CELLE. Mit einer Transparentaktion haben heute Vormittag Rüstungsgegnerinnen und – gegner vor den Wahlkreisbüros der Bundestagsabgeordneten Henning Otte (CDU) im Südwall und Kirsten Lühmann (SPD) am Großen Plan gegen Rüstungsexporte und für eine humane Flüchtlingspolitik demonstriert.

Damit sollte, so die Anmelderin der Aktion, Cornelia Döllermann-Nölting, der Forderung „Grenzen öffnen für Menschen – Grenzen schließen für Waffen“ öffentlichkeitswirksam Nachdruck verliehen werden: „Während die Grenzen für Zuflucht Suchende geschlossen werden und tausende Menschen im Mittelmeer sterben, finden Kriegswaffen und Rüstungsgüter aus Deutschland weiterhin – über alle Grenzen hinweg – ihren Weg in kriegführende und menschenrechts­verletzende Staaten. Die Genehmigungswerte für den Export von Kampfflugzeugen, Panzern, U-Booten und  sonstigen Rüstungsgütern haben sich in den letzten acht Jahren verdoppelt. Wir stehen hier, weil nach dem Grundgesetz Abgeordnete nur ihrem Gewissen unterworfen sind, also tragen sie hierfür Verantwortung. Verantwortlich sind aber auch wir, solange wir zusehen und schweigen.“

Der Protest fand statt im Rahmen einer Aktionswoche, zu der „Ohne Rüstung Leben“ aufgerufen hatte.

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