CELLE. Die Notwendigkeit von Beschränkungen, vor allem im Hinblick auf landwirtschaftliche und touristische Nutzungen, im Allertal wird von der AfD grundsätzlich in Frage gestellt. Das teilt der Fraktionsgeschäftsführer der AfD im Kreistag, Anatoli Trenkenschu mit.

„Im Rahmen des EU-Programms Natura-2000 möchte die Kreisverwaltung die Nutzung der Allerniederung im Raum Celle massiv beschränken. Seit jeher werden die Wiesen an der Aller bewirtschaftet und stehen als Kulturlandschaft sowohl den benachbarten Höfen als auch der Naherholung zur Verfügung. Das stand der Ansiedlung schützenswerter Tiere und Pflanzen nicht entgegen. Nur aufgrund der Bürokratie wird von uns Kreistagsabgeordneten nun aber verlangt, sklavisch vor Jahrzehnten festgelegte EU-Vorgaben zu vollziehen, die an den Interessen der  betroffenen Menschen vorbeigehen. Hier zeigt sich wieder, wie schädlich es ist, das Subsidiaritätsgebot bei politischen Entscheidungsprozessen außer Acht zu lassen“, sagt der AfD-Kreistagsabgeordnete Thomas Ehrhorn.

Ehrhorns Fraktionskollegin Susanne Rotermund ergänzt: „So eine Vorgehensweise kommt für die AfD-Kreistagsfraktion auf keinen Fall in Betracht. Ein Naturschutzgebiet, das mit massiven Einschränkungen für Nutzer und Bevölkerung verbunden wäre, ist mit uns deshalb nicht machbar. Wir fordern den Landkreis im Gegenteil auf, eine Lösung zu finden, die mit so gut wie keiner Beeinträchtigung der bisherigen Nutzungsmöglichkeiten verbunden ist.“

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