HERMANNSBURG. Seit Juni 2017 nimmt der TuS Hermannsburg Altpapier an. Immer samstags von 10:00 bis 13:00 Uhr stehen zwei Vereinsmitglieder am Vereinsheim hinter dem Schwimmbad bereit, die den Hermannsburgern ihr Altpapier abnehmen und im Container verstauen. Inzwischen seien 66 Wochen Container-Einsatz abgerechnet und es werde Zeit, Bilanz zu ziehen.

In diesen 66 Wochen hätten mindestens 122 Vereinsmitglieder 396 Stunden für den Verein geopfert, Männer, Frauen, Jugendliche, Flüchtlinge, Badminton-Spieler, Volleyballerinnen und alle Anderen, die im Alphabet dazwischenliegen. Der Einsatz habe dem TuS bisher 2684,57 € eingebracht. Der Betrag werde helfen, wenn die nächsten Anschaffungen anstehen, die Flutlichtanlage erneuert werden muss oder wenn die Tankrechnungen der Busse zu begleichen sind.

2684,57 Euro. Das sind gerade mal 6,78 € pro Stunde, lohnt sich das? „Natürlich. Helfen, etwas für eine Gemeinschaft tun, sich nützlich fühlen, macht glücklich und trägt zur Gesundheit bei. So gesehen haben sich alle beim Container-Einsatz einen Gefallen getan“, sagt Hans-Peter Stüber, Mitarbeiter in der Geschäftsstelle. Der Einsatz mache Spaß, weil man die unterschiedlichsten Leute treffe – das junge Paar, das glücklich sei, alle großen Kartons des bekannten schwedischen Möbelhauses loszuwerden. Die Lehrerin, die auch mit wenig Altpapier vorbeikommt, weil sie dem Verein etwas Gutes tun wolle. Alte Damen und Herren  mit teils abenteuerlichen Kisten auf dem Fahrrad – und es sei immer Zeit für einen kleinen Schnack.

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