins werde nicht nur die gesamte Betriebstechnik auf den neuesten Stand bringen, sondern auch ökologische Aspekte berücksichtigen. So werde der Einsatz von neuen Pumpen den Stromverbrauch reduzieren und zu weiteren Einsparungen beitragen. 

Außerdem ist im 1. Bauabschnitt die Neugestaltung des Eltern/Kind Bereiches geplant. Hier soll für die jüngsten Besucher ein Bereich geschaffen werden in dem sie den Badespaß genießen können. Bei diesem Projekt will der Förderverein auch gerne Vorschläge der Badegäste mit einbeziehen.

Für den Förderverein ist der jetzt erteilte Zuschuss eine große Motivation, die Sanierung und Attraktivitätssteigerung des Bades weiter voran zu treiben. Die Arbeiten sollen im Herbst beginnen und im Mai 2022 abgeschlossen sein. Der 2. Bauabschnitt mit der Erneuerung des Nichtschwimmer Beckens ist nach der nächsten Saison bis zum Frühjahr 2023 geplant. Zurzeit arbeitet der Förderverein an der Finanzierung dieses Projektes.

Mit Vollendung der letzten Baumaßnahme wäre die Zukunft des 1954 eröffneten Waldbades gesichert, so Erhard Thölke. Mit der im Jahre 2009/2010 erneuerten Bereich des Schwimmerbeckens wäre dann der Badespaß für weitere Generationen garantiert. "Sicherlich ein positives Zeichen in Zeiten ständiger Schließung von Bädern", so Thölke.