CELLE/HANNOVER/VERDEN. Nach CELLEHEUTE-Informationen hat der BUND Niedersachsen vor wenigen Tagen seine Klage gegen den Weiterbau der B 3 Ortsumgehung Celle begründet – nachdem er seine Klage, am letzten Tag der Frist, am 29.4.2019 eingereicht hatte. Unterdessen wir sich die Vereinigung „Pro Ostumgehung“ offiziell formieren.

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bestätigt den Eingang am 9.7.2019. Wie üblich wird nun der Behörde vor dem Oberverwaltungsgericht eine Frist von sechs Wochen für eine Stellungnahme gewährt. Hauptpunkt der Klage seien die geplanten Fledermausschutzmaßnahmen, deren Wirksamkeit zu prüfen sei. Der BUND hat auf unsere Nachfrage am 9.7. bisher nicht reagiert.

„Wir nehmen das nicht länger widerstandslos hin“, kommentiert Dirk Heindorff die verlautbarte Klagebegründung. Am Dienstag haben sich Heindorff und vier weitere Befürworter der zügigen Fortsetzung des Verkehrsprojektes getroffen, um die Gründung eines Vereins oder einer Bürgerinitiative vorzubereiten. „Noch sind wir ganz am Anfang, aber wir sind fest entschlossen, etwas zu unternehmen gegen die Verzögerungstaktik des BUND“, sagt Heindorff, der an der Alten Dorfstraße in Altencelle wohnt und daher von der hohen Verkehrsbelastung direkt betroffen ist. Mit einem Team von acht Mitstreitern hat er eine Plakat-Protest-Aktion als Reaktion auf die erneute Klage des BUND initiiert, an der sich bisher rund 120 Celler beteiligt hätten. Nun soll in vier bis sechs Wochen das Engagement der Bürger „Pro Ostumgehung“ einen offiziellen Rahmen erhalten.

Peter Fehlhaber / Anke Schlicht

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