CELLE. Ab sofort ist die Ausstellung „schwarz.weiß.deutsch. Afrikaner in Niedersachsen – eine Spurensuche“ in der Volkshochschule Celle (VHS), Trift 20, zu sehen. Die Ausstellung würdigt den Beitrag, den Afrikanerinnen und Afrikaner in Niedersachsen und Deutschland geleistet haben. Sie wurde von der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie Hermannsburg (FIT) und dem Afrikanischen Dachverband Nord e.V. konzipiert, vom Landkreis Celle und der VHS Celle unterstützt und vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gefördert.

Thematisch ist die Ausstellung in zwei Teile gegliedert. In einem historischen Teil widmen sich die Bilder und Werke dem Leben, Schicksal und Status von Afrikanern in Niedersachsen vom 18. bis ins 20. Jahrhundert. Es geht um das Bild der Schwarzen in Kunst, Wissenschaft und Film, den aufkommenden Rassismus im 19. Jahrhundert und die Kolonialzeit.

Im Gegenwartsteil ist zu sehen, auf welch vielfältige Weise Afrikaner Niedersachsen bereichern. „Somit zeigt die Ausstellung, dass Migration nicht erst heute ein Thema ist. Sie weist nach, dass Einwanderung nach Deutschland auch in der Vergangenheit eine wichtige Rolle spielte, und Chancen für die Zukunft bietet: Ohne den Beitrag von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und die damit verbundenen transnationalen Beziehungen wäre unser Land ärmer. Ziel des Projekts ist es, die Akzeptanz kultureller, sprachlicher, ethnischer sowie religiöser Vielfalt und damit auch die Integration zu fördern“, so VHS-Leiterin Liliane Steinke.

Die Ausstellung ist bis zum 31. Januar in der VHS Celle, Trift 20, 29221 Celle zu den Öffnungszeiten zu sehen: montags bis freitags, 9.00 bis 13.00 Uhr, dienstags und donnerstags auch von 15.00 bis 18.00 Uhr.

 

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