HAMBÜHREN. „Der Waldkindergarten soll so schnell wie möglich einen Stromanschluss erhalten“, fordert die AfD-Fraktion im Rat der Gemeinde Hambühren in einem Änderungsantrag vom 6. März. In der Vorlage der Verwaltung zum Gemeindeentwicklungsausschuss am 8.3.2018, seien sofortige Maßnahmen zur Sanierung des Bauwagens vorgesehen, so die AfD. Die Kosten für einen festen Stromanschluss zur Regelung der Raumtemperatur hingegen sollen laut AfD-Fraktionsvorsitzendem Christian Zahl, erst im Haushalt 2019 eingeplant werden.

In einem Gutachten wurde das Vorhandensein einer leichten Schimmelbildung im Bauwagen bestätigt. Den ursprüngliche Vorschlag der Verwaltung, den für eine Lüftung benötigten Stromanschluss erst für 2019 einzuplanen, sieht die AfD-Fraktion als unnötige Verzögerung an. „Für eine dauerhafte Reduzierung der Feuchtigkeit und somit der Abstellung der eigentlichen Ursache, ist ein Stromanschluss unerlässlich“, begründet Christian Zahl den Antrag.

Als „äußerst zufrieden“, äußert sich der Fraktionsvorsitzende über den Verlauf der Beratungen am Runden Tisch zum Thema Waldkindergarten, am 6. März. „Auf der Basis der von der Verwaltung hervorragend vorbereiteten Präsentation über Varianten zum weiteren Vorgehen mit dem Waldkindergarten, wurde eine konstruktive Diskussion geführt“, so Zahl. Bereits seit Mitte 2017 stehe der Weiterbetrieb des Kindergartens auf dem Prüfstand. „Über die einstimmige Empfehlung aller anwesenden Fraktionen sind wir hoch erfreut“, berichtet Zahl und führt fort, „so dass wir sofort den Änderungsantrag ausgearbeitet und eingereicht haben.“

„Sollte sich der Rat für das Weiterbestehen des Waldkindergartens entscheiden, so wäre dies ein Alleinstellungsmerkmal der Gemeinde Hambühren, das sicherlich auch viele Familien mit Kleinkindern ansprechen würde. Welche Gemeinde vereint schon kommunal, evangelisch und katholisch geführte Kitas, als auch einen Waldkindergarten?“, fragt Zahl.

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