CELLE. Die beeindruckende Zahl von über 8500 Besuchern konnten die Veranstaltungen der „Aktionswochen gegen Rechtsextremismus“, organisiert von verschiedenen Institutionen, Verbänden und Vereinen, in der Zeit vom 22. Oktober bis 3. November vorweisen. Mit diesem Ergebnis zeigten sich die Projektkoordinatoren der CD-Kaserne gGmbH und des Fachdienstes Jugendarbeit mehr als zufrieden und betonten, dass es nur durch das oftmals ehrenamtliche Engagement der an den Aktionswochen Beteiligten erreicht werden konnte. Gefördert wurde das Projekt zudem auch 2018 vom Bundesprogramm „Demokratie leben“.

Zum Start der Aktionswochen am 22. Oktober kehrte die Ausstellung „Oh, eine Dummel! Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Karikatur und Satire“ nach zwei Wanderjahren durch Deutschland für 14 Tage nach Celle zurück. Und es gab noch zwei weitere Veranstaltungen in der Stadtbibliothek: einen zweitägigen Comic-Workshop mit dem Cartoonisten André Sedlaczek sowie einen Vortrag des Journalisten Andreas Babel zum Thema „Kinder als Opfer in der NS-Zeit“.

„Gegen Pöbeln und Hetzen Zeichen setzen!“ hieß es beim Gottesdienst von Jugendlichen für Jugendliche in der Celler Stadtkirche. Das Kinder-Uni Spezial ging der Frage nach: Wer hat Angst … vor wem und warum? Das Schlosstheater Celle beteiligte sich mit drei Veranstaltungen: „Empörung reicht nicht!/NSU Monologe“ von Dr. Mehment Daimagüler und mit dem Stück „Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner“. Zudem ließ das Junge Schlosstheater mit dem Bunten Haus e.V. und der Cellshock-Crew die Theaterparty steigen. Und auch mit ihrer „Hometown“-Party setzten die Cellshocker ein Zeichen.

Am 26. Oktober veranstaltete die Celler Rockmusik-Initiative e.V. das traditionelle Konzert „Zeichen gegen Rechts“. Am Tag darauf fand die Party „Gut aufgelegt gegen Rechts“  statt, und auch der „Stammtisch Integration“ wurde in die Aktionswochen integriert. Binnen kürzester Zeit ausgebucht war die Veranstaltung „Chris … Der Aussteiger“.

„Die Aktionswochen gegen Rechtsextremismus waren ein großartiger Erfolg“, bilanzieren die Veranstalter. Ziel sei es gewesen, den unterschiedlichen Projekten, Aktionen und Initiativen ein gemeinsames Zuhause zu geben, dadurch den Themen Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus die nötige Aufmerksamkeit zu verleihen und für ein gemeinsames Miteinander für Vielfalt und Toleranz zu stehen. „Fazit: Ziel erreicht!“, heißt es von Seiten der CD-Kaserne.





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