WINSEN/ALLER. Die Fraktionsvorsitzende der AfD im Rat der Gemeinde Winsen, Susanne Rotermund, kritisiert das Verhalten der GfW-Gruppe beim Thema Nachnutzung des Hauptschulgeländes: „In den vorangegangenen Fachausschüssen wurden sehr gute Vorschläge zur weiteren Nutzung des Hauptschulgeländes schlüssig dargelegt und diskutiert. Die Ausschüsse für Finanz- und Rechnungsprüfung sowie Bau, Planung und Umwelt, aber auch der Kultur- und Sportausschuss gaben die Empfehlung an den Verwaltungsausschuss und den Rat, das gesamte Areal durch die Gemeinde Winsen zu erwerben. Dass diese demokratisch abgestimmten Empfehlungen der vorangegangenen Fachausschüsse durch die GfW-Gruppe (SPD, CDW und Bündnis 90/Die Grünen) schlichtweg ignoriert wurden, lässt nicht auf ein ernsthaftes Interesse an einer konstruktiven und sachorientierten Zusammenarbeit im Rat der Gemeinde Winsen schließen.“

In zwei von drei Ausschüssen hätten sie selbst und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Köhler jeweils einen Antrag auf Ortsbegehung, mit allen neuen Ratsmitgliedern und einem sachkundigen Fachmann gestellt, um für die Entscheidungsfindung eine Bestandsaufnahme durchführen zu können. Beiden Anträgen sei mit jeweils 5 Ja und 4 Nein Stimmen entsprochen worden. „Auch diese Zustimmungen wurden mit der gestrigen Entscheidung im Rat der Gemeinde Winsen ignoriert“, so Rotermund.

Für die AfD-Fraktion sei es nicht nachvollziehbar, warum den 12 neuen Ratsmitgliedern keine Gelegenheit gegeben werden solle, sich einen umfassenden Überblick zu verschaffen. Stattdessen werde die Entscheidung über die Nachnutzung des Hauptschulgeländes noch in diesem Jahr im Galopp durch die Fachausschüsse und den Gemeinderat „geprügelt“. „Aus diesem Grund können wir die Entscheidung des Gemeinderates auch nur mit Bedauern zur Kenntnis nehmen und werden uns weiterhin für eine alternative Lösung, im Sinne der Bürgerinnen und Bürger von Winsen, einsetzen“, sagt Susanne Rotermund.

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