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Feuerwehr - Polizei - Übung - Terror - Terroristen

*Aktualisiert* „Terroranschlag“ – Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst proben Ernstfall

07.11.2018 - 16:05 Uhr     CELLEHEUTE    0

CELLE. Die Polizeiinspektion Celle übt seit 17 Uhr unter Mitwirkung von Einsatzkräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes ihr taktisches Vorgehen im Rahmen einer simulierten „Lebensbedrohlichen Einsatzlage“, die sich im Bereich des alten St. Josef-Stifts im „Bullenberg“ bzw. „Julius-von-der-Wall-Straße“ entwickelt. Insgesamt nehmen etwa 120 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes und ca. 150 Polizeikräfte an der Übung teil. Diese wurden im Vorfeld nicht eingeweiht. CHTV berichtete live in unserer Facebook-Ausgabe.



In der Übungslage wird angenommen, dass es vor dem Haupteingang des Gebäudes einen Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem nun schwerverletzten und eingeklemmten Fußgänger gegeben hat. Rettungskräfte sind schnell vor Ort und beobachten, dass zwei bewaffnete Personen aus dem PKW steigen und Schüsse in Richtung der Rettungskräfte abgeben. Im Anschluss laufen die bewaffneten unbekannten Personen in das Gebäude. Laut Übungsannahme handelt es sich um ein großes Bürogebäude, in dem sich noch zahlreiche Mitarbeiter aufhalten.

Aus dem Gebäude sind Geräusche von Schussabgaben zu hören, es fliehen Menschen aus dem Haus und plötzlich gibt es eine unübersichtliche Anzahl von verletzten und getöteten Personen. Für die Einsatzkräfte ist die Situation vor Ort in einem solchen Fall zunächst sehr unübersichtlich, insbesondere auch weil eine Vielzahl von Einsatz- und Rettungskräften gleichzeitig agieren müssen. Ziel der Übung ist nicht nur die optimale und geordnete Alarmierung an sich, sondern auch die Probe, wie das Zusammenspiel zwischen Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften in einer komplexen Einsatzlage unter realistischen Bedingungen funktioniert. Die Polizei will dabei Handlungssicherheit in echten Fällen generieren und die Organisationsstrukturen auf Wirksamkeit überprüfen. Problemstellen sollen erkannt und behoben werden. Ob die vorhandenen Einsatzkonzepte nicht nur theoretisch funktionieren, sondern auch praktisch, soll überprüft werden.

Die Durchführung der Übung erfolgt soweit wie möglich realitätsnah. Verletzte und Tote werden entsprechend von geschminkten Mitarbeitern der Polizeiakademie Nienburg gemimt. Durch die Übung wird es in der unmittelbaren Umgebung des alten St-Josef-Stifts zu einer verstärkten Präsenz von Einsatzfahrzeugen kommen. Für vorübergehende Straßensperrungen im Bereich Julius-von-der-Wall-Straße, Bullenberg und Sägemühlenstraße bittet die Polizei um Verständnis.

Die Übung findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Polizei Celle hat für besorgte Celler ab 17.00 Uhr ein Bürgertelefon eingerichtet, Tel.: 05141/277-244. Das Übungsende ist für ca. 19.00 Uhr geplant.

Fotos: Peter Müller

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