CELLE. Aus Philipp Hartmanns zwölfmonatiger Reise durch 66 deutsche Programmkinos entstand ein von persönlichen Begegnungen und Erfahrungen geprägter, dokumentarischer Essay, der den Status quo der deutschen Kinokultur beschreibt und sich zugleich Gedanken über den Stellenwert des Kinos als gesellschaftlichen Ort der Gegenwart und Zukunft macht. Hartmann nennt sein Projekt auch eine „Reise durch die deutsche Kinolandschaft“ und meint damit die Spielstätten, in denen Filme erst richtig zum Leben erweckt werden. Hartmann lässt dabei das vielschichtige Bild einer äußerst lebendigen und zugleich in diversen Umbrüchen befindlichen Kinolandschaft entstehen. Zugleich ist sein Film eine Hommage an jene Menschen, die diese Form der Kinokultur überhaupt möglich machen. Philipp Hartmanns »Reise durch die deutsche Kinolandschaft« ist ein Muss für alle Kinoliebhaber.

„Viele kleine, unabhängig produzierte Filme finden heute gar keinen Verleih mehr und schaffen es nicht ins Kino“, weiß Stefan Eichardt vom Kino achteinhalb in Celle. Philipp Hartmann stellt sich mit seinem One-Man-Show-Konzept dagegen – er hat nicht nur Regie geführt, sondern den Film auch produziert, im Selbstverleih die Werbetrommel gerührt und tourt von Stadt zu Stadt, um seinen Film persönlich zu präsentieren. Am Dienstag, den 13. Februar, führt ihn seine Tour nach Celle ins Kino achteinhalb. Beginn 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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