CELLE. Es war bereits im Vorfeld klar: Gegen den bereits feststehenden Aufsteiger CTV konnten die Westerceller Landesligadamen nicht viel ausrichten. Trotzdem zeigte die Mannschaft mit Nicole Nürge an eins, Sandra Krueger an zwei, Joelle Leihbacher an drei und der eingesprungene Janina Nürge an vier in heimischer Halle viel Kampfgeist und gute Spielzüge. Insbesondere den jungen Spielerinnen Leihbacher und Janina Nürge ist es hoch anzurechnen, dass sie wie ihre erfahreneren Mannschaftskameradinnen Nicole Nürge und Krueger, so gut es ging dagegen hielten.

Aber Erfahrung und Spielklasse der CTV-Mädels ließ nicht viel zu. Chefcoach Steve Williams lobte den Einsatz: „Meine Mädels haben in dieser Saison viel lernen können. Im nächsten Jahr werden sie eine Spielklasse tiefer mit viel Selbstbewusstsein und mehr Erfahrung gut punkten können. Wir sind nicht traurig, das ist Tennis.“

2. Damen mit Nicole Nürge, Sandra Krueger (hinten) und Janina Nürge und Joelle Leihbacher (vorne; von links). Foto: Schoeps

Die Oberligadamen mussten an ihrem letzten Punktspieltag beim Tabellenführer Neuenhaus aufschlagen. Ohne Steffie Reimchen, aber mit Zoe Michelle Schmidt an vier fuhren Ann-Sophie Funke an eins, Greta Ehlers an zwei und Chelsea Seidewitz an drei bereits am Samstag zur letzten Begegnung in der Wintersaison. Es zeigte sich, dass das Neuenhäuser Team nicht zu Unrecht auf Platz eins der Tabelle steht. In den Einzeln stand es trotz guter Ballwechsel ziemlich deutlich auf Sieg für den Gastgeber.

Lediglich das erste Doppel mit Ehlers/Seidewitz hatte eine Chance auf den Matchgewinn: Nach deutlich gewonnenem ersten Satz (6:0), folgte ein deutlich verlorener zweiter Satz und ein enger Matchtiebreak, der unglücklich 7:10 verloren ging. Mit dieser Niederlage hatten es die Westerceller Spielerinnen nicht mehr selbst in der Hand, die Spielklasse zu halten, sondern mussten auf eine Niederlage von Havelse gegen den HTV Hannover am Sonntag hoffen. Obwohl die Westerceller Mannschaft am ersten Punktspieltag deutlich gegen die Havelser Mannschaft gewonnen hatte (5:1) und gegen den HTV Hannover ebenso deutlich verloren hatte, war noch nichts entschieden, denn die Havelser kämpften stark gegen die Hannoveranerinnen, die allerdings ohne ihre etatmäßige Nummer eins, drei und fünf nicht in Bestbesetzung angereist waren (der Klassenerhalt war ihnen nicht mehr zu nehmen) und siegten letztendlich nach teilweise engen Matchen.

Mit 5:7 Tabellenpunkten und damit punktgleich mit Havelse und Wiefelstede, entschieden lediglich die Matchpunkte über Abstieg oder Klassenerhalt. „Es ist schade für die Mädels, sie haben in der Saison gut gespielt, einige Begegnungen gewonnen, viel Erfahrung gesammelt und viele enge Matches gehabt. Die Teams waren alle echt eng beieinander, so dass hin und wieder das Quäntchen mehr Glück in Matchtiebreak entschieden hat. Die Mädels werden in der kommenden Wintersaison in der Landesliga erneut durchstarten und den Wiederaufstieg ansteuern. Aber erst einmal richten wir unser Augenmerk auf die Sommersaison in der Nordliga – und … der Abstieg heute bedeutet nicht, dass unser Team hier nicht wird mithalten können. Im Gegenteil, ich sehe das als große Motivation an „, so Chefcoach Steve Williams.

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