KARLSRUHE/CELLE. „Wir trauern um unseren langjährigen Weggefährten und Parteifreund Harald Range. Mit ihm haben wir einen großen niedersächsischen Liberalen verloren, der sich mit seiner klugen und feinsinnigen Art entschlossen und engagiert für den demokratischen Rechtsstaat eingesetzt hat und seinen Prinzipien allen Widrigkeiten zum Trotz stets treu geblieben ist“, so der Landesvorsitzende Stefan Birkner. Der ehemalige Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof und Celler FDP-Ratsherr ist gestern überraschend gestorben.

Er habe in einem Karlsruher Café einen Herzinfarkt erlitten. Er sei zusammengebrochen, als er die Toilette aufsuchte. Range wurde im Februar 70 Jahre alt.

Celles FDP-Ratsvorsitzender Joachim Falkenhagen gegenüber CelleHeute: „Es war eine Freude, mit ihm zusammenzuarbeiten. Range sprühte vor Ideen. Sein Tod ist ein großer Verlust.“

Harald Range war seit Anfang der 1970er Jahre im niedersächsischen Justizdienst tätig, bis er 2011 zum Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof ernannt wurde. 2015 wurde er in den Ruhestand versetzt und engagierte sich seither ehrenamtlich für die Freien Demokraten im Stadtrat Celle und als Präsident des Landesschiedsgerichts.

„Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, der wir unser herzliches Beileid aussprechen. Die Freien Demokraten Niedersachsen werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren“, so Birkner.

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