Ämter mit Stimmen der AfD - "Vor fünf Jahren kein Problem"

Politik Von Extern | am Di., 05.10.2021 - 17:21

CELLE. Zur aktuell von Reinhard Rohde (Die Linke) angestoßenen Diskussion, ob Ortsbürgermeister und Funktionen im Stadtrat mit den Stimmen der AfD gewählt werden sollten, äußert sich Daniel Biermann als stellvertretender Vorsitzender des Celler AfD-Kreisverbandes:

„Geschichtsvergessener geht es nicht, als dass 31 Jahre nach der Wiedervereinigung Reinhard Rohde als Mitglied der Nachfolgeorganisation der Mauermörder- und Diktaturpartei SED vorgibt, wer in Celle die Ortsbürgermeister wählen darf, und sofort CDU, FDP und SPD über dessen Stöckchen springen. So gerne Herr Rohde auch davon ablenken möchte, aber die Menschheitsverbrechen hat seine Partei zu verantworten und keinesfalls die AfD. Das sollten auch Union, Freie- und Sozialdemokraten wissen. Im Übrigen wundere ich mich, dass noch vor fünf Jahren Heiko Gevers und Joachim Falkenhagen kein Problem damit hatten, mit den AfD-Stimmen zum Bürgermeister bzw. Ratsvorsitzenden gewählt zu werden und nun, nachdem wir fünf Jahre lang im Stadtrat demokratisch konstruktiv anständige Sacharbeit geleistet haben, von CDU und FDP so getan wird, als ginge das nicht. Unsere Stimmen waren seinerzeit auch für die Wahlen von Falkenhagen und Gevers ausschlaggebend, denn es brauchte die absolute Stimmenmehrheit, die nur mit und niemals gegen die AfD-Stimmen zu erreichen war. Unsere Ratsmitglieder werden sich auch diesmal redlich und demokratisch an den Wahlen in den Ortsräten sowie im Stadtrat beteiligen, und dort nur diejenigen wählen, die Abstand zum gefährlichen Sozialismus halten.“